13. Fachtagung thermische Abfallbehandlung

11. bis 12. März in München

Herausgeber:
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich


Entwicklung neuer Rahmenbedingungen für die Thermische Abfallbehandlung
MinR Dr. phil. Diplom-Volkswirt Andreas Jaron
Die thermische Abfallbehandlung – schon dieser Begriff ist überholt und zeigt nur die eine Seite der Medaille – hat heute eine Bedeutung, die über den Beseitigungsaspekt weit hinausreicht. Müllverbrennung als thermische Behandlung war in der Vergangenheit zumeist ein Instrument, um infektiöse und geruchsbelästigende Bestandteile zu zerstören und die Menge des abzulagernden Abfalls zu reduzieren.
Grenzüberschreitende erwerbswirtschaftliche Bet√§tigung der Kommunen und Europarecht
Univ.-Prof. Dr. jur. Walter Frenz
Die Rekommunalisierung ist in aller Munde. Das gilt vor allem für die Abfallwirtschaft. Der neue Begriff dafür ist das "Insourcing". Die Möglichkeiten dafür öffnet aus europarechtlicher Warte auf den ersten Blick ein Zusatzprotokoll zur Daseinsvorsorge, das nach dem Beschluss der Staats- und Regierungschefs von Ende Juni 2007 dem EUReformvertrag, dem Vertrag von Lissabon, beigefügt werden soll.
Abfallmanagement und Kapazitätsentwicklung in Europa
Holger Alwast, Dr. Bärbel Birnstengel
Abfall war bisher immer noch sehr stark mit einem negativen Image behaftet: schmutzig, übel riechend und sowohl gesundheitliche als auch Umweltprobleme verursachend. Die Hauptfrage war daher vorrangig, wie dieses Problem beseitigt werden kann.
Vollständige Verwertung in einer MVA Bestandsaufnahme und Klimabilanz
Dipl.-Biol. Horst Fehrenbach
Das Leitbild einer nachhaltigen, also dauerhaft umweltgerechten Abfall- und Ressourcenwirtschaft umfasst die vollständige, möglichst hochwertige Verwertung von Siedlungsabfällen und die mittelfristige Schließung von oberirdischen Deponien. Diese umweltpolitische Vorgabe wurde bereits 1999 durch ein Eckpunktepapier des Bundesumweltministeriums skizziert und als Ziel 2020 formuliert [BMU 1999].
Einsatz von EBS in industriellen Kraftwerken - Erfahrungen und Weiterentwicklungen
Dr. Ralf Borghardt
Die ZWSF Premnitz ist durch die Anbindung an ein bestehendes Industriekraftwerk auf hohe Dampfparameter ausgelegt. Als Brennstoffe werden Ersatzbrennstoffe mit hohen Heizwerten und zum Teil beträchtlichem Chlorgehalt eingesetzt.
Thermische Abfallbehandlung bei EnBW
Dr. Michael Pfoertner
Auf der Stoffstromseite ist die EnBW einer der großen Stoffstrommanager in Deutschland mit Aktivitäten im Ausland. Die Entsorgungsunternehmen der EnBW und deren Beteiligungen akquirieren, strukturieren, bündeln Abfallströme, organisieren die Logistik und entsorgen jährlich ca. 2,3 Mio. Tonnen Abfälle, davon in Deutschland über 1,7 Mio. Tonnen und im benachbarten Ausland circa 600.000 Mg/a.
Die Zukunft der EBS-Verwertung in Braunkohlekraftwerken aus Sicht der Vattenfall Europe
Dipl.-Ing. Frank Mielke, Dipl.-Chem. Andreas Sparmann, Dipl.-Ing. Sven Kappa
Die Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG (VE-G) ist, wie schon mehrfach publiziert, bereits seit 1999 neben ihrem Kerngeschäft, der Elektroenergieerzeugung, im Bereich der energetischen Verwertung von Abfällen tätig. Die Mitverbrennung von Ersatzbrennstoffen (EBS) in den Braunkohlekraftwerken entwickelte sich zu einem neuen Geschäftsfeld des Unternehmens.
Entwicklungen für den Sekund√§rbrennstoffeinsatz in der Zementindustrie
Martin Oerter
Unabhängig von der Art des eingesetzten Brennstoffs stellt das Klinkerbrennen einen Stoffumwandlungsprozess dar. Dabei werden die feingemahlenen Rohstoffe (Kalkstein, Ton, Kalkmergel) in Drehrohröfen bis zum Sintern erhitzt.
Verbesserungspotenziale der Energieeffizienz
Dr. Oliver Gohlke
Die Nutzung von Energie aus Abfall kann mit Rost- und Wirbelschichtfeuerungen oder durch die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken sowie Industrieprozessen realisiert werden. Die heute eingesetzten Technologien sind das Resultat von vielfältigen Innovationen, unter anderem bei der Feuerungstechnik, Vorbehandlung, Abgasreinigung und Qualität der Nebenprodukte.
