12. Fachtagung thermische Abfallbehandlung


Aktuelle Entwicklung der europäischen Abfallwirtschaft
MinR Dr. phil. Diplom-Volkswirt Andreas Jaron
Das europäische Abfallrecht ist geprägt von einer großen Zahl europäischer Vorschriften, die vom allgemeinen Rahmenrecht bis hin zu detaillierten Quotenregelung reichen. Gleichzeitig sind die Abfallwirtschaften der einzelnen Mitgliedstaaten – und dies sind inzwischen 27 – in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium noch sehr weit von einander entfernt.
Bayerische Abfallsituation
MDgt. Ludwig Kohler
Trotz Aufrufen und Informationen zur verstärkten Getrennthaltung am Anfallort, verstärkter Vorsortierung und zusätzlich in Betrieb genommener Sortieranlagen hat sich bislang der Druck auf die Verbrennungsanlagen noch nicht wesentlich verringert.
Werden aus Zwischenlager Endlager?
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer
Künftig wird ein Zwischenlager ein völlig selbstverständlicher Teil der logischen Kette der Energieproduktion Müllverbrennung sein.
Stand und Entwicklung der thermischen Abfallbehandlung im asiatischen Raum
Dipl.-Phys. Ph.D. Edmund Fleck
Die thermische Abfallbehandlung hat auch in Asien eine lange Tradition. Wobei es kaum verwunderlich ist, dass die ersten Anlagen in Japan errichtet wurden, das zum einen eine sehr hohe Bevölkerungsdichte aufweist, zum anderen über die finanziellen Ressourcen verfügt.
Messstrategie und Emissionsüberwachung an station√§ren Quellen unter Berücksichtigung der DIN EN 15259 E
Dipl.-Ing. Horst Christian Gass
Die EN 15259:2005 wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 264 „Luftbeschaffenheit“ erarbeitet und liegt derzeit zur CEN-Umfrage in der Entwurfsfassung aus. Die Norm richtet sich an Anlagenplaner, Konstrukteure, Anlagebauer, Anlagenbetreiber, Messinstitute und Behörden.
Erfahrungen mit wassergekühlten Rosten
Dr. Jörg Metschke
Der Heizwert des im Müllkraftwerk Schwandorf angelieferten Abfalls ist in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen stetig angestiegen. Der steigende Heizwert hat dazu geführt, dass bei konstanter thermischer Leistung der Kessel der rein mechanische Mülldurchsatz deutlich reduziert werden musste.
Neue Additive in der Rauchgasreinigung thermischer Prozesse
Dipl.-Ing. Lutz-Peter Nethe
Beginnend mit den ersten Regelungen des Schadstoffausstoßes aus Verbrennungsanlagen bis heute wurden die Grenzwerte immer weiter verschärft. Die Industrie hat mit erheblichem Aufwand neue Technologien entwickelt und eingeführt, was zwar einerseits aus umweltpolitischer Sicht sinnvoll war, andererseits aber immense Kosten beim Bau von Verbrennungsanlagen verursacht hat.
Optimierungsmaßnahmen zur Steigerung des Wirkungsgrades (Beispiel AVI-Amsterdam und HR-AVI)
Dipl.-Ing. Jörn Wandschneider
Der elektrische Netto-Wirkungsgrad, der sich realistisch für eine Neubau-MVA darstellen lässt, beträgt etwa 30 %. Hierbei handelt es sich um einen technisch plausiblen Wert, der bei einer üblichen und wirtschaftlich notwendigen Betriebssicherheit und Verfügbarkeit erreicht werden kann.
Kleinverbrennungsanlage für Getreide und Stroh - eine Gemeinschaftsentwicklung in der Region Amberg-Sulzbach
Prof. Dr. Mario Mocker, Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, Dipl.- Ing.(FH) Ralph Berger, Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer
Wegen stetig steigender Preise für Erdgas und Heizöl gehen immer mehr Verbraucher dazu über, regenerative Brennstoffe für die Wohnraumbeheizung einzusetzen. Neben dem Vorteil der niedrigen Brennstoffkosten sind regenerative Brennstoffe klimaneutral und können nachhaltig genutzt werden.
Zwischenlagerung von brennbaren Abf√§llen und verfügbare Behandlungskapazit√§ten in Deutschland
Dipl.-Ing. Markus Gleis
Der 1. Juni 2005 war der Stichtag, der die Abfallwirtschaft in Deutschland gehörig durcheinander gewirbelt hat. Durch die Feststellungen in der Abfallablagerungsverordnung wurde der rechtlich verbindliche Rahmen geschaffen, auf dessen Grundlage die Ablagerung unbehandelter Siedlungsabfälle verboten und die Schließung von Siedlungsabfalldeponien angeordnet wurde.
