Mai 2006


Nach dem Abfall ist vor dem Abfall - Fu√üball-WM mit Nachspielzeit f√ľr Kommunen und Stadien
Christa Friedl, Martin Boeckh
Drei Millionen Fans, 64 Spiele, zw√∂lf Austragungsorte - und jede Menge M√ľll. Das ist heute schon, wenige Wochen vor Anpfiff, die Bilanz der FIFA Fu√üball-WM 2006 in Deutschland. Eine geregelte Entsorgung des Abfalls in Stadien und St√§dten ist f√ľr das Image des World Cup zwar nicht ganz so wichtig wie das K√∂nnen der deutschen Kicker. Eine verm√ľllte WM aber w√§re keine erfolgreiche WM.
Feste im Griff - Ein Land zahlt f√ľr die Abfallvermeidung bei Veranstaltungen
Hannes Ch. Steinmann
Rund eine Million Euro hat das österreichische Bundesland Steiermark in den letzten vier Jahren an Fördermitteln aufgewendet, um mit dem Programm ,G'scheit feiern' die Abfallflut und den Individualverkehr bei Festen in den Griff zu bekommen sowie bodenständige Produkte zu promoten. Wenn die Veranstalter diverse Verpflichtungen eingehen, fließt Geld. In diesem Jahr sind bis zu 200.000 Euro vorgesehen.
K√ľhlschr√§nke im Hurrikan - WEEE-Richtlinie wird in England vorzeitig umgesetzt
Martin Boeckh
Die EU-weite Regelung zur R√ľcknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott ist in Deutschland bereits im M√§rz dieses Jahres in Kraft getreten. Jenseits des Kanals l√§sst man sich nach langen Diskussionen aber noch Zeit damit. Erst 2007 soll in Gro√übritannien die EU-Verordnung greifen, doch einige Unternehmen erhoffen sich durch "vorauseilenden Gehorsam" schon jetzt Marktvorteile.
Start mit Hindernissen - Elektro-Elektronik-Altgeräte-Recycling ist angelaufen
Heinz-Wilhelm Simon
Nicht alle Container rechtzeitig am Platz, die Logistik zu kompliziert und teuer. Etwas holprig war er schon, der Start des neuen Recyclingsystems f√ľr Elektro- und Elektronik-Schrott. Aber immerhin ist es wenigstens aus den L√∂chern gekommen. Irgendwie.
Neue Strategie - EU nimmt neuen Anlauf zur Kreislaufwirtschaft
Christa Friedl
Die Br√ľsseler Umweltpolitiker wollen Schluss machen mit der wenig transparenten und wenig umweltvertr√§glichen Abfallentsorgung. Eine neue Recyclingstrategie sieht vor, dass sich die EU bis 2015 zu einer Gesellschaft mit Kreislaufwirtschaft wandelt, die m√∂glichst viel M√ľll vermeidet und Abf√§lle als Ressource nutzt.
Die St√§dte, der M√ľll und der Streik - Die Folgen des Streiks f√ľr Deutschland scheinen betr√§chtlich
Rolf Gramm
Normalerweise bemerkt der B√ľrger nur wenig von den gewaltigen Mengen an Abf√§llen und M√ľll, die in unserer Gesellschaft st√§ndig umgeschlagen werden. In den letzten Wochen war das anders. In drei Bundesl√§ndern traten die √∂ffentlichen Bediensteten der Kommunen in den Ausstand. In allen Medien wurden die M√ľllberge wahrgenommen und beklagt, die nun nicht unbemerkt verschwanden, sondern als stinkende Haufen die Stra√üen mancher Gro√üstadt verstopften.
Liquidität inbegriffen - Vermietung von Bau- und Entsorgungsfahrzeugen
Natalie Dechant
Die Easy Rent Truck + Trailer GmbH aus Alsdorf bei K√∂ln vermietet Bau- und Entsorgungsfahrzeuge an Kunden, die nur √ľber einen begrenzten Zeitraum ein solches Fahrzeug ben√∂tigen und f√ľr die sich eine kostspielige Anschaffung nicht lohnt. Eine offensichtlich lukrative Marktl√ľcke.
Eine neue Stadt entsteht - Altlastensanierung auf einzigartiger Datengrundlage
Ralf Röser, Daniela Matha
Fast 100 Jahre lang wurde der Offenbacher Hafen industriell genutzt. Nun entsteht dort ein neues Stadtviertel. Auf dem 260.000 m¬≤ umfassenden Gebiet - plus 60.000 m¬≤ Wasserfl√§che - sollen bis zu 10.000 neue Arbeitspl√§tze und Wohnraum f√ľr etwa 1.000 Menschen entstehen. Zuvor muss allerdings eine Altlastensanierung durchgef√ľhrt werden. Mit Hilfe der vorliegenden √ľber 13.000 Bodenanalysen, rund 160 Bodenluftanalysen und fast 4.000 Grundwasseranalysen wurde ein ganzheitlicher Rahmensanierungsplan erstellt.
Ausr√ľsterbranchen zeigen Know-how - Achema vom 15. bis 19. Mai 2006 in Frankfurt/M.
Natalie Dechant, Martin Boeckh
Frankfurt steht vom 15. bis 19. Mai 2006 ganz im Zeichen der Prozessindustrie: Auf dem Messegel√§nde findet der 28. Internationale Ausstellungskongress F√ľr Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie (Achema) statt. Die Veranstalter erwarten rund 4.000 Aussteller aus 50 L√§ndern sowie 200.000 Besucher aus 100 L√§ndern, darunter 40.000 Entscheider.
Vertragswerk muss gelebt werden - Outsourcing kompletter Ver- und Entsorgungsleistungen
Heinz-Wilhelm Simon
Immer mehr Industrie-Unternehmen nutzen die Chancen, an externe Dienstleister Service-Leistungen, die nicht zum Kerngesch√§ft geh√∂ren, zu vergeben. Outsourcing von Dienstleistungen ist auch f√ľr Visteon, einem weltweit f√ľhrenden Automobil-Zulieferer, zentrales Thema, wenn es darum geht, Einsparpotenziale auszusch√∂pfen.
Grundwasserschutz verfl√ľssigt - Neue EU-Regeln f√ľr den Grundwasser-Schutz notwendig
Heinz-Wilhelm Simon
Die EU-Gesetzgebung zum Schutz des Grundwassers geht in die entscheidende Phase. Die geplanten Regelungen zur Schadensverh√ľtung geben jedoch eher Anlass zur Sorge.
Europaweite Fairness gesucht - √Ėffentlich-private Partnerschaften mit Vorteilen f√ľr alle
Heinz-Wilhelm Simon
Allumfassende europ√§ische Regeln f√ľr die Zusammenarbeit zwischen √∂ffentlicher Hand und privater Wirtschaft wird es nicht geben. Wacker arbeitet die EU-Kommission jedoch weiter daran, ein Mindestma√ü an Fairness und Transparenz bei der Wahl privater Partner herzustellen.
Klima auf der Kippe - Treibhausgas-Emissionen auch f√ľr die Entsorgungswirtschaft relevant
Stefan Brost, Dr. Ullrich Zimmerman
Die Entsorgungswirtschaft in Deutschland hat deutlich gezeigt, dass die konsequente Umsetzung der TASi nicht nur f√ľr die Deponien und damit verbunden f√ľr Boden und Grundwasser von Vorteil war, sondern dass auch ein wesentlicher Beitrag bei der Erreichung der Klimaschutzziele geleistet wurde.
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