8. Karlsruher Altlastenseminar - 2007


Wertermittlung kontaminierter Flächen
Dipl.-Geol. Ralf Crocoll, Jürgen Lehmann, Volker Stegm√ľller, Thomas Schroth
In den letzten 20 Jahren ist die Thematik ‚ÄěAltlasten und Kontaminationen‚Äú immer mehr zur Normalit√§t geworden. Durch die systematische Bearbeitung in den meisten Bundesl√§ndern sind heute nicht nur fast 100.000 Altlastverdachtsfl√§chen bekannt geworden, viele von ihnen sind bereits umfassend untersucht oder auch schon saniert.
Technical Due Diligence Real Estate
Dipl.-Ing. Architekt Gunter Köhnlein
Im Rahmen der Internationalisierung der Immobilienmärkte hat sich die Betrachtungs- und Beurteilungsweise von Liegenschaften in den vergangenen Jahren stark verändert. Durch ausländische Investoren - insbesondere aus dem angelsächsischen Raum – wurden auch in Deutschland neue Bewertungsverfahren eingeführt, die eine Standardisierung der Methoden nahe legten.
Legal Due Diligence im Rahmen von Immobilientransaktionen
RA Dr. Carsten Loll
Due Diligence – Was ist das eigentlich? „Gebotene Sorgfalt“ - aus angloamerikanischem Rechtskreis stammendes Institut • Grundlage für die angemessene Bewertung • Rechtssicherheit • Risikominimierung • Vertragsgestaltung • systematische Informationserfassung
Environmental Due Diligence - Erkennung und Bewertung von umweltbezogenen Problemen bei Immobilientransaktionen
Dipl.-Ing. Knut Wichmann, Dr.-Ing. Ulrich Sehrbrock
Eine einheitliche Definition für den Begriff Due Diligence existiert nicht. Die Bezeichnung beschreibt ursprünglich eine Prüfungsmaßnahme im Rahmen der US-amerikanischen Wertpapieremissionspraxis zu Informations- und Schutzzwecken der Anleger. Wörtlich übersetzt, bedeutet es „gebührende Sorgfalt“. Gemeint ist damit in der deutschsprachigen Literatur, ein bei den hier betrachteten Immobilientransaktionen etablierter Standard von Chancen- und Risikoanalysen, dass heißt, die Vor- und Nachteile des potentiellen Kaufobjektes werden systematisch analysiert, ausgewertet und gegenübergestellt.
Der Grundsatz der Verh√§ltnism√§ßigkeit bei der Altlastenbearbeitung
Dr. Achim Willand, Georg Buchholz
Der Staat darf dem Bürger nur solche Belastungen auferlegen, die geeignet, erforderlich und angemessen sind, um einen legitimen (vom Gesetz gedeckten) Zweck zu erfüllen. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz (Übermaßverbot) wurzelt vor allem in den Grundrechten, die der Staat nur aufgrund Gesetzes, nur für legitime Zwecke (Gemeinwohl) und nur in dem für die Zweckverfolgung notwendigen Umfang einschränken darf.
Erfahrungen bei der Erkundung von Gebäudeschadstoffen РUnterschiede, Risiken, Technik
Reto Nydegger
In vielen Gebäuden wurden in der Vergangenheit schadstoffhaltige Materialien verbaut. Ich spreche hier nicht von nutzungsbedingten Schadstoffen, wie Kontaminationen durch chemische Reinigungen, petrochemische Industrie oder dergleichen, sondern von den Schadstoffen, die in vielen Gebäuden in der Vergangenheit ganz normal als Baustoffe eingesetzt wurden und heute beim Abbruch resp. der späteren Wiederverwertung des Abbruchmaterials Probleme verursachen.
Lösungswege für die umweltgerechte Verwertung von Bauschutt und Böden aus Sicht der Industrie
Dipl.- Biol. Thomas Beißwenger
Die Steine- und Erden-Industrie in Baden-Württemberg ist sehr stark an Lösungswegen für die umweltgerechte Verwertung von Bauschutt und Böden interessiert. Die Verwirklichung der Ziele der Nachhaltigkeit stehen dabei im Vordergrund. Wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte sind dabei nicht einseitig zu betrachten. Zur Erreichung dieser Ziele arbeitet der ISTE mit der Praktikern aus der Industrie sowie mit der Umweltverwaltung zusammen.
Ökobilanzen als Instrument zur Beurteilung von Sanierungsverfahren und der Sanierungserfordernis?
Dr.-Ing. Volker Schrenk
Alle Tätigkeiten des Menschen haben Auswirkungen auf die Umwelt. Auch die Sanierung von kontaminierten Standorten führt z. B. durch den Verbrauch an Energie und die Entstehung von Emissionen zu einer Beeinflussung der Umwelt. Dabei stehen dem positiven Aspekt der Beseitigung von Umweltbeeinträchtigungen verursacht durch die Untergrundkontaminationen, der technische Aufwand und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt gegenüber.
