5. Bodenschutztage Marktredwitz 2008

Informations- und Diskussionsforum f√ľr Wissenschaftler und Anwender mit T√§tigkeiten im Bodenschutz

08. - 10. Oktober 2008, Marktredwitz, Bayern

Schirmherrschaft: Staatsminister Dr. Otmar Bernhard, Bayerisches Staatsministerium f√ľr Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz


√Ėkologische Auswirkungen des Klimawandels ‚Äď √úberraschungen sind sicher!
Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein
Die √∂kologischen Auswirkungen des erwarteten Klimawandels sind weitgehend unklar. Zwar k√∂nnen wir aus der Vergangenheit und aus vergleichender rezenter Forschung grunds√§tzliche Prinzipien und Mechanismen ableiten, doch lassen die globale Dimension des Problems und die Geschwindigkeit der Abl√§ufe keine direkte Anpassung der Organismen und der Lebensgemeinschaften in den f√ľr die menschliche Planungspraxis relevanten Zeitr√§umen erwarten.
Einfluss regional zunehmender Starkregenereignisse auf die Bodenerosionsgefährdung
Raimund Kohl
B√∂den sind durch die Auswirkungen des Klimawandels in mehrfacher Weise betroffen. Themenfelder und Forschungsbedarf wurden u. a. im Rahmen des Nationalen Symposiums zur Identifizierung des Forschungsbedarfes zur Anpassung an den Klimawandel (08/2008) am Helmholtz Zentrum f√ľr Umweltforschung in Leipzig k√ľrzlich beschrieben.
Auswirkungen der Klimaänderung auf die Bodenerosion durch Wasser in Bayern bis 2050
Rudolf Rippel
Modelle sollen einen Blick in die Zukunft erm√∂glich. Klimaforscher sagen uns mit Hilfe von Modellen, mit welchem Klima wir nach heutigem Kenntnisstand in Zukunft rechnen m√ľssen.
Auswirkungen des Klimawandels auf den Bodenwasserhaushalt in Sachsen
Dr. Arnd Bräunig, Dr. Beate Klöcking
Im Auftrag des s√§chsischen Landesamtes f√ľr Umwelt und Geologie f√ľhrt das ‚ÄěB√ľro f√ľr Angewandte Hydrologie‚Äú Modellierung zum Bodenwasser-haushalt durch. Ziel ist es die Auswirkungen eines potenziellen Klimawandels auf den Wasserhaushalt repr√§sentativer B√∂den Sachsens besser absch√§tzen zu k√∂nnen. Im folgenden Beitrag werden ausgew√§hlte Ergebnisse vorgestellt.
Bodengefährdung durch Klimawandel - Möglichkeiten und Grenzen der Erosionsmodellierung
Heiko B√ľhler
Aktuelle wissenschaftliche Studien (Jacob, Dr. D., Kotlarski, Dr. S. G√∂ttel, H., 2008) zum Klimawandel in Deutschland prognostizieren u.a. eine besonders im s√ľddeutschen Raum zu erwartende Zunahme der Niederschl√§ge im Winterhalbjahr um bis zu 30 %.
Modellierung der Auswirkungen des Klimawandels auf Phosphat- und Stickstoff- Austräge schleswig-holsteinischer Böden
Dr. Andreas Rinker, Frauke Deunert, Univ.-Prof. Dr. Winfried Schröder
Um √∂kologische Folgen des Klimawandels r√§umlich so differenziert vorherzusagen, dass regionalisierte Anpassungsstrategien entwickelt werden k√∂nnen, sind GIS-gekoppelte Prozessmodelle erforderlich . Ziel einer hier zusammengefasst vorgestellten Untersuchung im Auftrag des Landesamtes f√ľr Naturschutz und Umwelt Schleswig- Holstein war die Prognose der N- und P-Austr√§ge ausgew√§hlter B√∂den Schleswig-Holsteins unter zuk√ľnftigem Klima mit WASMOD.
