Deponieseminar 2009


Ert√ľchtigung von Sickerwassererfassungen ‚Äď Varianten und Praxisbeispiele
Dipl.-Ing. (FH) Stefan Schatz
Die Sickerwassererfassungssysteme von Deponien m√ľssen auch w√§hrend des Stilllegungsund Nachsorgezeitraums von mindestens 30 Jahren funktionsf√§hig bleiben. Zum Zeitpunkt der Stilllegung weisen die Einrichtungen zur Sickerwassererfassung h√§ufig bereits einen Betriebszeitraum von 20 oder 30 Jahren auf. Zudem wurden sie in der Regel zu einem Zeitpunkt errichtet, an dem die Kenntnisse √ľber geeignete Werkstoffe und die statische Dimensionierung von Rohrleitungen in Deponien noch verbesserungsbed√ľrftig waren.
Optimierung der Deponieentgasung: Erfahrungen mit tiefenverfilterten neuen und modifizierten vorhandenen Gasbrunnen
Dipl.-Chem. J√ľrgen Kanitz
Was versteht man unter tiefenverfilterten Gasbrunnen? Die Antwort ergibt sich schon aus dem Wort selbst. Die Verfilterung beginnt erst in gr√∂√üerer Tiefe. Gasbrunnen im Deponiebereich werden normalerweise als 600 ‚Äď800 mm Brunnen mit einer Filterstrecke bis 2 oder 3 m unter GOK errichtet. Bei nicht oberfl√§chengedichteten Deponien endet somit die Filterstrecke kurz unterhalb einer mehr oder weniger starken und auch mehr oder weniger, meist mehr, gut gasg√§ngigen Abdeckung.
Deponie - Dokumentation am Beginn der Nachsorge
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer, Dipl.-Ing. Stefan Meisinger
Wer als Betreiber fr√ľhzeitig erkennt, dass der Dokumentation einer Deponie eine neue Bedeutung bekommt und dies in einfacher Form organisiert, wird bei der √úbergabe der Verantwortlichkeit Vorteile haben.
Die neue Deponieverordnung ‚Äď integriert, vereinfacht, praxisgerecht?
Ministerialrat Dr. Bruno Kaukal
Es waren die L√§nder, die den Ansto√ü f√ľr dieses Projekt gaben: Bereits am 31. Mai 2002 hatte der Bundesrat in einer Entschlie√üung anl√§sslich der Zustimmung zur Deponieverordnung die Bundesregierung aufgefordert, ‚Äěden Entwurf einer neuen Deponieverordnung vorzulegen, die s√§mtliche deponie- und ablagerungsspezifischen Belange in einer einzigen Verordnung zusammenfasst...‚Äú[2]. Nachdem der Auftrag zweimal angemahnt war - Entschlie√üung des Bundesrates zum B√ľrokratieabbau vom 26. November 2004 [3] und Protokollerkl√§rung Bayerns anl√§sslich der Bundesratsbehandlung zur Deponieverwertungsverordnung am 29. April 2005 [4] - legte das BMU am 1. Februar 2007 schlie√ülich einen ersten Arbeitsentwurf einer integrierten Deponieverordnung vor.
Das neue Deponierecht - Auswirkungen aus juristischer Sicht
Prof. Dr. Andrea Versteyl
Das Deutsche Deponierecht verteilt sich gegenw√§rtig auf sieben parallele Gesetze, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften. Die neue Deponieverordnung (DepV) wird die bisher geltenden deponierechtlichen Verordnungen (DeponieV, AbfallAblV und DepVerwV) sowie drei einschl√§gige Verwaltungsvorschriften (TA Abfall, TA Siedlungsabfall und AVV √ľber Anforderungen zum Grundwasserschutz) ersetzen. Sie bildet den Artikel 1 der Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts, einer so genannten Artikelverordnung, deren Entwurf noch der Zustimmung des Bundestages bedarf, bevor ein Inkrafttreten m√∂glich ist. Im Dezember 2008 hatte sich bereits der Bundesrat mit dem Verordnungsentwurf befasst und hierzu mehr als 130 √Ąnderungen beschlossen (BR-Drs. 768/08 vom 19.12.2008).
Gibt es die ideale Oberflächenabdichtung?
Dr. Wolf Ulrich Henken-Mellies
Mit der neuen Deponieverordnung (DepV 2009) kann im Deponiebau ein neues Zeitalter der Kreativit√§t und der Freiheiten anbrechen: Es gibt kein ‚ÄěRegelsystem‚Äúmehr, das die Deponieplaner einschr√§nkt. Die neue DepV l√§sst viele Freiheitsgrade; sie gibt lediglich die Anzahl der erforderlichen Abdichtungskomponenten sowie ein Ma√ü f√ľr die Wirksamkeit vor und verlangt eine 100-j√§hrige Funktionserf√ľllung des Abdichtungssystems.
Erfahrungen beim Bau von Wasserhaushaltsschichten ‚Äď Ziele, W√ľnsche und Probleme
Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein
Erfahrungen beim Bau von Wasserhaushalts-/Rekultivierungsschichten, Bodenqualit√§t und -verf√ľgbarkeit, unverdichteter Einbau, Erosions- und Setzungsverhalten, erste Langzeiterfahrungen.
Die neue Deponieverordnung aus Betreibersicht
Dipl.-Kaufm. Karl-Heinz Kellermann, Dipl.-Ing. (FH) Christian Pietruska
In der Artikelverordnung zur Vereinfachung des Deponierechts, die voraussichtlich zum 16.07.2009 in Kraft treten soll, hat der Gesetzgeber in Artikel 1 mit der Verordnung √ľber Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung ‚ÄďDepV) das bestehende Regelwerk zum Deponierecht √ľberarbeitet, erg√§nzt, entschlackt und in einer Verordnung zusammengefasst. Selten wurde eine neue Verordnung aus dem Bundes-Umweltministerium mit so breiter Zustimmung aufgenommen wie die neue integrierte Deponieverordnung. Die positive Resonanz ist allerdings leicht verst√§ndlich wenn man sieht, was diese neue Deponieverordnung bewirkt: Denn mit dieser neuen Deponieverordnung wird ein Zustand beendet der f√ľr Deponiebetreiber und Beh√∂rden gleicherma√üen kaum mehr zumutbar war.
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