11. Fachtagung thermische Abfallbehandlung


Betriebssicherheit durch Dokumentation in Müllheizkraftwerken mit Hilfe von Standardsoftware
Die Dokumentation von Abfallbehandlungsanlagen gewinnt zunehmend an Bedeu-tung. Früher gab es in vielen Kraftwerken langjährige Mitarbeiter, die den Bau und Umbau der Müllverbrennungsanlagen (MVA) begleitet haben und mit jeder Einzelheit der Anlage vertraut waren.
Neue Korrosionsschutzkonzepte für Abfallverbrennungsanlagen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Bendix, Dr. Jörg Metschke
In Abfallverbrennungsanlagen sind die durch Korrosion bedingten Aufwendungen für Wartungsarbeiten und die aus den Stillstandszeiten resultierenden Kapazitätsminderungen ein wichtiger Kostenfaktor.
Internationale Entwicklungen der Thermischen Abfallbehandlung
Dr. J√ľrgen Vehlow
Abfallentsorgung ist und bleibt eines der vordringlichsten Probleme unserer Zeit und es ist zu erwarten, dass die thermische Abfallbehandlung, besonders die Verbrennung einen wachsenden Anteil haben wird. Befördert wird diese Entwicklung durch die wachsende Erkenntnis, die in Europa bereits gesetzlich als Ziel ausgewiesen ist, dass in Zukunft keine unbehandelten Abfälle auf einer Deponie abgelagert werden dürfen.
Internationale Entwicklungen der thermischen Abfallbehandlung in der EU
Ferdinand Kleppmann
Siedlungsabfälle werden in der EU derzeit zu 49% deponiert, zu 18% verbrannt und zu 33% dem Recycling bzw. der Kompostierung zugeführt. In den neuen Mitgliedstaaten (aber nicht nur dort) werden Abfälle noch immer überwiegend deponiert.
Entwicklung der Abfallwirtschaft in Deutschland
Dr. C.-André Radde
Am 1. Juni 2005 wurde in Deutschland in Umsetzung der Abfallablagerungsverordnung fristgerecht und flächendeckend die Ablagerung unbehandelter biologisch abbaubarer sowie organikhaltiger Siedlungsabfälle auf Deponien beendet. Gleichzeitig wurden ca. 200 Deponien stillgelegt, die den Anforderungen nicht mehr entsprachen. Damit ging eine Jahrhunderte währende Ära der Abfallentsorgung zu Ende, die gekennzeichnet war vom „Vergraben und Vergessen“ von Abfällen.
Auswirkungen der TASi auf die Auslastung von Müllverbrennungsanlagen in Nordrhein-Westfalen
Dr Raman Saravanane
Ein gutes dreiviertel Jahr ist seit dem 01.06.2005 vergangen. Die große Katastrophe, der big bang, blieb (noch?) aus. Aber es knirschte und knarrte an einigen Stellen schon gewaltig. Vielleicht normal, bei solchen geänderten Rahmenbedingungen innerhalb einer Branche.
Einsatz einer Online-Korrosionsmesssonde bei der thermischen Abfallbehandlung
Dipl.-Ing. Kay Schroer, Dirk Schettler, Prof. Dr.-Ing. Klaus Görner
Am Lehrstuhl für Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik (LUAT) der Universität Duisburg-Essen wurde eine Messsonde mit zugehöriger Messelektronik sowie Messdatenerfassung und -verarbeitung entworfen, aufgebaut und erprobt.
Leistungssteigerung durch Wasserumlaufmessung in Kesselanlagen
Professor Dr. Udo Hellwig, Michael Beyer
Seit Juni 2005 ist die neue Technische Anleitung Siedlungsabfall (TASi) in Kraft. Da-nach ist nur noch Entsorgung von behandelten Abfallstoffen möglich.
Emissions- und kostenoptimierte Brennersysteme
Dr.-Ing. Norbert Schopf, Dipl.-Ing. Walter Lindner
Der schonende Umgang mit der Umwelt bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit ist heute bei Abfallverbrennungsanlagen ein wichtiges Kriterium für Investitionsentscheidungen.
Optimierung des MHW Bremen (Simulation und Betriebserfahrung)
Dr.-Ing. Thomas Klasen, Prof. Dr.-Ing. Klaus Görner, Dipl.-Ing. Werner Auel, Dipl.-Ing. Bernd Sudau
Anlagen- und Prozessoptimierungen wurden traditionell mit Hilfe von kostspieligen sowie zeitintensiven Messkampagnen durchgeführt.
Berechnung von CO2-Vermeidungskosten für die Optimierung von Abfallverbrennungsanlagen
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Durch MVAs wurden im Jahr 2003 insgesamt ca. 13,2 Mio. Mg Abfall behandelt. Da-bei erfolgte in allen MVAs eine Energienutzung in Form von Strom, Wärme bzw. Pro-zessdampf. Insgesamt konnten dadurch ca. 5,05 Mio. MWh Strom und 12,14 Mio. MWh Wärme erzeugt werden.