Klimawandel ‚Äď Auswirkungen auf den Humusk√∂rper von B√∂den Aktueller Kenntnisstand
Prof. Dr. Ingrid K√∂gel-Knabner, Margit von L√ľtzow
Im Kreislauf des Umsatzes zwischen Biomasseaufbau (Prim√§rproduktion) und ‚Äďzersetzung wird CO2 aus B√∂den freigesetzt oder als Humus stabilisiert. Da B√∂den aus globaler Sicht eines der gr√∂√üten Kohlenstoff (C)-Reservoirs darstellen (Schlesinger 1995), k√∂nnen selbst kleinste Ver√§nderungen der Gr√∂√üe oder Umsatzzeit von C-Pools im Boden die atmosph√§rischen CO2-, N2O- und CH4-Konzentrationen stark beeinflussen
Kohlenstoffvorrat und -dynamik in Permafrostböden unter dem Einfluss des klimatischen Wandels
Prof. Dr. Georg Guggenberger, H. Flessa, Dr. rer.nat. Andrei Rodionov, O. Shibistova, H. Fuchs
B√∂den der hohen Breiten akkumulierten √ľber Jahrtausende hinweg organischen Kohlenstoff (OC) aufgrund tiefer Bodentemperaturen und oftmals wasserges√§ttigter Bedingungen. Insbesondere Permafrost konserviert OC sehr gut. Diese B√∂den beherbergen daher bis zu 60% der weltweiten Vorr√§te an organischem Kohlenstoff (OC) in der
Böden, Sedimente und Paläoböden als Archive der Auswirkungen von Klimaveränderungen
Bernhard Lucke, Dipl.-Ing. Michael Schmidt, Prof. Dr. Rupert Bäumler
W√§hrend im Allgemeinen angenommen wird dass der heutige Klimawandel anthropogen bedingt ist, zeigt der Blick in die fernere Vergangenheit dramatische √Ąnderungen ohne menschliches Zutun. Da nicht davon auszugehen ist, dass man eine Klima√§nderung noch verhindern kann, muss Anpassung im Vordergrund stehen
Untersuchungen zum Austragsverhalten von Verwertungsmaterialien unter Ber√ľcksichtigung der Sorptionsfunktion von Bodenschichten
Dr. Michael Gierig, Gundula H√ľbner
Die Standortbewertung orientiert sich am nat√ľrlichen R√ľckhalteverm√∂gen der verbleibenden Deckschichten am Verwertungsstandort. Im Leitfaden wird ausgef√ľhrt, dass durch das Einbringen einer technisch hergestellten Basissorptionsschicht die Standortsituation hinsichtlich des R√ľckhalteverm√∂gens von im Sickerwasser m√∂glicherweise gel√∂sten Schadstoffe verbessert werden kann, so dass Materialien einer h√∂heren Standortkategorie verwertet werden k√∂nnen.
Sachgerechter Umgang mit B√∂den bei Bauma√ünahmen und Rekultivierungen Entwicklung einer Richtlinie in √Ėsterreich
Georg Juritsch
Der Boden ist neben dem Wasser und der Luft eine unserer wesentlichen Lebensgrundlagen und hat eine Reihe von Funktionen zu erf√ľllen. Die B√∂den unterliegen dabei auch vielf√§ltigen Nutzungsanspr√ľchen und sind unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt.
Bodenmanagement bei der Erweiterung des Flughafens M√ľnchen ‚Äď eine besondere Herausforderung unter verschiedenartigsten Aspekten
Hermann Blomeyer
Die Flughafen M√ľnchen GmbH plant die Erweiterung des Flughafens im Erdinger Moos. F√ľr dieses Vorhaben sind umfangreiche Bauma√ünahmen mit Eingriffen in den Untergrund notwendig. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die 3. Start- und Landebahn (3. S/L-Bahn) mit zugeh√∂rigen Rollwegen einschlie√ülich Gew√§sserneuordnung, Grundwasserregelung, Entw√§sserung und Verkehrsfl√§chen, die Erweiterung von Vorfeldfl√§chen √∂stlich des bestehenden Vorfeldes.
Erfahrungsbericht zur Verf√ľllung von Gruben und Br√ľchen nach dem Leitfaden zu den Eckpunkten in Bayern
Manfred Piewak
Nach einer illegalen Verf√ľllung einer Kiesgrube bei Trunstadt/Eltmann (Na√üverf√ľllung) wird ein generelles Verf√ľllverbot f√ľr Kiesgruben im Grundwasser durch den damaligen Umweltminister ausgesprochen. In der Folgezeit wird an einem Leitfaden gearbeitet, der eine ordnungsgem√§√üe, schadlose und umweltvertr√§gliche Verf√ľllung von Gruben und Br√ľchen mit Bodenaushub und Bauschutt regeln soll.
Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Altdeponien ‚Äď aus der Praxis des bayerischen Unterst√ľtzungsfonds zur Finanzierung der Erkundung und Sanierung gemeindeeigener Hausm√ľlldeponien
Dr. Thilo Hauck
Zum 1.5.2006 wurde das Bayerische Bodenschutzgesetz (BayBodSchG) durch Erg√§nzung des Art. 13a ‚ÄěErkundung und Sanierung gemeindeeigener Hausm√ľlldeponien‚Äú dahingehend ge√§ndert, dass kreisangeh√∂rige Gemeinden in Bayern bei der Erkundung und Sanierung ihrer stillgelegten Hausm√ľlldeponien finanziell unterst√ľtzt werden.
"Dig and treat‚Äú - erste Ergebnisse einer neuen "Sanierungstechnologie" am Beispiel der ehem. Hausm√ľlldeponie Tiefenbach bei Oberstdorf
Jörg Danzer, Markus Keilhauer
Der Oberstdorfer Ortsteil Tiefenbach betrieb zwischen 1950 und 1975 s√ľdlich von Tiefenbach- Weidach eine Hausm√ľlldeponie, wobei ein Altarm des Wildbaches Breitach mit Hausm√ľll und Gewerbeabf√§llen (Klinik, Gastronomie) verf√ľllt und einer Rekultivierungsschicht √ľberdeckt wurde.
Umsetzungsprozesse und (Rest-)Emissionspotenzial in bayerischen Hausm√ľlldeponien
Prof. Dr. Rupert Bäumler, Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner
Hausm√ľlldeponien sind eine permanente potentielle Emissionsquelle f√ľr umweltrelevante √ľber den Sickerwasser- und Gaspfad. Ursache ist der mikrobielle Umsatz des organischen Materials im Deponiek√∂rper in der Regel unter anaeroben Bedingungen. Dieser ist wiederum von der Zusammensetzung und mikrobiellen Verwertbarkeit des deponierten Materials und von den abiotischen Rahmenbedingungen abh√§ngig.
Monitored Natural Konzepte (MNA) bei Altablagerungen mit Ammoniumemissionen
Dr.-Ing Wolfgang Kohler
Nat√ľrliche Abbau- und R√ľckhalteprozesse (Natural Attenuation, NA) k√∂nnen die Ausbreitung von Schadstoffen in Grundwasserleitern verlangsamen oder zum Stillstand bringen. Aufmerksam auf dieses Ph√§nomen wurde man durch Beobachtungen, dass bei einer erheblichen Anzahl von Altlasten im Grundwasser Schadstofffahnen von geringerem Ausma√ü als erwartet beobachtet werden.
Erfahrungen mit Pump & Treat - Chancen und Risiken der hydraulischen Sanierung -
Dipl.-Geol. (Univ.) Carlo Schillinger
Viele Jahre lang war Pump & Treat das ‚ÄěAllheilmittel‚Äú zur Grundwassersanierung ‚Äď von Gutachtern empfohlen und von Beh√∂rden gefordert. Vor allem geringe Investitionskosten und die technisch einfache Umsetzung waren die Gr√ľnde, dass man bei Grundwasserkon-taminationen so h√§ufig auf die hydraulische Sanierung gesetzt hat.
Monitored Natural Attenuation (MNA) am Beispiel von KW- und PAK-Schäden: Erfahrungen bei NA-Studien und Grundwassermonitoring
J. Michel
Unter dem Begriff ‚ÄěNatural Attenuation (NA)‚Äú bzw. ‚Äěnat√ľrliche Schadstoffminderung‚Äú werden verschiedene biologische, physikalische und chemische Prozesse verstanden, die im Boden und Grundwasser ohne menschlichen Eingriff wirken. Diese im Untergrund nat√ľrlich ablaufenden Vorg√§nge tragen zur Reduzierung der Masse, Toxizit√§t, Mobilit√§t, Volumen und Konzentration von vorhandenen Schadstoffen bei.
