Wasser und Abfall (01-02/2007)


Integration von verkehrlicher Nutzung und Umweltzielen an der Tideelbe
Rudolf Gade
Am 6. und 7. November 2006 fand in Hamburg ein gemeinsam von Hamburg Port Authority (ehemals: Strom- und Hafenbau) und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord organisiertes, sehr gut besuchtes Symposium statt. Es befasste sich mit der Entwicklung der Tideelbe vor dem Hintergrund verkehrsbezogener Erfordernisse und ökologischen Ansprüchen.
Grundwassermonitoring in Sachsen gem√§ß den Anforderungen der WRRL
Karin Kuhn, Dr. Barbara Gabriel, Dr. Stephan Hannappel
Für die 77 Grundwasserkörper in Sachsen wurden spezifische Beschaffenheitsmuster erarbeitet. Auf dieser Grundlage wurden die spezielle hydrochemisch geprägte Beschaffenheit und eine Beurteilung eventuell vorhandener Beeinflussungen ermittelt. Mit diesem Kenntnisstand wurden 183 Messstellen für die überblicksweise Überwachung gemäß Anhang 5 der WRRL ausgewählt. Innerhalb so genannter "Repräsentanzgebiete" um die Messstellen herum ist somit ein Vergleich mit grundwasserkörperbezogenen Kenngrößen möglich.
Monitoring der Oberflächengewässer nach EG-Wasserrahmenrichtlinie
Dr. Ulrike Frotscher-Hoof
Bis zum 22.12.2006 hatten die EU-Mitgliedsstaaten Monitoringnetze aufzustellen, die den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie an die Gewässerüberwachung entsprechen. Die deutschlandweit vereinbarten Untersuchungs- und Bewertungsverfahren und die Messnetzkonzeptionen stehen weitgehend fest. Bestandsaufnahme und erste Monitoringergebnisse enthalten noch Unsicherheiten. Anpassungsbedarf kann sich aus dem auf europäischer Ebene laufenden Interkalibrierungsprozess ergeben.
Eine einfache und kosteneffiziente Methode zur flächenhaften Erfassung von submersen Pflanzenbeständen in Seen
Dr. Klaus van de Weyer, Ulrike Hamann
Am Schaalsee wurde ein Verfahren entwickelt, das mit geringem Aufwand belastbare Daten zum Artenbestand und zu den Flächenanteilen der aquatischen Makrophyten liefert. Das Verfahren kann zur Erfüllung des operativen EG-WRRL-Monitorings und FFH-Monitorings an großen Seen eingesetzt werden.
Fremdwassermessungen mit dem Farbtracerverfahren
Dr.-Ing. Thomas Kraus
In einer speziellen Anwendung der Farbtracer-Durchflussmessung können Fremdwassermengen und deren Zutrittsschwerpunkte in Teileinzugsgebieten und entlang der Transportstrecken verlässlich zuverlässig erfasst werden. Der besondere Vorteil dieses Messverfahrens gegenüber herkömmlichen Methoden besteht darin, dass hierbei die Strömung nicht beeinflusst wird, keine Messgeräte in den Kanal eingebaut werden müssen und flächendetaillierte sowie sammlerabschnittsbezogene Ergebnisse geliefert werden. Auf dieser Grundlage können Prioritäten der Kanalinspektion und der Sanierung festgelegt werden.
Regionalisierte Analyse von Sturmhochwasserst√§nden an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns
Steffi Dimke
Zu geringe Deichhöhen erhöhen die Gefahr einer Überschwemmung im Hinterland. Der Wasserstand von Sturmhochwässern wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie z. B. von der Form des betrachteten Küstenabschnittes, der Meeresbodenneigung oder der Windwirklänge. Die Analyse von Sturmhochwässern nutzt deshalb einen regionalen Ansatz.
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