SILOXANE - Siliziumorganische Verbindungen in der Abfallwirtschaft


Siloxankonzentrationsbestimmung per Gasbeutel und Analytik per GC-MS
Dipl.-Ing. Marc Ajhar, Dr.-Ing. SĂĽleyman YĂĽce, Matthias Wessling, Professor Dr.-Ing. Thomas Melin, Dipl.-Ing. Bastian Wens
Im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes (Nr. 23278) wurde untersucht, ob dichte, gummiartige Polymermembranen Siloxane effektiv aus Deponiegas entfernen können. Um die Siloxantrennleistung der untersuchten Membranen zu bestimmen, war es nötig, eine möglichst unkomplizierte und verlässliche Probenahme – und Analytikmethode zu identifizieren. Im Vergleich zu anderen Arten der Probenahme, die ein Aufkonzentrieren der Siloxane in Adsorptionsröhrchen oder Waschflaschen vorsehen, bietet die direkte Probenahme mit Gasbeuteln überzeugende Vorteile:
Probenahme von Siloxanen in MBA-Abluftströmen – Wie?
Dr. rer. nat. Matthias Friese, Dipl.-Ing. Frank Hohmann, Dr.-Ing. Stephan Mattersteig, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Siliziumdioxid aus siliziumorganischen Verbindungen in der Abfallwirtschaft – Herkunft, Entstehung und Beseitigung“, gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2007-2013 und mit Mitteln des Freistaates Sachsen, zu Beginn der Arbeiten eine geeignete Methode zur Probenahme von siliziumorganischen Verbindungen in MBA-Abluftströmen entwickelt. Die Probenahme auf beheiztem Adsorbens hat sich als die Methode der Wahl herausgestellt
Werden Siloxane im Biofilter abgebaut?
Dipl.-Ing. Lilly Brunn, Dr.-Ing. Stephan Mattersteig, Dr. rer. nat. Matthias Friese
Siloxane sind aufgrund ihrer positiven Eigenschaften heutzutage in einer Vielzahl von Produkten des täglichen Lebens enthalten und gelangen über diese in Abfallbehandlungsanlagen. Speziell in mechanisch-biologischen sowie mechanisch-physikalischen Abfallbehandlungs- und Stabilisierungsanlagen verursachen die siloxanhaltigen Abluftströme in den thermischen Abluftbehandlungsanlagen massive technische Probleme durch die Bildung von SiO2. Im Rahmen der Forschungsprojekte „Siloxane I“ (2007-2010) und „Siloxane II“ (2010-2012) des Institutes für Abfallwirtschaft und Altlasten der TU Dresden wird das Verhalten siloxanhaltiger MBA-Abluftströme in biologischen Filtern, als mögliche Lösung der SiO2-Problematik in MBA, untersucht.
Untersuchung von siliciumorganischen Verbindungen im Deponiegas
Dipl.-Hydrol. Nathalie Korf, Horst Mattersteig, Dr.-Ing. Stephan Mattersteig, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Das Verbundforschungsvorhaben SILOXANE: „Siliziumdioxid aus siliziumorganischen Verbindungen in der Abfallwirtschaft – Herkunft, Entstehung und Beseitigung“ befasste sich mit dem Auftreten und Verhalten sowie der Freisetzung und Verteilung der Siloxane in MBA-Abluftströmen. Projektpartner waren das Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten der TU Dresden, die Mattersteig & Co. Ingenieurgesellschaft für Verfahrenstechnik und Umweltschutz mbH Kulkwitz und die BioSal Anlagenbau GmbH Bad Lausick. Das Projekt wurde mit Mitteln der Sächsischen Aufbau- Bank, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2007-2013 und mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert. Siliciumorganische Verbindungen stellen in den einzelnen Verwertungs- und Entsorgungsanlagen eine anlagentechnische Störgröße dar.
Siloxane im Klärgas – Untersuchungen an österreichischen Anlagen
Franz Tscheikner-Gratl, Julika Knapp, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis
Siloxane sind organische Siliziumverbindungen, also Verbindungen der Elemente Silizium (Si), Sauerstoff (O), Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H). In der Umgangssprache werden Siloxane auch als Silikone bezeichnet. Die Bezeichnung Siloxane ist eine AbkĂĽrzung fĂĽr die Bestandteile Sil(icon), Ox(ygen) und (Meth)ane. Siloxanverbindungen werden rein synthetisch hergestellt, es gibt keine natĂĽrlichen Vorkommen (AWEL 2009).