NA-Praxiseinbindung am Beispiel eines LCKW-Grundwasserschadensfalles in Frankenthal/Pfalz - Umsetzung der Forschungsergebnisse des KORA-Projektes TV 3.6
Dipl.-Geologe Udo Karch, Michael Heidinger, Thomas Ptak, Dr. rer. nat. Andreas Tiehm
Am Fallbeispiel eines LCKW-Grundwasserschadens in GFrankenthal/pfalz musste eine Strategie zur praktischen Umsetzung einer NA/MNA-Maßnahme entwickelt werden.
Bodenschutz in der Landwirtschaft voranbringen durch Fortbildung und Beratung zum Strukturaufbau
Dr. agr., Dipl.-Georgr. Andrea Beste
Die Entwicklung in der heutigen Landwirtschaft geht in Richtung größerer Betriebseinheiten und spezialisierter Produktion. Die Fruchtfolgen werden immer einseitiger und die Maschinen werden immer größer und schwerer.
Erosionsgefährdung bayerischer Ackerböden
Robert Brandhuber, Dipl.-Ing. agr. MSc (GIS) Frank Stumpf
Seit Beginn des Jahres 2006 wird im Institut f√ľr Agrar√∂kologie, √Ėkologischen Landbau und Bodenschutz der Bayerischen Landesanstalt f√ľr Landwirtschaft (LfL) eine auf einem geographischen Informationssystem (GIS) und der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG) basierende Modellierung des Bodenabtrags durch Wassererosion f√ľr Bayern weiterentwickelt.
Plant nutrition in conditions of climate change
Dr. Pavel Cerm√°k, V. Klement, T. Los√°k, J. Stana
The net of Long-term field experiments provided by Central Institute for Supervising and Testing in Agriculture since 1972 is a suitable tool for observation of effects of climate change on plants (yields, quality) and soil. Monthly temperatures and rainfalls are differently distributed over the year than the long-term normal.
Drain-and-Gate zur Sanierung/Sicherung einer ehem. Hausm√ľlldeponie -Ergebnisse der Sanierungsuntersuchung
Jörg Danzer, Dr. Rainer Klein
Die ehemalige Hausm√ľlldeponie Pfalzen-Sinswang in Oberstaufen (Landkreis Oberallg√§u) stellt eine potentielle Gefahr auf den Wirkungspfaden Boden-Mensch, Boden-Grundwasser und Boden-Oberfl√§chengew√§sser dar.
Das digitale forstliche Standortsinformationssystem in Bayern ‚Äď Prognoseinstrument im Klimawandel
Dr. Elke Dietz, Wolfgang Falk, Dr. Christian Kölling
Im Rahmen des Klimaprogramms 2020 wird eine moderne bayernweit homogene Standortkarte erstellt, die den Erfordernissen der Zukunft, insbesondere des Klimawandels, flexibel anpassbar ist. Damit kann schnell und umfassend auf neue Fragestellungen, u.a. durch die Anwendung aktueller Berechnungsmodelle, reagiert werden.
Wald und Klimawandel in Bayern ‚Äď Forschungsschwerpunkte im Sachgebiet Standort und Bodenschutz der LWF
Wolfgang Falk, Dr. Elke Dietz, Sven Gr√ľnert, Dr. Christian K√∂lling, Alfred Schubert
Mit einem Fl√§chenanteil von √ľber 30 % der bayrischen Landesfl√§che ist die Forstwirtschaft ein Hauptbetroffener des Klimawandels. Die vorhergesagten Ver√§nderungen werden in Form von St√ľrmen, Trockenheit und verst√§rktem Sch√§dlingsbefall auf die W√§lder einwirken.
Mobile Ausstellungen zu Bodenschutzthemen
Dr. Walter Fitz, Georg Juritsch
Wie kann das Bodenbewusstsein gehoben und Verst√§ndnis f√ľr den Bodenschutz geweckt werden? Z.B. durch thematische Ausstellungen. Es liegt jedoch in der Natur von Ausstellungen, dass sich der interessierte Personenkreis zum Ort der Ausstellung begeben muss.
