Wasser und Abfall (01-02/2006)


Abflusssteuerung des Dresdner Mischwassernetzes
Dipl.-Ing. Frank Männig
Die Stadtentwässerung Dresden GmbH hat ihr Programm zur Reduzierung der Gewässerbelastungen aus dem Mischsystem weitestgehend umgesetzt. In Zusammenarbeit mit mehreren Ingenieurbüros entstanden lokal automatisierte Anlagen zur Mischwasserrückhaltung und -behandlung inklusive Datenübertragung zur zentralen Leitwarte. Parallel zum Leitrechner erarbeitet ein hydrodynamisches Steuerungsmodell automatisierte Steuerbefehle insbesondere zur Bewirtschaftung vorhandener Kanäle.
Grabenlose Kanalsanierung mittels GFK-Festrohrrelining in Karlsruhe
Dipl.-Ing. Martin Kissel, Dipl.-Ing. Ulf Michel
Im Mai 2005 wurde eine bedeutende Kanalsanierungsmaßnahme in Karlsruhe mit einer mängelfreien Abnahme erfolgreich abgeschlossen. In nur 12 Monaten Bauzeit wurden rund 2,4 km begehbarer Kanal in Tiefen zwischen 7 und 8 m saniert und diverse Schächte erstellt.
Rechtlicher Status von Schlacken aus der Eisen- und Stahlherstellung
RA Dr. Holger Jacobj, Dr.-Ing. Heribert Motz
Hochofen- und Stahlwerksschlacken sind heute auf der Grundlage von Normen, Richtlinien und Merkblättern, die sowohl technische Anforderungen als auch Umweltgesichtspunkte berücksichtigen, anerkannte, zertifizierte Baustoffe und Düngemittel. Trotzdem ist die Frage, ob diese Schlacken als Abfall oder als Produkt zu klassifizieren sind, bis heute noch nicht geklärt. Aus diesem Grund wurde der rechtliche Status von Schlacken aus der Eisen- und Stahlherstellung im Rahmen eines Gutachtens nun allgemein überprüft.
Die Zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) für elektronische abfallwirtschaftliche Nachweisverfahren
DIPL.-PHYS. Günther Kromrey, Klaus-Dieter Koß
Mit den Arbeiten zur Novelle der Nachweisverordnung im nationalen Bereich sowie mit den parallel laufenden Arbeiten zur Novelle der EG-Abfallverbringungsverordnung im internationalen Bereich ist künftig der Einsatz der elektronischen Kommunikation vorgesehen. Während im Gesetzgebungsverfahren des Bundes eine elektronische Kommunikation für die zum Nachweis Verpflichteten ausschließlich vorgesehen ist, wird das Verfahren bei der grenzüberschreitenden Abfallverbringung der EU-Kommission zunächst wahlweise in Papierform oder die elektronische Form durchgeführt werden können.
Nitratbelastung des Sickerwassers in einem bewaldeten Wassereinzugsgebiet der Trinkwasserversorgung Fürstenfeldbruck
Dipl. Biol. Karl H. Mellert, Dr. Christian Kölling
Im zu drei Viertel bewaldeten Wassereinzugsgebiet der Trinkwasserversorgung Fürstenfeldbruck wurden auf Veranlassung der Stadtwerke Fürstenfeldbruck die Ursachen für die hohe Belastung des Grundwassers mit Nitrat ermittelt. Die Untersuchungsergebnisse belegen Stickstoffsättigung im gesamten Einzugsgebiet, wobei die aus der Atmosphäre eingetragenen Stickstoffmengen zu großen Teilen mit dem Sickerwasser in das Grundwasser eingetragen werden. Da die zur Sanierung in Betracht kommenden emissionsreduzierenden Maßnahmen und der Umbau des Waldes zu laubbaumreicheren Bestockungen aber erst mit einer Zeitverzögerung auf die Grundwasserbeschaffenheit wirken, ist rasches Handeln geboten.
Naturnaher Wasserbau – Ziele, Methoden, Erfolgskontrolle
Dr. Heinz-Christian Baumgart, Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Heinz Patt
Bericht zum 21. Wasserbau-Seminar am 6. Oktober 2005 an der Universität Duisburg-Essen
Die Wasserwirtschaft lebt!
MDgt.a.D. Dipl.-Ing. Edgar Freund
Der BWK-Bundeskongress 2005, der in Weimar stattfand, bot den aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Teilnehmern/-innen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Drei Fachseminare befassten sich am 15.09.2005 mit aktuellen Fragen zum mobilen Hochwasserschutz, zur Abfallverwertung und zur Altlastensanierung. Am 17.09.2005 boten zwei Exkursionen die Möglichkeit, die Trinkwasseraufbereitung Bad Berka und die Kläranlage Weimar zu besichtigen. Höhepunkt des Kongresses war auch in diesem Jahr die zentrale Vortragsveranstaltung am 16.09.2005 im Jugendzentrum "mon ami", über die nachfolgend berichtet wird.
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