7. Fachtagung Thermische Abfallbehandlung


Thermische Verwertung von Abfallstoffen in der Wirbelschicht 110 MW Reststoffverwertungsanlage RV-Lenzing, Österreich
Dipl.-Ing. Helmut Anderl, Dipl.-Ing. Kurt Kaufmann
In mehreren europäischen Staaten kommt es in wenigen Jahren zu einer deutlichen Verschärfung der Deponiebestimmungen, die eine Behandlung der kommunalen und industriellen Abfallstoffe erforderlich machen. Da eine stoffliche Wiederverwertung der Abfälle nur wenigen Fällen möglich und sinnvoll erscheint, wird die thermische Verwertung eine wesentliche Rolle in der Abfallentsorgung spielen.
Schadstofffrachten von Restabfällen am Beispiel des MHKW Bamberg
Dr.-Ing. Dieter O. Reimann
Die bisher als ausreichend betrachteten Angaben über Menge, Wassergehalt, Glühverlust und über einige wenige ausgewählte Inhaltsstoffe von Abfällen reichen bei weitem nicht mehr aus, um den Anforderungen nach Umweltverträglichkeit von Verbrennungsprodukten und -vorgängen zu genügen. Gleiches gilt ebenfalls für die Verwertung dieser Abfälle oder daraus erzeugter Ersatzbrennstoffe.
Ist die Unterscheidung in Abfall zur Verwertung und Abfall zur Beseitigung sinnvoll?
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky
Die Europäische Union kennt nur die Unterscheidung von nicht gefährlichen und gefährlichen Abfällen bzw. Abfällen und gefährlichen Abfällen.
BAT/BVT für Anlagen zur Mono- und Mitverbrennung von Abf√§llen
Bernt Johnke
Im Rahmen des sog. Sevilla-Prozesses („European IPPC Bureau“ in Sevilla) wurden für eine Reihe von Anlagen BAT-Referenzdokumente (BREF) zur Beschreibung der besten verfügbaren Techniken in Europa erstellt.
Energiegewinnung in Müllverbrennungsanlagen in Bayern
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, Prof. Dr. rer. silv. Gabriele Weber-Blaschke, Dipl.-Ing. Florian Ramsl
Im Rahmen einer Studie zur energetischen Verwertung von DSD-Mischkunststofffraktionen in Bayern im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising, wurden die 15 bayerischen Müllverbrennungsanlagen (MVA) und die MVA Ulm (in der auch bayerische Abfälle verbrannt werden) untersucht.
Emissionsminderung durch das MARTIN-SYNCOM-Verfahren
Dipl.-Ing. Norbert Eickhoff, Dr. Oliver Gohlke
Die Diskussion um die Schadstoffminimierung an Thermischen Abfallverbrennungsanlagen führte zu zahlreichen technologischen Weiterentwicklungen im Bereich der Verbrennungstechnologie und der Abgasreinigungstechnologie.
Optimierter Einsatz von Additiven zur Rauchgasreinigung
Dr. Bernd Morun
Die gesetzlichen Vorgaben zum Immissionsschutz führten seit Mitte der 80er insbesondere für Verbrennungsanlagen zu einer teilweise drastischen Absenkung erlaubter Emmissionswerte für Umweltrelevante Abgaskomponenten. Im diesem Rahmen sind hier insbesondere die Ausführungsvorschriften TA-Luft, die 4., die 13. und die 17. BImSchV zu nennen.
Optimierte einfache Rauchgasreinigung im Flugstromverfahren bei hohen Temperaturen durch den Einsatz von nichtbrennbaren Adsorbentien
Dipl.-Ing. Lutz-Peter Nethe
Beginnend mit den ersten Regelungen des Schadstoffausstoßes aus Verbrennungsanlagen bis heute wurden die Grenzwerte immer weiter verschärft. Die Industrie hat mit erheblichem Aufwand neue Technologien entwickelt und am Markt eingeführt, was zwar einerseits aus umweltpolitischer Sicht sinnvoll war, andererseits aber immense Kosten beim Bau von Verbrennungsanlagen verursacht hat.