Humusvorräte in ostbayerischen Mittelgebirgsböden
Dr. H. Förster, Frank Ullrich
In den letzten Jahren wurden die B√∂den des Bayerischen und Oberpf√§lzer Waldes durch das Bayerische Landesamt f√ľr Umwelt in einer √úbersichtskartierung fl√§chendeckend erfasst.
Nutzbare Feldkapazit√§t des effektiven Wurzelraums in landwirtschaftlich genutzten B√∂den Bayerns ‚Äď Absch√§tzung von Klimaeffekten
Dr. Edzard Hangen
Während in Bayern im Winterhalbjahr mit einem erhöhten Wasserdargebot gerechnet werden kann, ist während der sommerlichen Vegetationszeit mit längeren Trockenperioden zu rechnen (Wendland et al., 2007). Zur Untermauerung von großmaßstäblichen Gunst- und Risikogebietsausweisungen sind die Kennwerte des Bodenwasserhaus-halts, wie beispielsweise die nutzbare Feldkapazität (nFK) von Bedeutung.
Die GEO-Tour Boden ‚Äď Geotourismus und Bodenschutz
Dr. Andreas Peterek, Dr. Frank Holzförster
Bereits mit der GEO-Tour Granit (Er√∂ffnung 2003) hat das GEO-Zentrum an der KTB in Windischeschenbach (www.geozentrum-ktb.de) ein erfolgreiches Konzept entwickelt, das mit einem geowissenschaftlichen Thema eine breite √Ėffentlichkeit anspricht. Das belegt unter anderem die gro√üe Nachfrage nach den Informations-Faltbl√§ttern zu dieser GEO-Tour.
Altstandort Schwelerei Profen - Umsetzung eines MNA-Konzeptes im Bergrecht
Dr. Ronald Giese, Dr. P. Tropp, Prof. Dr. Ing. habil Ludwig Luckner, Andreas Thomas, Joel Schmidt
Der Altstandort Schwelerei Profen befindet sich im Sanierungsbereich Mitteldeutschland der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Er grenzt an den aktiven Braunkohlentagebau Profen der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG).
Boden & Wein - Eine Initiative zur Stärkung des Bodenbewusstseins in Unterfranken -
Dr. Raimund Prinz
Bodenschutz ist ein wichtiger Bestandteil der bayerischen Umweltpolitik. Um den Boden zu sch√ľtzen hat Bayern mit dem Bayerischen Bodenschutzgesetz, zeitgleich mit dem Bundesgesetz, die landesrechtlichen Grundlagen f√ľr den Vollzug geschaffen. Ein wirksamer und effektiver Bodenschutz kann aber langfristig nicht ohne Schaffung von Bodenbewusstsein in der breiten √Ėffentlichkeit greifen.
Projekt GRABEN (Wissenschaftliche Grundlagen f√ľr den Vollzug der Bodenschutzgesetze)
Dr. Edzard Hangen, Peter Spörlein, Uwe Geuß
Hintergrundwerte organischer und anorganischer Problemstoffe sind f√ľr den Vollzug der Bodenschutzgesetzgebung von gro√üer Bedeutung. Die kartografische Darstellung solcher Werte erg√§nzt dabei die tabellarische Auswertung und erleichtert deren Handhabung.
Optimierung der Abfluss-Regulation in Einzugsgebieten von Mittelgebirgen unter dem Aspekt des nat√ľrlichen Hochwasserr√ľckhaltes
Prof. Dr. Reinhold Roßner, D. Bertermann, J. Laube, H. Schlumprecht
√úberschwemmungskatastrophen und volkswirtschaftliche Sch√§den haben nach Berechnungen der M√ľnchner R√ľck in den letzten Jahrzehnten signifikant zugenommen (KRON 2005). Mit einer H√§ufung solcher verheerenden Hochwasserereignisse ist in n√§chster Zeit zu rechnen, da sich zum einen der Siedlungs- bzw. Nutzungsdruck auf hochwasser-gef√§hrdete Fl√§chen erh√∂ht hat und zum anderen sich die klimatischen Gegebenheiten derart ver√§ndern, dass extreme Regenereignisse zunehmen.