Ökologische Zweckm√§ßigkeit für den Einsatz von Kunststoffen als Reduktionsmittel im Hochofen
Dipl.-Ing. Thomas-Heinz B√ľrgler
Zahlreiche Institute haben Studien zu Mengen und Qualitäten von Kunststoffabfällen, aber auch zum Thema der Kosten und des ökologischen Nutzens verschiedener Optionen für die Verwertung von Altkunststoffen erstellt. Viele Unternehmen im Bereich der Abfallwirtschaft haben innovative Systeme und Anlagen errichtet oder geplant, die Kunststoffabfälle erfassen, sortieren und aufbereiten und auf hohem technischen Standard verwerten.
Erfahrungen in Monoanlagen
Prof. Dr. Bernd Neukirchen
Für beide Begriffe, Ersatzbrennstoffe (EBS) und Monoanlagen, hat sich eine einschränkende Vorstellung durchgesetzt, die bei genauerem Hinsehen einer Korrektur bedarf. Bei der Mitverbrennung in Industrieanlagen ersetzen EBS sehr direkt Brennstoffe wie Braunkohle, Steinkohle, Öl und andere. In Monoanlagen (EBS-Kraftwerken) ersetzen Abfälle oder EBS irgendwelche Brennstoffe dagegen irgendwo in unbekannten Kraftwerken.
Energieeffizienz in der AVA Amsterdam - Erste Betriebserfahrungen
Dipl.-Ing. Jörn Wandschneider
Der elektrische Netto-Wirkungsgrad, der sich realistisch für eine Neubau-MVA darstellen lässt, beträgt etwa 30%. Hierbei handelt es sich um einen technisch plausiblen Wert, der bei einer üblichen und wirtschaftlich notwendigen Betriebssicherheit und Verfügbarkeit erreicht werden kann.
Erzeugung von Strom und Wärme aus Abfall - Bedeutung und Potenzial
Dipl.-Ing. Rolf Kaufmann, Dr.-Ing. Dirk Zachäus
Die Abfallwirtschaft in Deutschland hat sich im letzten Jahrzehnt, nach Einführung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes erheblich gewandelt. Heute leistet die Abfallwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zu Ressourcenschonung und Umweltschutz.
Hybrid-Regelung zur Optimierung des Betriebs von Müllverbrennungsanlagen
Dipl.-Ing. Dietrich-Georg Ellersiek
Die Wirtschaftlichkeit von Müllverbrennungsanlagen steigt mit der Menge Müll, die innerhalb eines bestimmten Betriebszeitraumes durchgesetzt werden kann.
Perspektiven und Hinderungsgründe für die energetische Abfallverwertung in Griechenland
Assoc. Prof. Avraam Karagiannidis
Diskutiert werden zunächst ein historischer Überblick über die thermische Abfallbehandlung in Griechenland, als auch eine Zusammenfassung über die heutigen Anlagen zur thermischen Abfallbeseitigung mit oder ohne Energienutzung, die durch einen Mangel an städtischen Müllverbrennungsanlagen charakterisiert wird. Untersucht werden auch gewisse Qualitätskriterien, die sowohl die EBS-Herstellung in Griechenland, als auch die Zweckmäßigkeit von entweder Export innerhalb der EU oder Eigenverbrauch innerhalb Griechenlands bestimmen und beeinflussen werden.
Schmelzverfahren – Erfahrungen in Japan
Prof. Dr. Ir. Alfons Buekens
In Japan werden jährlich 50 Mio. Tonnen städtischer Müll erzeugt. Da wenig Flächen zur Errichtung von Deponien zur Verfügung stehen, wurde dieser Müll in den neunziger Jahren weitgehend in den über 2.000 Müllverbrennungsanlagen (MVA) verbrannt. Um die Dioxinemissionen zu senken, hat sich die japanische Regierung dafür entschieden, die Entwicklung neuer Technologien für das 21. Jahrhundert zu begünstigen.
Thermische Kl√§rschlammbehandlung – ein sinnvoller Entsorgungsweg für das Schwellenland China?!
Prof. Dr. Michael Nelles, Dr. Gert Morscheck
Im Schwellenland VR China leben rund 1,3 Mrd. Menschen, was in etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung entspricht. Flächenmäßig ist China das viertgrößte Land auf der Erde. Das Bevölkerungswachstum wird zwar durch die Ein-Kind-Politik gebremst, aber die Anzahl der Einwohner wird voraussichtlich erst ab 2040 sinken.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit Ber√ľhrungspunkte auf allen Ebenen
Thomas Loster
Umwelt Lebensr√§ume: Menschen, Fauna, Flora Wirtschaft M√§rkte, Wettbewerb (Innovation/Effizienz), Arbeit etc. Soziales Gerechtigkeit: Generationen, Nord/S√ľd, Globalisierung, Migration, Sicherheit etc.
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