8. Fachtagung thermische Abfallbehandlung


Holzmengenbilanz – Anfall und Verbleib
Prof. Dr. Rainer Marutzky
Etwa 30 % der Bundesrepublik Deutschland sind bewaldet, was einer Fläche von fast 11 Mio. Hektar entspricht. Ein kleiner Teil davon wird als Schutzgebiete ohne Holzeinschlag ausgewiesen, der größere Teil wird wirtschaftlich zur Gewinnung von Holz genutzt.
Benchmarking – Stand und Entwicklung bei der thermischen Abfallbehandlung
Prof. Dr. Heinz-Georg Baum
Mit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) am 7. Oktober 1996 haben sich die Rahmenbedingungen in der deutschen Abfallwirtschaft spürbar verändert.
Up-Swing – eine Kombination von Abfallverbrennung und Kraftwerk
Dr. J√ľrgen Vehlow
Es ist offensichtlich, dass in zwei Jahren bei weitem nicht genügend Verbrennungskapazität zur Verfügung stehen wird, um den dann greifenden gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. So wird seit einiger Zeit die Herstellung von Sekundärbrennstoff aus Abfällen und dessen Verbrennung in anderen thermischen Prozessen wie Kraftwerken, Zementwerken oder Hochöfen als wesentlicher Beitrag zur Problemlösung propagiert.
Kesseloptimierung an der MVA Schwandorf
Dr. Jörg Metschke
Grundsätzlich unterscheidet sich die Art der Wärmenutzung in Anlagen der thermischen Abfallbehandlung nicht von der in konventionellen Kraftwerken. Einige Besonderheiten des Brennstoffs Müll sind beim Design einer solchen thermischen Abfallbehandlungsanlage jedoch zu beachten.
Vorkommen und Einfluss von Chlor in der Abfallverbrennung
Dr.-Ing. Matthias Schirmer, Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Immer wieder wurde in der Geschichte der Abfallverbrennung über die Problematik des Chlors als charakteristischen Bestandteil von Haushaltsabfällen diskutiert. Vor dem Hintergrund einer kostenorientierten Abfallbehandlung und verstärkter Mitverbrennungsaktivitäten scheint diese Diskussion nach wie vor von hoher Aktualität.
Thermodynamik der Chlorkorrosion bei der Mitverbrennung von Abfällen in der Kohlfeuerung
Professor Dr.-Ing. habil. Manfred Born
Korrosionsprozesse an Dampferzeugern bei der Verbrennung von Kohlen, Biobrennstoffen und besonders von Abfällen sind seit langem bekannt. Sie werden im Wesentlichen auf hohe Chlorkonzentrationen im Brennstoff zurückgeführt.
Grenzüberschreitende Stoffströme – Notifizierung und Bedeutung für die thermische Abfallbehandlung
Dr. Joachim Wuttke
Langjährige weltweite Bestrebungen, grenzüberschreitende Abfallverbringungen, insbesondere Abfallexporte aus Industriestaaten in Entwicklungsländer, in geordnete Bahnen zu lenken oder ganz zu unterbinden, haben in den letzten Jahren zur Entwicklung eines komplexen Regelsystems aus internationalen, europäischen und nationalen Vorschriften geführt, die zudem häufig überarbeitet und angepasst wurden und werden.
Abfallverbringung in die L√§nder Osteuropas und die sich daraus ergebende Problematik für Deutschland
A P√ľtz
Die anstehende Erweiterung der Europäischen Union ist von historischer Bedeutung für Deutschland und Europa: Sie wird die Politik und vor allem auch das Leben der Menschen in Europa durchgreifend verändern. Dies gilt uneingeschränkt für den Umweltbereich und insbesondere für den Bereich der Abfallwirtschaft.
Abfallpolitik des Bundes
Dr. C.-André Radde
Wesentlicher Bestandteil der Umweltpolitik der Bundesregierung wird in der nächsten Legislaturperiode die ökologische Modernisierung der Abfallwirtschaft sein. Dabei setzt die Bundesregierung gleichermaßen auf Kontinuität und Erneuerung: Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung durch ökologische Modernisierung!
Bedeutung und Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Vermarktung von Ersatzbrennstoffen
MDgt.a.D. Dipl.-Ing. Edgar Freund
Die energetische Verwertung von Abfällen, d.h. der Einsatz von Abfällen als Ersatzbrennstoff, wird aus unterschiedlichen Gründen immer wieder kritisiert.
Bedeutung von Emissionshandel und CO2-Abgabe bei der thermischen Abfallbehandlung
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, Horst Denk
Die Hochwasser- und Flutkatastrophen haben den Blick einmal mehr auf die vermuteten Klimaveränderungen gelenkt. Ein stabiles Erdklima ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für Mensch und Natur. Das Klimagleichgewicht wird seit geraumer Zeit jedoch durch den Konzentrationsanstieg der Treibhausgase, insbesondere durch Kohlendioxid, stark gefährdet.
Modulare dezentrale Kleinverbrennungsanlagen: Erster Praxisbericht
Dr. rer. nat. Kai Keldenich
Die umweltgerechte Entsorgung und Verwertung von Abfällen wird in der EU und den Drittländern in Zukunft eine größere Bedeutung gewinnen, insbesondere vor dem Hintergrund, die Ablagerung nicht vorbehandelter Abfälle zu unterbinden.
Innovatives Verfahren zur dezentralen Klärschlammverbrennung
Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Durch das vorgesehene Ende der Deponierung von unbehandelten Abfällen – und damit auch der Deponierung von Klärschlamm – für das Jahr 2005, wird der Bedarf an alternativen Verwertungs- und Entsorgungskapazitäten erheblich steigen.
Erfahrungen mit dem Einsatz von Gewerbemüll in bayerischen Müllverbrennungsanlagen
Reg. Dir. Josef Giglberger
Die ersten Müllverbrennungsanlagen in Bayern wurden in den Jahren 1963/64 errichtet und in Betrieb genommen. Mit Inbetriebnahme der Müllverbrennungsanlage Nürnberg im Jahr 2001 als Ersatz für die bestehende alte Anlage steht in Bayern eine Verbrennungskapazität zur Verfügung, die ausreicht, den gesamten in Bayern anfallenden Restmüll und Gewerbemüll zu entsorgen.
Experimentelle Bestimmung des Verbrennungsverhaltens von Abfällen
Dipl. Ing. Hendrik Seeger, Dr. rer. nat. Olaf Kock, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Im Zuge des zunehmenden Einsatzes von Ersatzbrennstoffen aus Abfall in unterschiedlichen Verbrennungsprozessen gewinnt die Bestimmung des Verbrennungsverhaltens der sehr unterschiedlichen Stoffe oder Stoffgemische, die unter dem Begriff Ersatzbrennstoff bzw. Sekundärbrennstoff zusammengefasst werden, stark an Bedeutung.
Veredlung von Sekundärbrennstoffen durch Aufbereitung und Pelletierung
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski, Dr.-Ing. Georg Härdtle
Die Herstellung von Sekundärbrennstoffen aus heizwertreichen Fraktionen aus der Sortierung von Hausmüll, Sperrmüll, hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen, Resten aus der Wertstoffsortierung sowie produktionsspezifischen Abfällen aus Gewerbe und Industrie wird durch die Kombination verschiedener Aufbereitungsschritte vorgenommen.
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