Wasserwirtschaft Heft 09


Ökologische Optimierung des Fischabstiegs durch die Turbine
Dipl.-Phys. Franz Geiger
Zahlreiche Fischarten müssen im Rahmen ihres Lebenszyklus longitudinale Wanderbewegungen in den Gewässern durchführen. Die Fragmentierung der Gewässer durch flussbauliche Maßnahmen und die oftmals damit verbundene Wasserkraftnutzung schränkt diese Wanderungen grundsätzlich ein. Bei klassischen Wasserkraftanlagen kann der Fischabstieg zumeist nur durch die Turbinen erfolgen.
Die Pilotanlage des Elektro-Seilrechens als hybride Fischschutz- und Fischleitleiteinrichtung an einem Ausleitungskraftwerk in Bayern
Dipl.-Ing. Dr.techn. Barbara Brinkmeier, Dipl.-Ing. Calvin Frees, Jonas Haug, Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Aufleger
An einem Ausleitungskraftwerk in Bayern wurde im Jahr 2020 die erste Pilotanlage des Elektro- Seilrechens (Flexible FishProtector) als hybride Fischschutz- und Fischleiteinrichtung errichtet.
Lebensraumverlust und Prädation bringen den Huchen an den Rand des Aussterbens
Prof. Dr. Stefan Schmutz
Im Jahr 2023 wurde eine umfassende Studie zu der aktuellen Bedrohung des Huchens, den wesentlichsten Gefährdungsfaktoren sowie den notwendigen Maßnahmen für seine Rettung in Bayern und Österreich veröffentlicht. Diese Studie stellt die wesentliche Grundlage für vorliegenden Beitrag dar.
Dürremanagement: Defizite im deutschen Wasserrecht
Dr. Bernd Klauer, Dr. Moritz Reese, Dr. Christian Klassert
Die eindrücklichen Dürren der Jahre 2018, 2019, 2020 und 2022 sowie ihre enormen Schäden haben das Thema Dürrerisiko ins öffentliche Bewusstsein getragen.
Feststoffbewirtschaftung durch integratives Monitoring im alpinen Raum
Dipl.-Ing. Markus Moser, Dorian Shire-Peterlechner, Dipl.-Ing. Patrick Holzapfel, Ao. Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Habersack, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Christoph Hauer
In den alpinen Regionen werden kontinuierlich große Mengen an Feststoffen als Resultat des Gebirgsabtrags mobilisiert und sind dann im Fließgewässersystem eine maßgebende Grundlage für den ökologischen und morphologischen Zustand. Der Bedarf an Feststoffen ist in den tieferliegenden Gebirgs- und Flachlandflüssen je nach Region sehr unterschiedlich.
Talsperrenkaskaden bei Überschreiten der Bemessungsannahmen
Maximilian Martin, Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl
An Talsperren als Elemente der kritischen Infrastruktur werden hohe Sicherheitsanforderungen gestellt. Ein mögliches Versagen dieser Bauwerke führt einerseits zum Ausfall einer oft überregionalen Nutzung (Wasserversorgung, Niedrigwasseraufhöhung, Bewässerung, Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz etc.) und andererseits häufig zu massiven Zerstörungen und Personenschäden im Unterwasserbereich.
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