Stand der Europ√§ischen Normung für Ersatzbrennstoffe
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme
Die Europäische Kommission hat dem CEN ein formales Mandat für die Standardisierung von Brennstoffen aus nicht gefährlichen Abfällen erteilt. Dazu wurde der Normungsausschuss CEN/TC 343 „Solid recovered fuel" im Frühjahr 2002 gegründet.
Holzaufkommen und -verwendung zwischen stofflicher und energetischer Verwendung
Prof. Dr. Udo Mantau
Neben einer steigenden Stammholznachfrage zeigt auch der Energieholzmarkt eine weiterhin dynamische Entwicklung.
Kapazit√§tsvergrößerung durch Schnellverbrennung?
Dipl.-Ing. Ramona Schröer, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Mit der TA Siedlungsabfall 1993 (TASi) [TASi 1993] wurde festgelegt, dass nur noch Abfälle deponiert werden dürfen, die ein geringes umweltschädigendes Potenzial aufweisen. Für Siedlungsabfälle bedeutet das, dass sie vor der Ablagerung einer Behandlung unterzogen werden müssen.
Treibhausgasemission und Minderungspotenziale in Müllverbrennungsanlagen
Dipl.-Ing. Christian Pacher, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, , Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker
Vorsorgende Klimaschutzmaßnahmen rücken inzwischen nicht nur vermehrt in den öffentlichen Fokus, sondern werden auch unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet. Der im Oktober 2006 veröffentlichte Bericht des britischen Chefökonomen Sir Nicholas Stern („Stern Review") führte zu einer veränderten Sicht des Klimawandels, da der Verzicht auf Klimaschutzmaßnahmen mit monetären Werten veranschaulicht wurde.
Ersatzbrennstoffe und Chlor - ein noch immer ungelöstes Problem
Dr.-Ing. Matthias Schirmer
Die Behandlung bzw. energetische Nutzung von Siedlungsabfall und EBS in Feuerungen stellt aufgrund der Heterogenität und der Schadstoffbelastung sehr hohe Anforderungen an den Anlagenbetrieb und die Prozessführung. Zur Vermeidung von betriebstechnischen Problemen während des Verbrennungsprozesses ist eine umfassende Brennstoffcharakterisierung daher umso wichtiger.
Müllverbrennung im Spannungsfeld von Energienutzung und Ökonomie
Dr.-Ing. Martin Mineur
Wir befinden uns in einer Epoche, in der mindestens im zentraleuropäischen Umfeld Müllverbrennung als Mittel der Wahl für die Entsorgung sonst nicht anderweitig verwertbarer Abfälle weitgehend akzeptiert ist. Dazu haben die Zuverlässigkeit des Verfahrens und die strengen Umweltauflagen wesentlich beigetragen. Heute stehen die möglichen Gefahren eines sich weltweit ändernden Klimas im Vordergrund der Diskussionen.
Wege zur Effizienzsteigerung bei der Abfallbehandlung
Professor Dr.-Ing. Michael Beckmann
An thermische Abfallbehandlungsanlagen werden heute in Bezug auf die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten, die Entsorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit, den sicheren Betrieb usw. sehr hohe Anforderungen gestellt und auch sicher erfüllt. Hierzu ist in der Vergangenheit eine Reihe von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben z.B. im Hinblick auf Primärmaßnahmen zum Schadstoffabbau, zur Schlackequalitätsverbesserung und zur Korrosionsminderung durchgeführt worden.
Ist die MBA gescheitert?
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
Im Jahre 1988 wurde die Intecus GmbH vom Landkreis Marburg-Biedenkopf beauftragt, die erste moderne mechanisch-biologische Anlage in Deutschland zu entwerfen und in ihrer Genehmigungsplanung zusammen mit einer Deponie genehmigen zu lassen.
Rückst√§nde aus verschiedenen Verbrennungsanlagen
Dipl.-Ing. Hans-Peter Reichenberger, Prof. Dr. Mario Mocker, Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Die thermische Nutzung von Festbrennstoffen wird heute in Deutschland im Wesentlichen in Kohlekraftwerken, industriellen Energieversorgungsanlagen, Müll- und EBS-Verbrennungsanlagen, Biomasseheiz(kraft)werken, Klärschlammverbrennungsanlagen sowie Zement- und Kalkwerken praktiziert. Dabei fallen Rückstände in größeren Mengen an, die lediglich bei den beiden letztgenannten Anlagenarten unmittelbar in die Produkte eingebunden werden.
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