PCDD/F- Untersuchungen während des Anfahrbetriebes nach Kurz- und Langzeitrevisionen an einer thermischen Abfallverwertungsanlage
Dipl.-Ing. Horst Christian Gass, Karl L√ľder
Die Müllverwertung Borsigstraße GmbH (MVB) betreibt am Standort Borsigstraße in Hamburg eine moderne Hausmüllverbrennungsanlage, die nach den Standards der 17. BImSchV errichtet und im Jahre 1994 in Betrieb genommen wurde.
Modell für die Beschreibung instation√§rer Vorg√§nge auf Rosten für die Abfallverbrennung
Dr.-Ing. Ragnar Warnecke, Dipl.-Ing. Torsten Reindorf
Die schwankenden Eigenschaften des Brennstoffs Müll und steigende Grenzwerte stellen an die Verfahrenstechnik der thermischen Abfallbehandlung immer höhere Ansprüche. Dem wird versucht u.a. durch verstärkten Computereinsatz bei Planung und Betrieb der Anlagen zu begegnen.
Selektive In-Situ Gas-Analyse bis 1600°C
Peter Berg, Reinhard Bernt
Die ständig steigenden Anforderungen Emissionen zu senken und die damit verbundenen Prozesse genau zu regeln und zu überwachen, machen die Neuentwicklung von hochwertigen Analysesystemen notwendig. Das neuartige „In-Situ“ LaserGas-Meßsystem zur Analyse von gasförmigen Emissionen bei Industrieprozessen gewinnt dabei mehr und mehr an Bedeutung und hat sich bereits bei vielen kritischen Verbrennungsprozessen bewährt.
Entwicklungsstand der Verfahren zur Vergasung von Biomasse
Dipl.-Ing. Andreas Neff, Prof. Dr. Michael Nelles, Dr. Kilian Hartmann
Die Grundlagen der Vergasung von Biomasse sind schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Die dazu notwendige Technik wurde unter verschiedenen Voraussetzungen bis in die Gegenwart in verschiedener Intensität genutzt. Heute liegt das Hauptaugenmerk bei der Vergasung von Biomasse auf den höheren realisierbaren Strom- zu Wärmeraten im Vergleich zur Verbrennung von Biomasse.
Thermische Nutzung tierischer Nebenproduktedurch Thermodruckhydrolyse (TDH)
Prof. Dr. Stephan Prechtl, , Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Die Untersuchungen des ATZ-EVUS mit einer Technikumsanlage am Standort einer Tierkörperbeseitigungsanlage zeigen, daß eine stabile Monovergärung tierischer Nebenprodukte mit dem TDH-Verfahren eine sowohl technisch als auch wirtschaftlich sinnvolle Alternative zur Tiermehlproduktion und anschließender Verbrennung darstellt.
Getrennte Sammlung zur Gewinnung einer heizwertreichen Abfallfraktion aus Hausmüll
Dipl. Ing. Hendrik Seeger, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Die bisher entwickelten Verfahren zur Gewinnung von Ersatzbrennstoff aus Abfall gehen alle von einer unsortierten Abfallmenge aus, aus der durch eine mechanische bzw. eine mechanisch-biologische Aufbereitung eine hochkalorische Fraktion gewonnen wird. Diese teilweise sehr aufwendigen Aufbereitungsverfahren sind mit erheblichen Kosten verbunden und begrenzen dadurch die Wirtschaftlichkeit des gewonnenen Ersatzbrennstoffes.
Abf√§lle am Scheideweg zwischen Sekund√§rbrennstoff-Mitverbrennung und Müllverbrennung
Dr.-Ing. Ragnar Warnecke, Dipl.-Ing. Jens Harpeng
Ab 2005 ist der bisher dominierende Entsorgungsweg für nicht vorbehandelte Abfälle, die direkte Deponierung, für die meisten Abfälle nicht mehr zulässig.
