WasserWirtschaft 11/2004


Konstruktion, Entwicklung und Herstellung von Ringkolbenventilen als Grundablassarmaturen für Talsperren
Dipl. Ing. Joachim Brien, Dipl.-Ing. Peter Klein
An der Möhnetalsperre, der zweitgrößten Talsperre des Ruhrverbands Essen, liefen von 1992 bis 2001 intensive Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Im Zuge der Sanierung der kompletten Grundablassleitungen mussten unter anderem die wasserseitigen Verschluss- bzw. Abschlussorgane sowie die luftseitigen Regulierorgane erneuert werden. Die spezifischen Anforderungen an Grundablässe in Bezug auf Verschluss- und Regelorgane allgemein, sowie die konkrete Umsetzung mit den einzelnen Projektschritten an der Baumaßnahme werden in den folgenden Abschnitten ausführlich beschrieben.
Hochwasservorsorge in Deutschland Lernen aus der Katastrophe 2002 im Elbegebiet
Prof. Dr. rer. nat. habil. Uwe Gr√ľnewald
Unter diesem Titel wurde am Rande der „acqua alta“, die vom 24. bis 27. 11. 2003 auf der Neuen Messe in München stattfand, das Heft 29 der Schriftenreihe des Deutschen Komitees für Katastrophenvorsorge e. V. (DKKV) vorgestellt und der Öffentlichkeit übergeben. Mit dieser interdisziplinär erarbeiteten Studie bietet der DKKV erstmalig eine Gesamtschau der Hochwasservorsorge in Deutschland. Ein fachübergreifend zusammengesetztes und agierendes Team von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, Lehrstuhl Hydrologie und Wasserwirtschaft, des GeoForschungsZentrums Potsdam, Sektion Ingenieurhydrologie und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Katastrophenforschungsstelle hat dabei u. a. die vielfältig vorliegenden Berichte zur Elbeflut 2002 ausgewertet und – durch eigene Befragungen und Analysen ergänzt – zu einem zusammenfassenden Bild geformt.
Verwendung der Strickler-Formel für Fließgew√§sser mit Profilgliederung und Vegetationsbesatz
Prof. Dr.-Ing. Horst M.F. Indlekofer
Die Abflussberechnung für Fließgewässer erfolgt traditionell auf der Basis der Strickler-Fließformel. Es lässt sich zeigen, dass man mit dieser Formel auch die hydraulische Problematik der Rauheitsüberlagerung, des Bewuchseinflusses sowie der Profilgliederung bei nicht-kompakten Fließgewässerquerschnitten und bei großen Fließgeschwindigkeitsunterschieden in einzelnen Fließquerschnitts- Teilbereichen zutreffend lösen kann. Die zur Berechnung notwendigen Formeln werden angegeben. Die numerische Anwendung wird anhand eines Berechnungsbeispiels aufgezeigt.
Überflutungssch√§den im Küstenhinterland nach Deichbruch
Dipl. Geogr. Volker Meyer, Dr.-Ing. Dipl.-Phys. Dipl.-Ing. Stephan Mai
Die Planung von Küstenschutzmaßnahmen erfolgt zunehmend unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten. Dabei wird der ex ante Abschätzung von Überflutungsschäden eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Die hier vorgestellte Methodik zur Prognose von Überflutungsschäden basiert zum Einen auf einer dynamischen Überflutungssimulation, zum Anderen auf der Quantifizierung und räumlichen Modellierung der sozioökonomischen Werte im Hinterland. Durch eine Verschneidung im GIS lässt sich aus diesen Größen der zu erwartende Schaden in Abhängigkeit vom Überflutungswasserstand berechnen.
Stickstoff-Mobilisierung in Humusauflagen norddeutscher Kiefernforste
Prof. Dr. Rolf Nieder, Dipl.-Geogr. Sven Brinkmann, Dr. Werner Köster, Hubertus Wachter, Dr. Klaus Isermann
Für Podsole unter Kiefern-Altbeständen (> 60 Jahre) im Norddeutschen Tiefland galt lange Zeit Rohhumus als typische „Gleichgewichts“- Humusform. Untersuchungen in Kiefernbeständen (n = 55) entlang einer Catena vom westlichen ins östliche Niedersachsen belegen, dass heute gebietsweise Moder an die Stelle von Rohhumus getreten ist. Nach unseren Studien von 1997 bis 1999 (35 Bestände) speichert Rohhumus unter Altbeständen im Mittel deutlich mehr Stickstoff (3,2 ± 0,5 t N) als Moder (2,2 ± 0,3 t N). Durch jüngere Untersuchungen (2002) in 20 Beständen konnte der Einfluss des Bestandesalters auf die N-Speicherung in Humusauflagen dargestellt werden.
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