Untersuchungen zum natürlichen Selbstreinigungspotential in einem teerölkontaminierten Aquifer
Prof. Dr. rer. nat. Peter Werner, Dipl.-Hydrol Stefan Sch√∂nekerl, Dr. Norbert H√ľsers, Dipl.-Biol. Helmut Lorbeer, Dipl.-Ing. Peter B√∂rke
Teeröle entstehen als Nebenprodukt bei der Verkokung von Steinkohle und bei der Stadtgasgewinnung. Sie enthalten schätzungsweise mehr als 10.000 verschiedene Substanzen.
Verantwortung und Haftung beim Umgang mit Erdaushub, Bauschutt und anderen mineralischen Abfällen
RA Hellmuth Dr. Mohr
Fall des Reichsgerichts von 1891 (noch vor dem BGB, maßgeblich code civil): Eine Farbenfabrik kann sich ihrer Sorgfaltspflicht zur gefahrlosen Entsorgung der von ihr erzeugten schädlichen Fabrikrückstände nicht dadurch vollständig entledigen, dass diese einem Fuhrunternehmen übergeben wurden. Zusätzlich ist eine Überwachung der Ausführung des Vertrags erforderlich.
Anforderungen an die ordnungsgem√§ße und schadlose Verwertung von mineralischen Abf√§llen – Umsetzung in Baden-Württemberg
OAR, Dipl.-Ing. Klaus Nagel
Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat im Bereich der mineralischen Abfälle zwei Regelwerke herausgegeben. Einmal ist es der Erlass zur Verwertung von Baustoffrecyclingmaterial vom 13.04.2004, tituliert als „Vorläufige Hinweise zum Einsatz von Baustoffrecyclingmaterial“. Zum anderen ist es die Verwaltungsvorschrift zur Verwertung von als Abfall angefallenem Bodenmaterial vom 14. März 2007.
Monet√§re Bewertung von „Altlasten“ im Rahmen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF)
Dr. Michael Kerth, Prof. (em.) Dr. Jürgen Dodt, Andreas Lampe, Dr. Harald Mark
Um die mit der Einführung einer doppischen Buchführung in den Kommunen unabdingbaren Eröffnungsbilanzen zu erarbeiten, müssen auch die „Altlasten“, für die die Kommunen als Gefahrenabwehrpflichtige in der Verantwortung stehen, monetär bewertet und in der Bilanz als Rückstellungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist auch zu prüfen, welche Wertminderungen durch „Altlasten“ verursacht werden, die auf der Vermögensseite der Bilanz zu berücksichtigen sind.
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie: Ziele und Stand der Umsetzung in Deutschland
Dr. Stephan von Keitz
WRRL: Grundsätze und Ziele • Konsolidierung des EU-Wasserrechts angestrebt, nur Teilkonsolidierung erreicht
Die neue EG-Grundwasserrichtlinie (GWRL) – mögliche Auswirkungen auf die Altlastensanierung und –monitoring in Deutschland
Dipl.-Ing. Dieter Poetke, Martin Keil, Dr. Achim Willand, Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Großmann
Die im Dezember 2000 in Kraft getretene EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gibt Bewirtschaftungsziele für alle Gewässerkörper in der Europäischen Union vor, die mit Hilfe von Maßnahmenprogrammen und Bewirtschaftungsplänen erreicht werden sollen.
Rückbau der ehemaligen Bundesbahndirektion Frankfurt – ein Projektbericht. Schadstofferkundung, Planung, Ausschreibung, Bauausführung, Beweissicherung, ingenieurtechnische Begleitung
Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein, Dipl.-Geol. M. Schmiel, J. Kalsow, Dr. J. Schoemakers, Dipl.-Geol. P. Langer
Das Ziel des Bauherrn war es, dieses Gebäude abzubrechen und das Gelände einer Neubebauung zuzuführen. Das Projekt ist Teil des geplanten Europaviertels, ein neu entstehendes Stadtviertel im Westen der Stadt Frankfurt und Teil des seit kurzem beschlossenen Urban Entertainment Center (UEC) (s. a. Kap. 9).
Fl√§chenrecycling Gaswerk München – eine Variantenstudie
Dr. Michael Koch, Dipl.-Ing. Jörg Weindl
Das ehemalige Münchner Gaswerksgelände blickt mittlerweile auf über 20 Jahre umfassend dokumentierte Sanierungsgeschichte zurück. In einem verbescheideten Sanierungsplan nach § 13 BBodSchG wurden sämtliche vorhandenen Informationen aus den bis dahin durchgeführten Erkundungs- und Sanierungsmaßnahmen zusammenfassend dargestellt, gleichzeitig die gesamten Hintergrunddaten aufgearbeitet und die Sanierungsmaßnahmen unter Abwägung verschiedenen Varianten dargestellt.
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die j√ľngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Ums√§tze werden im Verh√§ltnis 30 zu 70 (70% f√ľr den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...