Deponieseminar 2006


Entwicklungen der Abfallwirtschaft in Bayern im „Jahre 1“ - eine erste Bilanz -
Ministerialrat Dr. Bruno Kaukal
Die Abfallwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland kann auf ein bewegtes Jahr zurückblikken. Nur noch wenige Tage trennen uns vom 1. Juni, jenem zentralen Stichtag des letzten Jahres. Seitdem gilt für die Entsorgung von Abfällen eine neue Zeitrechnung.
Weiterentwicklungen des Deponierechts nach 2005
BD Dipl.-Ing. Karl Wagner
Nachdem mit der Abfallablagerung- und der Deponieverordnung vor einigen Jahren bereits strenge Grenzwerte für die Beseitigung von Abfällen auf Deponien festgelegt worden sind, hat die Bundesregierung mit der Deponieverwertungsverordnung, die am 1. September 2005 in Kraft getreten ist, auch für die Verwertung von Abfällen ähnlich strenge Maßstäbe vorgegeben.
Planung, Bau und Funktionskontrolle von Wasserhaushaltsschichten .. Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz
Dr. Ulrich Maier-Harth
Die günstigen lokalen Verhältnisse (Klima, Angebot von Rekultivierungsböden) führten bei Auftraggebern, Planern und Behörden in Rheinland-Pfalz zu den Überlegungen, von der ursprünglich genehmigten Kombinationsoberflächenabdichtung (Tondichtung + KDB) mit minimaler Rekultivierungsschicht abzuweichen und stattdessen eine KDB mit Wasserhaushaltsschicht incl. optimierter Bepflanzung bzw. optimierte Rekultivierungsschichten vorzusehen, sofern die Gleichwertigkeit nachgewiesen wird.
Funktion und Wirksamkeit von Rekultivierungsschichten – Ergebnisse der Lysimeterfelder auf der Deponie Leonberg
Dr. Peter Wattendorf, Dr. Otto Ehrmann
Die Rekultivierungsschicht als äußerstes Element des Oberflächenabdichtungssystems ist die „Schnittstelle“ zwischen Deponie und Umgebung.
Oberflächenabdichtung mit Kapillarsperre РErgebnisse von Testfeldern auf der Deponie Heinersgrund
Dipl.-Ing. Martin Br√ľhl
Die ehemalige Hausmülldeponie von Bayreuth, inzwischen Reststoffdeponie DK II, liegt in Heinersgrund in der Nähe der Ortschaft Ramsenthal nördlich der Stadt. Dort wurden seit 1965 Abfälle eingelagert.
Zwischenergebnisse der Versuchsfelder der MEAB zu alternativen Oberflächenabdichtungssystemen auf der Deponie Deetz
Dr. habil. Stefan Melchior, Dr. Bernd Steinert, Dipl.-Ing. Renate Rettig, Dipl.-Ing. Steffen Raabe
Die Märkische Entsorgungsanlagen Betriebsgesellschaft (MEAB) mbH betreibt seit 1974 zwei Siedlungsabfalldeponien, eine Bauschutt- und eine Sonderabfalldeponie sowie diverse Behandlungsanlagen. Die Gesamtoberfläche der im Betrieb befindlichen Deponien beträgt mehrere 100 ha.
Trockener" Einbau von mineralischen Dichtungsschichten; Grundlagen und Praxiserfahrungen
Dr. Beate Vielhaber, Dipl.-Ing. Jens Locker, Dipl.-Ing. Dirk H√ľtteroth, Dr. Torsten Junge, Dr. habil. Stefan Melchior
Die Regelanforderungen zu den Materialeigenschaften und zum Einbau von BMD leiten sich bis heute aus der TA Abfall (1991), Anhang E, ab, in der u.a. der Tongehalt mit Mindestwerten und der Einbauwassergehalt in Relation zum Proctorwassergehalt der Erdstoffe festgelegt wurden.
Praxiserfahrungen mit der Ablagerung von MBA-Abfällen im Deponiebetrieb / Projekte der ASA e.V.
Dipl.-Ing, Dipl.-Wirt.-Ing. Daniel Rohring
Seit dem 1. Juni 2005 hat in der bundesdeutschen Abfallwirtschaft ein neues Zeitalter begonnen. Die Ablagerung von unvorbehandelten Abfällen ist unumkehrbar vorbei.
Abfallablagerung in der Türkei: derzeitiger Stand und künftige Perspektiven – Bericht über das EU-Twinning-Projekt „Waste“
Dipl.-Ing. Christian Daehn
Innerhalb des letzten halben Jahres hatte ich zweimal die Gelegenheit für insgesamt fünf Wochen bei einem EU-Twinning-Projekt in der Türkei mitzuwirken.
Strategien zur nachhaltigen Stilllegung und Nachsorge von Siedlungsabfalldeponien
Dr. Wolf Ulrich Henken-Mellies
Nach 30 Jahren wird die Nachsorge von Hausmülldeponien nicht beendet sein. Aus finanzmathematischer Sicht ist gemäß §19(3) DepV für die Berechnung der Höhe der Sicherheitsleistungen ein Nachsorgezeitraum von „mindestens 30 Jahren“ zugrunde zu legen.
Erfahrungen aus dem Betrieb von Sickerwasser-Infiltrationsanlagen
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer, Dipl.-Ing. Stefan Meisinger
Die Infiltration von Sickerwasser wurde erstmals im Jahr 1993 großtechnisch und gezielt erprobt.
Deponienachsorge aus der Sicht eines kommunalen Entsorgungsunternehmens
Dipl.-Ing Albrecht Tschackert
Der Landkreis Ludwigsburg hat bereits 1989 zur Erledigung der operativen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) gegründet.
Kriterien für die Beendigung der Nachsorge - Resultate eines UFOPLAN-Vorhabens
Dr.-Ing. Kai-Uwe Heyer, Dr.-Ing. Karsten Hupe, Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann
Nach Abschluss der Stilllegungsmaßnahmen bedürfen Deponien der Nachsorge.
Sicherung der Deponie Weiden West unter Berücksichtigung der Schließungskriterien des § 13 Abs. 5 der Deponieverordnung
Dr. Ing. Klemens Finsterwalder, Hermann Legat
Die Deponie Weiden West ist eine Deponie der Klasse II, die eine Fläche von ca. 18 ha bedeckt und ca. 1,5 Mio. m³ Abfall aus hausmüllartigen Gewerbeabfällen, Hausmüll und Bauschutt enthält. Sie wurde 1950 in Betrieb genommen. Von 1980 bis 1999 wurde nur noch Bauschutt abgelagert. 1999 erfolgte die endgültige Stilllegung.
Messtechnische Überwachung von Deponien in der Nachsorgephase
Dipl.-Ing. Günther Jost
Einsatz von Dauermessstationen zur kontinuierlichen Überwachung
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