Juni 2003


Schwer zu ertragen
Bernd WaĂźmann
Die Sturheit der Beteiligten einmal einkalkuliert, wird es demnächst einen grundlegenden Wandel in der Getränkeindustrie und bei den ebenfalls beteiligten Verpackungswerken für Dosen und Einwegplastik geben.
Handel legt Dosenpfand lahm - Wirtschaft hebt Zusagen fĂĽr das einheitliche RĂĽcknahmesystem auf
Anke Geilen
Das Rücknahmesystem für Einwegverpackungen kann voraussichtlich nicht zum 1. Oktober eingeführt werden. Entgegen ihrer vorherigen Zusage wollen Handel und Industrie die bundesweit einheitliche Lösung für Einweg-Getränkeverpackungen unter Hinweis auf fehlende Rechtssicherheit doch nicht zum Stichtag auf den Markt bringen.
Der Wunsch nach High-Tech - Die Abfalllogistik der Zukunft kennt viele Wenn und Aber
Cerstin Gammelin
Als Multitalente sollen die Entsorgungsfahrzeuge der Zukunft über bundesdeutsche und europäische Straßen rollen – wenn es nach dem Willen der Fahrzeughersteller und ihrer Zulieferer geht. Doch die Entsorgungsbranche, die die Gefährte finanzieren soll, ächzt unter Rechts- und Planungsunsicherheit, Wettbewerbsdruck und sinkenden Margen. Über den Mittelweg zwischen Spitzenklasse und Billigausführung diskutieren derzeit Wissenschaftler, Autokonzerne, Verbände und die Entsorgungswirtschaft. Die Zeit drängt. Denn die anhaltende Strukturkrise der bundesdeutschen Entsorgungswirtschaft kann nur durch dramatische Veränderungen in der Logistik gelöst werden, sind sich die Experten einig. Daraus resultierende Kostenreduzierungen sollen die bundesdeutschen Entsorger dann europaweit wettbewerbsfähig erhalten.
„Unternehmerische Entscheidung“ - Vom OLG Frankfurt kommt ein deutliches Ja zu den Bietergemeinschaften
Prof. Dr. jur. Thomas Ax
Entsorger können sich bei öffentlichen Aufträgen zu Bietergemeinschaften zusammen schließen, wenn sie alleine nicht in der Lage wären, einen Auftrag auszuführen. Dieser mit Spannung erwartete Beschluss vom Frankfurter Senat bringt Bewegung in die Vergabe.
Schweinefuß und Hühnerbein - Saria Bio-Industries eröffnet neue TBA am Standort Lünen
Anke Geilen
Ob Rind, Huhn oder Schwein, im Ganzen oder gestückelt – Tierkörper unterschiedlichster Art, Form und Abstammung kann die neue Schlachtabfall- und Tierkörperverwertungsanlage von Saria in Lünen verarbeiten.
Idea italiana - Auch die Tifosi begeistern sich fĂĽr Ersatzbrennstoffe
Harald Jung
Wachsende Müllberge und Luftverschmutzung gehören nach wie vor zu den dringlichsten Problemen der Kommunalverwaltungen in Italien. Einen Beitrag zu ihrer Lösung soll der von Pirelli & C. Ambiente entwickelte mittel-kalorische Ersatzbrennstoff zur Befeuerung von Zementfabriken und Kraftwerken leisten.
Moskau räumt auf - Russland will künftig nach marktwirtschaftlichen Prinzipien entsorgen
Die Hauptstadt der russischen Föderation muss fast zwei Drittel der Kosten ihrer Hausmüllentsorgung über Mittel aus dem allgemeinen Kommunalhaushalt decken. Schuld daran ist eine ungesunde Mischung aus städtischer Planwirtschaft und halbherziger Privatisierung. Abhilfe verspricht nur die konsequente Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipen. Die organisatorischen Weichen in diese Richtung werden jetzt gestellt.
Im Wettbewerb zählt jeder Tropfen - Studie klärt Rechtslage bei der Liberalisierung des Wassermarkts
Wenke Hansen
Nachdem sich die Aufregung um das „Ewers- Gutachten“ zur Liberalisierung des Wassermarkts gelegt hat und der Bundestag im Herbst 2001 eine „Modernisierungsstrategie“ für die Wasserwirtschaft verabschiedet hat, gibt die Europäische Kommission eine Studie zur Frage der Anwendbarkeit von EG-Wettbewerbsrecht auf den Wassersektor heraus.
Klärschlamm wirbelt Energie auf - Abwasserzweckverband rüstet Kläranlage Balingen auf
Ein zukunftsweisendes Konzept in der Klärschlammproblematik strebten der Abwasserzweckverband, das Ingenieurbüro Götzelmann & Partner und der Anlagenbauer Kopf AG an, als sie ihre Zusammenarbeit besiegelten. Entwickelt haben sie eine Klärschlammvergasung, die gleichzeitig zur Energiegewinnung beiträgt.
Absage an die Privatkunden - Reformstau in der Wasserwirtschaft – die nationale Branche dümpelt
Der Verkauf von Wasser an den Endkunden kann ad acta gelegt werden. So sieht zumindest Gelsenwasser die gegenwärtige Entwicklung. Allerdings sollte die einschlägige Branche die Nachbarländer im Osten ins Visier nehmen.
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