Bestimmung des biogenen Anteils in Ersatzbrennstoffen
Norbert Kienzl, Mag. Dr. Wolfgang Staber, Georg Raber, Dr.-Ing. Matthias Schirmer
Für die Bestimmung des Biomasseanteils in Ersatzbrennstoffen existieren bereits etablierte Methoden, nämlich die Methode der manuellen Sortierung und die Metho-de des selektiven Lösens.
Stand der CO2-Abscheidung bei Kraftwerken
Prof. Dr.-Ing. Roland Span
Gestützt vor allem auf Ergebnisse aus der Klimaforschung und der Klimafolgenab-schätzung wächst in weiten Bereichen von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit die Überzeugung, dass eine gravierende Reduktion der atmosphärischen Kohlendi-oxid- (CO2-) Emissionen notwendig ist, um potentiell bedrohliche klimatische Auswir-kungen des so genannten „Treibhauseffekts“ zu vermeiden oder zumindest zu be-grenzen (siehe z.B. Watson et al.). Hierzu wird eine Stabilisierung der derzeit kon-tinuierlich steigenden atmosphärischen CO2-Konzentration angestrebt, wobei die Frage der „zulässigen“ Konzentration nach wie vor umstritten ist.
Verbesserte Chloruntersuchung von Brennstoffen im Technikumsmaßstab
Dipl.-Ing. Ramona Schröer, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban, Dr.-Ing. Matthias Schirmer
Für die Qualität eines Brennstoffes, speziell eines Ersatzbrennstoffes ist ein niedriger Schadstoffgehalt wichtig. Chlor stellt bei der thermischen Umsetzung einen beson-ders relevanten Parameter dar, vor allem durch die damit korrelierenden Korrosions-effekte.
Dezentrale thermische Abfallbehandlung – Praxiserfahrungen im Pilotmaßstab
Prof. Dr. Mario Mocker, Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
In den letzten Jahren ist ein zunehmender Trend zur Errichtung dezentraler Anlagen für die thermische Abfallbehandlung zu verzeichnen. Hierfür lassen sich zwei wesentliche wirtschaftliche Gründe anführen. Zum einen haben sich die Entsorgungskosten für Abfälle, insbesondere für hochkalorische Industrieabfälle, deutlich erhöht und zum anderen steigen die Energiepreise stetig an.
Neue Herausforderungen in der Abfallwirtschaft nach dem 1. Juni 2005
Dr.-Ing. Margit Löschau, Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter
Input-Output-Analyse als Planungs- und Bewertungsinstrument
Erfolge und Pannen bei der Entwicklung der thermischen Abfallbehandlung ‚Äď ein lehrreicher R√ľckblick
Bernt Johnke, Dipl.-Ing. Susann Krause, Dipl.-Ing. Tim Hermann
In den letzten Jahrzehnten sind eine Vielzahl von neuen Verfahren und Verfahrens-kombinationen zur thermischen Behandlung von Abfällen/Siedlungs-abfällen entwi-ckelt und/oder herkömmliche Verfahren weiterentwickelt worden.
Erfahrungen mit Produktion und Einsatz gütegesicherter Sekund√§rbrennstoffe - RECOFUEL
Dr. Ing. Thomas Glorius
Mit dem 01.06.2005 wurde die Ära der Deponierung von unbehandelten Abfällen in Deutschland beendet. Damit ist die Vorbehandlung von Abfällen zur allgemeingülti-gen abfallwirtschaftlichen Verpflichtung geworden. Schon im Vorfeld des In-Kraft-Tretens der TA Siedlungsabfall wurde die Bedeutung der Nutzung von Abfällen als Energie- und Rohstoffquelle erkannt.
Was machen neue Anlagen anders?
Dipl.-Ing. Harm-Peter B√ľchner
Die Situation für neue Anlagen zur Abfallverbrennung ist seit ca. zwei Jahren dadurch gekennzeichnet, dass nicht wie in den Zeiten davor, im Wesentlichen kommunaler Hausmüll sondern als primärer Input Gewerbeabfall und heizwertreiche Fraktionen aus mechanischen- und mechanisch- biologischen Aufbereitungsanlagen zur Verbrennung gelangen.
Erste Betriebserfahrungen TREA Leuna mit integriertem Ballenzwischenlager
Dr.-Ing. Johannes G√ľnther
Die MVV Umwelt GmbH als 100 %-ige Tochter der MVV Energie AG mit Sitz auf der Friesenheimer Insel in Mannheim betreibt Müll- und Biomasseverbrennungsanlagen mit einer gesamten Verbrennungskapazität von 1,2 Mio. Tonnen pro Jahr.
Deponiefreie Abfallwirtschaft 2020 aus der Sicht des Anlagenbaus
Dr. Oliver Gohlke
In einem Eckpunktepapier des deutschen Bundesministeriums für Umwelt, Natur-schutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus dem Jahr 1999 wurde als Zielsetzung for-muliert, dass bis zum Jahr 2020 alle Siedlungsabfälle einer vollständigen umweltver-träglichen Verwertung zugeführt und damit Siedlungsabfalldeponien überflüssig ge-macht werden sollen. Im Folgenden wird der Begriff Siedlungsabfall mit Abfall ab-gekürzt.
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