Texte zur Abfall- und Energiewirtschaft 3 (2007)

Band 3

Herausgeber:Dr. Andrea Versteyl

Andrea Versteyl Rechtsanwälte, Berlin/Hannover/Hamburg

Professor Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky


Dreißig Jahre Abfallwirtschaftspolitik aus der Sicht des Sachverst√§ndigenrats
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Induziert durch das Reaktorunglück in Tschernobyl wurde 1986 das erste bundesdeutsche Umweltministerium gegründet, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Seinerzeit war der Sachverständigenrat für Umweltfragen, kurz SRU genannt, schon gut etabliert, schließlich hatte er bereits fünfzehn Jahre Tätigkeit hinter sich.
Marktpotentiale und -strukturen der Abfallverbrennung in Europa
Amedeo C. Vaccani
Das weltweite jährliche Vergabevolumen für Abfallverbrennungsanlagen beträgt etwa 4,5 Milliarden Euro und ist getrieben durch den Aufbau von neuer Kapazität sowie Ersatz von bestehenden Altanlagen. Die wichtigsten Märkte für thermische Abfallbehandlung sind Europa, Japan und Asien (Bild 1); hier hauptsächlich China, Taiwan, Korea.
Nachhaltige Abfallwirtschaft - 2009 in Österreich am Ziel?
Dipl.-Ing. Leopold Zahrer
Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist heute allgemein anerkannte Leitlinie des Umweltschutzes und insbesondere der Abfallwirtschaft und damit orientieren sich die Ziele an den Nachhaltigkeitskriterien. Die Probleme mit Altlasten führen uns vor Augen, dass es in der Vergangenheit nicht immer gelungen ist die Abfallwirtschaft so zu gestalten, dass sie mit den Kriterien der Nachhaltigkeit zur Deckung gekommen wären.
Die Abfallwirtschaft der Schweiz im Wandel der Zeit: Marktliberalisierung und internationale Zusammenarbeit
Dipl.-Ing. Florian Amlinger
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat im Jahr 2006 eine überarbeitete Strategie für die Abfallwirtschaft publiziert. Diese Anpassung wurde in Zusammenarbeit mit allen Betroffenen, auch aus dem Ausland, erarbeitet.
Generalunternehmer versus Komponentenlieferant
Dipl.-Phys. Ph.D. Edmund Fleck
Ob eine Anlage in Losen ausgeschrieben oder an einen Generalunternehmer (GU) vergeben wird, ist eine gern und häufig geführte Diskussion. Dabei ist die endgültige Entscheidung für die eine oder andere Lösung sehr stark von den verantwortlichen Personen abhängig und von den Erfahrungen, die sie entweder selber mit der jeweiligen Alternative gemacht haben oder die ihnen in der Phase der Entscheidungsfindung näher gebracht wurden.
Weniger ist mehr – Erfahrungen eines Kraftwerksbetreibers bei der Umsetzung - von waste to energy-Konzepten
Dr.-Ing. Frank Schumacher, Dr. Thomas Grommes, Dipl.-Ing. Ingo Kruse, Dipl.-Ing. Hans Jaroni, Dr. J√ľrgen Stadtm√ľller
Vor dem Hintergrund von steigenden Energiepreisen und Ressourcenverknappung spielen Abfälle künftig als Energieträger eine größere Rolle. Sollen Abfälle zur Energieerzeugung verwendet werden, so setzt dies sowohl das Vorhandensein geeigneter Anlagen, als auch das erforderliche Know-how in diesem Bereich voraus.
Europ√§ische Vorgaben für die Abgrenzung von Verwertung und Beseitigung
Dr. Olaf Konzak
Die recht martialische Beschreibung der Situation auf dem nationalen Entsorgungsmarkt mit den Wörtern Kampf um Abfall zeigt die herausragende Bedeutung, die die Abgrenzung zwischen der Verwertung und Beseitigung von Abfällen für die Abfallwirtschaft hat. Dies gilt sowohl für die nationale als auch europäische Abfallwirtschaft.
Anforderungen an eine integrierte Anlagengenehmigung - Brauchen wir ein Umweltgesetzbuch?
Prof. Dr. Andrea Versteyl
Da das BMU bislang im Wesentlichen nur seine Vorstellungen zur integrierten Vorhabensgenehmigung, die bis Ende 2009 konkretisiert werden sollen, vorgelegt hat, befassen sich die nachfolgenden Ausführungen hiermit. Die weiteren geplanten Schritte im Rahmen der Schaffung des Umweltgesetzbuchs werden kurz dargestellt.
Wird es Überkapazit√§ten bei der thermischen Behandlung von Abf√§llen geben?
Dipl.-Ing. Rolf Kaufmann, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Sebastian Heinemann
Dieser Beitrag gibt, neben einigen grundsätzlichen Erläuterungen, eine differenzierte Einschätzung zur Entwicklung der Aufkommen und der verfügbaren Kapazitäten sowohl für Abfallverbrennungsanlagen als auch für Ersatzbrennstoffkraftwerke wieder.
Vertragsmanagement für Kraftwerke – Wesentliche Inhalte des Ersatzbrennstoffliefervertrags –
Dr. Rebecca Prelle
Abnehmer und Lieferanten von Ersatzbrennstoffen verhandeln – bereits jetzt – Ersatzbrennstofflieferverträge für Kraftwerke, die erst in den Jahren 2008 und später in Betrieb gehen.
Minimierung von Haftungsrisiken beim Anlagenbetrieb – Rechtliche Grundlagen und Ausblick auf ein Umweltschadensgesetz –
Prof. Dr. Andrea Versteyl, Dr. Rebecca Prelle
Im September 2006 hat die Bundesregierung den Kabinettsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21.04.2004 über die Umwelthaftung zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (Umweltschadensgesetz, USchadG) verabschiedet.
Immissionsschutzrechtliche Beurteilung von Industriekraftwerken innerhalb von Produktionsanlagen
Dr. Manfred Rebentisch
Bei Investitionsvorhaben, die die Errichtung von industriellen Kraftwerken im räumlichen Verbund mit Produktionsanlagen zum Gegenstand haben, herrscht mitunter Unklarheit über die zutreffende genehmigungs- und sonstige immissionsschutzrechtliche Beurteilung.
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