2009 - 37. Abwassertechnisches Seminar


Neuartige Sanitärsysteme (NASS) - Ergebnisse des DWA-Fachausschusses KA 1
Professor Dr.-Ing. Jörg Londong
Die konventionellen Sanitärsysteme haben in Deutschland, sofern sie professionell unterhalten und betrieben werden, unter derzeitigen, normalen Bedingungen ein hohes Maß an Kundenfreundlichkeit erreicht und sind ein nicht wegzudenkendes Element der modernen Siedlungshygiene. Um diesen Standard zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahrzehnten hohe und langfristige Investitionen getätigt.
60 Jahre Gewässerschutz in Bayern - eine Bilanz mit Blick in die Zukunft
Prof. Dr.-Ing. Martin Grambow, Ministerialrat Erich Englmann
Die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen ist zwischen 1900 und 2000 um 35 Jahre gestiegen. Nach Aussage des Centers for Disease Control and Prevention, quasi dem Robert-Koch-Institut der USA, sind davon etwa 30 Jahre der Verbesserung der Hygiene und des öffentlichen Gesundheitswesens zuzuschreiben und davon wiederum die Hälfte einer ordnungsgemäßen Abwasserentsorgung.
Novaquatis - Neue Wege in der Siedlungswasserwirtschaft
Dr. Tove Larsen, Dr. Judit Lienert
Die Urinseparierung basiert auf einer einfachen Erkenntnis. Die meisten N√§hrstoffe im Abwasser ‚Äď etwa 80% des Stickstoffs und 50% des Phosphors ‚Äď stammen aus dem Urin. Dabei steuert er weniger als 1% zum Abwasservolumen bei. Die Kl√§ranlagen in Europa wurden im letzten Jahrhundert spezifisch wegen dieser N√§hrstoffe ausgebaut, weil sie entweder toxisch waren (z.B. Ammonium in Fl√ľssen) oder zu √ľberm√§ssigem Algenwachstum (z.B. Phosphor in Seen) f√ľhrten. Auf Kl√§ranlagen wurden grosse Anstrengungen unternommen, Phosphor zu f√§llen, Ammonium in Nitrat umzuwandeln und zu eliminieren.
M√∂glichkeiten der Wasserwiederverwendung in urbanen Gebieten - das Potenzial f√ľr Grauwasser-Recycling
Dr.-Ing. Stefania Paris, Celine Schlapp
Weltweit werden gro√üe Mengen an kostbarem Trinkwasser f√ľr Aufgaben wie Bew√§sserung, Toilettensp√ľlung und Reinigung verwendet, f√ľr welche allerdings keine Trinkwasserqualit√§t erforderlich ist. Dort wo die Wasserverf√ľgbarkeit die Bed√ľrfnisse einer wachsenden Gesellschaft nicht deckt, f√ľhrt diese Praxis teilweise schon jetzt zu einer nicht tragbaren Ausnutzung fossiler Wasservorr√§te.
Klärschlammverwertung - Ein wichtiger Baustein der Siedlungswasserwirtschaft
Dipl.-Wi.-Ing. Eva Hamatschek, Prof. Dr. Mario Mocker, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Im Abwasser liegen gel√∂ste und partikelf√∂rmige Schadstoffe vor. Diese besitzen eine negative Auswirkung auf Gew√§sser und m√ľssen in kommunalen und industriellen Kl√§ranlagen gr√∂√ütenteils entfernt werden.
Anaerobe Abwasserreinigung mit Membranverfahren
Prof. Dr.- Ing. habil. Marc Wichern, Univ.-Prof. Dr. Harald Horn, Dipl.-Umw. Lourdes Bujalance, M. Eng. David Martinez, Dr.-Ing. Stefania Paris
Derzeit wird kommunales Abwasser in Zentraleuropa vorwiegend mit aeroben Verfahren behandelt. Obwohl damit gute CSB- und Stickstoffablaufwerte erreicht werden, werden ungef√§hr 25-45kWh/(EW*a) an elektrischer Energie - etwa 50% f√ľr die Bel√ľftung des Belebungsbeckens - ben√∂tigt.
Dezentrale anaerobe Abwasserbehandlung im Rahmen der DEU21-Projektes
Prof. Dr.-Ing. Walter Trösch, Marius Mohr
Der Trinkwasserbedarf eines Menschen liegt bei ca. 3 Litern pro Tag. Der Trinkwasserverbrauch liegt aber im Bereich von 80 ‚Äď 300 Litern pro EW/Tag ohne Ber√ľcksichtigung des landwirtschaftlichen Verbrauchs. In vielen L√§ndern dieser Erde steht nicht einmal der Trinkwasserbedarf in ausreichender Qualit√§t zur Verf√ľgung.
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