Regionale Ver√§nderungen der Collembollenfauna infolge des Klimawandels - Ergebnisse einer 20j√§hrigen Untersuchung an Dauerbeobachtungsfl√§chen in Baden-W√ľrttemberg
Kay Rathkens, Dr. David Russell
Der Klimawandel wird auf Bodentiere sowohl direkt √ľber ihre Physiologie, √∂kologische Toleranzen und Pr√§ferenzen wirken, als auch sie indirekt √ľber die Wechselwirkungen innerhalb der biologischen Bodenprozesse beeinflussen. Es ist zu erwarten, dass die Bodenlebensgemeinschaften sich an diese Ver√§nderungen in ihrer Gesamtheit anpassen werden.
Die Nutzung des Bodens f√ľr die Oberfl√§chennahe Geothermie
Marcellus Schulze
Gerade in letzter Zeit macht sich die Verknappung der weltweiten Energiereserven durch hohe Rohstoffbeschaffungspreise bemerkbar. Zudem f√ľhrt der zunehmende Energiebedarf in den Schwellenl√§ndern zu einem ansteigenden Aussto√ü von Klima sch√§dlichen Gasen wie CO2. Insbesondere in den Industrienationen werden daher von Politik, Industrie und Gesellschaft die Bem√ľhung zum Einsatz von erneuerbaren und Klima schonenden Energien vorangetrieben.
Klärschlamm quo vadis? Klärschlammentsorgung in Bayern - das Bayerische Klärschlammnetz
Josef Schmederer
Kl√§rschlamm beinhaltet neben den wertvollen N√§hrstoffen wie z.B. Phosphat auch unerw√ľnschte Schadstoffe wie Schwermetalle oder auch organische Problemstoffe (z. B. Xenobiotika, PFT). Aus der Sicht des Boden- und Grundwasserschutzes ist das Vorgehen zu √ľberdenken, mit hohem technischen und finanziellen Aufwand Schadstoffe aus dem Abwasser zu entfernen und sie anschlie√üend wieder gro√üfl√§chig in der Umwelt zu verteilen.
Zinkw√§lzschlacke als Bau- oder Verf√ľllmaterial - Eine Verwertung im Sinne von Abfall- und Bodenschutzrecht?
Dr. Gustav A. Henke, Dr. Olaf Penndorf
Die vorliegende Arbeit beleuchtet am Beispiel eines konkreten Einzelfalls die Rahmenbedin-gungen f√ľr die Verwendung eines mineralischen Massenabfalls bei Bauma√ünahmen.
Petrographische Anforderungen aus boden- und gew√§sserschonender Sicht f√ľr mineralische Korngr√∂√üenfraktionen und Kornklassifizierungen
Dr. Hans-J√ľrgen Ulonska
Nach dem Stand der Technik ber√ľcksichtigen die laboranalytischen Bestimmungen feste Wertegr√∂√üen f√ľr ŌĀ und g, die bis dato als starre Wertgr√∂√üen f√ľr s√§mtliche mineralischen Bodenarten des mineralischen Feinbodens nach Anonymus d (2002) gelten. Der Stand der Technik im Zusammenhang mit Bestimmung und Klassifizierung von Korngr√∂√üenfraktionen gab Veranlassung f√ľr die Bearbeitung.
Using of Soil Material in Czech Republic
Jarmila Plasilov√°
In the Czech Republic the problem of disposal of mineral waste is solved by the Act No. 185/2001 Coll., on wastes, particularly its Section 11. The conditions of exploitation of wastes on the ground surface are set by Reg. No. 294/2005 Coll., on the conditions of deposition of wastes in landfills and their exploitation on ground surface, and on change of Regulation No. 383/2001 Coll., on details of waste management.
Anforderungen an das Ein- und Aufbringen von Materialien in und auf den Boden im Rahmen der √Ąnderung der Bundes- Bodenschutzund Altlastenverordnung; Novellierung von ¬ß12
Dr Joachim Woiwode, ORR Dr. Wolfgang Berger, Prof. Stefan Peiffer
Im Rahmen des BMBF-Verbundvorhabens ‚ÄěSickerwasserprognose‚Äú hat sich herausgestellt, dass zur Beurteilung m√∂glicher Grundwasserbeeinflussungen durch Bodenmaterial, mineralische Materialien oder Altlasten Langzeit -S√§ulenversuche am besten geeignet sind. Dies wurde durch den direkten Vergleich mit Lysimeterunter-suchungen beleget.
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