Heft 4-2006


Hygienische und korrosionschemische Aspekte bei der Desinfektion von Trinkwasser- Installationen
Dipl.-Ing. Werner Nissing
In jüngster Zeit wird häufig, ausgelöst durch positive Befunde von Legionella pneumophila und Pseudomonas aeruginosa, die Trinkwasser-Installation als ein „potenzielles Infektionsreservoir“ diskutiert. Dabei wird übersehen, dass Kontaminationen fast ausschließlich aus Einrichtungen der medizinischen Versorgung und öffentlichen Gebäuden berichtet wurden.
Korrosion in Trinkwasser-Installationen und ihre Auswirkung
Dr. Josef Klinger
Das System „Wasser/Werkstoff“ spielt insbesondere in der Trinkwasser-Installation eine zentrale Rolle. Treten hier Beanstandungen auf Grund von Korrosionsvorgängen auf, muss das System in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Eine Analyse nur eines Parameters, wie beispielsweise der Trinkwasserbeschaffenheit, kann im Hinblick auf Abhilfemaßnahmen zu Fehlinterpretationen führen.
Metalle in Hausinstallationen
Dr.-Ing. Angelika Becker
Stand der Technik bei Werkstoffauswahl, Korrosionsschutz, Informationspflichten nach § 21 der Trinkwasserverordnung 2001.
Vermeidung von Legionellen-Problemen: Anforderungen an Warmwassersysteme in öffentlichen Hausinstallationen
Dr. Beate Kilb
In den DVGW-Arbeitsblättern W 551 und W 553 werden die wesentlichen Anforderungen zu Planung, Bau, Betrieb und Sanierung von Warmwassersystemen beschrieben. Durch die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik lässt sich die Vermehrung von Legionellen in Hausinstallationen vermindern.
Armaturen mit flanschlosen Verbindungen für Rohrleitungen in Wassertransport- und -verteilungsanlagen
Dipl.-Ing. Wolfgang Gies
Teil 2: Schweißverbindungen und Klemmverbindungen für Rohrsysteme aus Kunststoff – eine Information des DVGW- TK „Bauteile Wasserversorgungssysteme“, ausgearbeitet vom DVGW- Projektkreis W-PK 2.3.2. „Armaturen in Wasserversorgungssystemen“.
Erfahrungen mit Membranverfahren bei kleinen Wasserversorgern in Bayern
PD Dr.-Ing. habil. Steffen Krause, Dipl.-Ing. Andreas Baur
Nachdem in einem Forschungsprojekt die Eignung der Ultrafiltration (UF) für die Belange der bayerischen Wasserversorger nachgewiesen wurde, sind in den letzten Jahren zahlreiche Membrananlagen entstanden. Im Folgenden wird berichtet, welche Erfahrungen bei der Planung, beim Bau und Betrieb der Anlagen gesammelt wurden.
Aufbereitung huminstoffhaltiger Wässer mit Ozon- Biofiltration
Dipl.-Ing.(FH) Manfred Brugger
Die Ozon-Biofiltration hat sich in den letzten Jahren erfolgreich auf dem Bereich der Trinkwasseraufbereitung etabliert. Praxisbeispiele aus Deutschland, Skandinavien oder den USA zeigen, dass mit der Ozon-Biofiltration zuverlässige und kostengünstige Trinkwasseraufbereitungsanlagen realisiert werden können. Neben fundamentalen Grundlagen werden im Beitrag auch die Ergebnisse einer im Betrieb befindlichen Anlage in Norwegen aufgezeigt.
Sinkender Absatz und neues Kraftwerk passen in Halle gut zusammen
Dr.-Ing. Matthias Krause, Dr.-Ing. Claudius Nestke
Bevölkerungsschwund, Stadtumbau, Liberalisierung des Energiemarktes – diese Stichworte beschäftigen wohl alle Energieversorger. Die EVH GmbH, Energieversorgung Halle, hatte sich nach eingehenden Analysen im Jahre 2003 entschieden, am Kraftwerksstandort Dieselstraße eine neue Anlage zu errichten, die den veränderten Rahmenbedingungen auch zukünftig gerecht wird. Nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit ging das neue Kraftwerk im Oktober 2005 in Betrieb.
Georeferenziertes Dokumentenmanagement für technische Dokumente
Stephan Diefenthäler
Geoinformationssysteme (GIS) und digitales Dokumentenmanagement (DMS) – Die speziell für Stadtwerke entwickelte Softwarelösung SIPArchiv verbindet nun die Vorteile dieser beiden Technologien: Kompatibel mit bereits vorhandenen GIS- und DMS-Systemen erlaubt sie die effiziente geometrische Suche in Reglerakten, Einmessungs-Skizzen, Hausanschluss-Akten und ähnlichen technischen Dokumenten.
Sicherheit in der Trinkwasserversorgung im Zusammenspiel zwischen betrieblichem Alltag und Extremsituationen
Dipl.-Geol. Berthold Niehues
Sicherheit in der Trinkwasserversorgung bedeutet für ein Unternehmen, sowohl für den betrieblichen Alltag als auch für den Extremfall ein geeignetes Management einzurichten. Ziel muss es sein, diese beiden Szenarien sinnvoll aufeinander abzustimmen. Der DVGW ist derzeit dabei, aus den unterschiedlichen internationalen und nationalen Aktivitäten sein Regelwerk als Handlungsrahmen für die Unternehmen anzupassen.
Das WHO Water Safety Plan-Konzept
Dipl.-Ing. Detlef Bethmann, Dr.-Ing. Christine Baus, Dr. Claudia Castell-Exner
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat neue Leitlinien zur Trinkwasserqualität veröffentlicht. Darin wird das Aufstellen von so genannten Water Safety Plans (WSP) zur Sicherung der Trinkwasserqualität empfohlen. Im Folgenden wird das DVGWRegelwerk/ Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) hinsichtlich der wesentlichen Inhalte eines WSP analysiert.
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