Bewertungskriterien für den Einsatz von Sekund√§rbrennstoffen
, Dr.-Ing. Martin Horeni,
Der Einsatz von Sekundär- bzw. Ersatzbrennstoffen in industriellen Hochtemperaturprozessen hat in den vergangenen Jahren ständig zugenommen. Das betrifft sowohl Art als auch Menge der eingesetzten Ersatzbrennstoffe.
Möglichkeiten der Co-Verbrennung in der station√§ren Wirbelschicht
Dr.-Ing. Andreas Igelb√ľscher, Dr. Joachim Schilling
Die stationäre, atmosphärische Wirbelschicht ist für die thermische Nutzung von unterschiedlichsten Brennstoffen nahezu jedweder Konsistenz und energetischen Spezifikation in Kopplung mit einer Energienutzung prädestiniert.
Gütekriterien für Ersatzbrennstoffe in Europa
Dr.-Ing. Matthias Schirmer, Dr.-Ing. Jan Reichenbach, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Der Gedanke der Herstellung von Brennstoffen aus Abfällen hat eine mehr als 30- jährige Tradition. Er entstand zur Zeit der Energiekrise in den 70er Jahren. Ziel war die Abhängigkeit von Primärenergieträgern wie Kohle, Öl und Gas zu verringern. In den 80er Jahren beschäftigten sich eine Reihe von Forschungsvorhaben mit der Herstellung von BRAM (Brennstoff aus Müll).
Regenerative Festbrennstoffe – Charakterisierung des Brennverhaltens
Dr. rer. nat. Olaf Kock
Bei allen Unterschieden, die bei der Durchführung von Verbrennungsprozessen bestehen, haben in der Regel alle ein gemeinsames Ziel: Das Optimum hinsichtlich technischer, ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte.
Betriebserfahrungen zur Biologisch-Mechanischen Abfallaufbereitungsanlage Dresden
Dr. Konstantin Bogdanzaliev
Das für die Landeshauptstadt Dresden umgesetzte Abfallwirtschaftskonzept ist bislang einmalig in Deutschland und sicherlich richtungsweisend für eine kreislauforientierte Abfallbewirtschaftung.
Kostenvergleich der Abfallwirtschaftsalternativen für Berlin
Dipl.-Ing. R√ľdiger Oetjen-Dehne
Die Sicherung der gesetzlich geforderten Abfallbehandlung ab dem 01.06.2005 gerät in der Region Berlin/Brandenburg immer mehr unter Zeitdruck, da ausreichende Anlagenkapazitäten nicht zur Verfügung stehen.
Auswirkung verschiedener Kunststoffe auf die Abfallverbrennung
Dr. J√ľrgen Vehlow, Dr. rer. nat. Britta Bergfeldt, Dipl.-Ing. Hans Hunsinger, Dr. Klaus Jay, Prof. Dr.-Ing. Helmut Seifert
Es ist schwer, sich heute ein Leben ohne Kunststoffe vorzustellen. Während der letzten Jahrzehnte hat die chemische Industrie eine große Palette verschiedener Kunststoffe auf den Markt gebracht, die zum Teil für sehr spezielle Einsätze entwickelt wurden.
Schadstoffemissionen in der Co-Verbrennung von EBS
Holger Alwast
Vor dem Hintergrund veränderter abfallwirtschaftlicher Rahmenbedingungen hat die Gewinnung von Ersatzbrennstoffen aus heizwertreichen Abfällen und deren Einsatz in industriellen Anlagen in den letzten Jahren erneut an Aktualität gewonnen.
Der Markt für Ersatzbrennstoffe
Dr. Barbara Zeschmar-Lahl
Die „Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen und über biologische Abfallbehandlungsanlagen“, die am 1. März 2001 in Kraft getreten ist, wird die Siedlungsabfallpolitik der nächsten Jahre nachhaltig prägen.
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