Abtrennung von Siloxanen aus biogenen Gasen mittels Festbettadsorbern
Dipl.-Ing. Wolfgang Doczyck
Betreiber von Faulgasanlagen (Klär-, Deponie- und Biogasanlagen) beobachten zunehmend, dass Wartungs- und Reparaturarbeiten an Motoren der Blockheizkraftwerke (BHKW) in deutlich kürzeren Zeitabständen erfolgen müssen als ursprünglich geplant und erwartet. Wesentliche Gründe hierfür sind die im Faulgas enthaltenen Begleit- und Spurenstoffe, die in modernen Gasmotoren zu massiven Problemen führen.
Siloxane in mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen - Ein Ăśberblick
Dr.-Ing. Stephan Mattersteig, Dipl.-Ing. Lilly Brunn, Dr. rer. nat. Matthias Friese, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Siliziumdioxid aus Siliziumorganischen Verbindungen in der Abfallwirtschaft – Herkunft, Entstehung und Beseitigung“ wurden an verschiedenen mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen Untersuchungen durchgeführt. Im folgenden Beitrag werden das Auftreten und Verhalten sowie die Freisetzung und Verteilung der Siloxane in MBA-Abluftströmen charakterisiert. Das Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2007-2013 und mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert. Projektpartner waren die Technische Universität Dresden, Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten, die MATTERSTEIG & CO. INGENIEURGESELLSCHAFT mbH (Messstelle nach § 26 BImSchG) und die BioSal Anlagenbau GmbH.
Neue Generation von RTO-Anlagen mit kontinuierlichem SiO2- Austrag
Dr.-Ing. Bernd Schricker, Dipl.-Ing. Jürgen Sterzik, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Otto Carlowitz
Siliziumorganische Verbindungen finden sich in vielen Produkten, wie z.B. Antihaftbeschichtungen, Kunststoffen, Textilien und Silikonisolatoren. Die damit verbundenen Emissionen an Siloxanen treten dabei nicht nur bei deren industrieller Produktion, sondern auch am Ende ihrer Gebrauchszeit im Zusammenhang mit den Abfallbehandlungsverfahren auf. Wird die Abluft aus einer Abfallbehandlungsanlage schließlich einer thermischen Reinigung unterzogen, entsteht aus den siliziumorganischen Verbindungen bei der Verbrennung das feste Oxidationsprodukt Siliziumdioxid, SiO2 in Form eines feinen weißen Staubes. Je nach verwendeter Anlagentechnik der thermischen Nachverbrennung lagert sich dieser Staub in der Brennkammer und dem Wärmetauscher ab und führt zu massiven Problemen.
Einsatz von RTO – Anlagen in der Abfallbehandlung
Ulrich Römer
Genehmigungsstatus RABA Chemnitz Die Restabfallbehandlungsanlage ist als Anlange zur physikalisch-chemischen Behandlung von nicht besonders überwachungsbedürftigen Abfällen mit einer Durchsatzleistung von 50 Tonnen Einsatzstoffen oder mehr je Tag genehmigungsbedürftig nach § 4 BImSchG i.V.m. § 1der 4. BImSchV und der Nummer 8.10 Spalte 1 Buchstabe b des Anhangs der 4. BImSchV
Siloxane in der Abfallwirtschaft – ein Rückblick
Dipl.-Ing. Frank Hohmann
Siloxane sind Siliziumverbindungen, deren Gerüst abwechselnd aus Silizium- und Sauerstoffatomen aufgebaut ist. Die Namensgebung beruht auf der Benennung der Si-O-Si-Einfachbindung als sogenannte Siloxanbindung, welche polymere Verbände ermöglicht [Noll, 1968, S. 1]. Siliziumorganische Verbindungen sind ubiquitär in Abfällen vorhanden, da deren Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind. Dieser Beitrag soll einen einführenden Überblick über das Vorkommen und die Auswirkungen von Methylsiloxanen nach Ende ihres Produktlebenszyklus in Abfallanlagen geben. Tabelle 1 zeigt einen Überblick zu den betrachteten Siloxanen.
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