Wasserwirtschaft 05/2016


Piano-Key-Wehre und Labyrinth-Wehre unter den Randbedingungen einer Bundeswasserstraße
Dipl.-Ing. (FH) Fabian Belzner, M.Sc. Jennifer Merkel, Dipl.-Ing. (FH) Udo Pfrommer, Dr.-ing. Michael Gebhardt, Dr.-Ing. Carsten Thorenz
Bewegliche Wehre verursachen hohe laufende Kosten. Um den Unterhaltungsaufwand zu reduzieren, w√§re es attraktiv, bewegliche Wehre durch feste zu ersetzen. Labyrinth-Wehre und Piano-Key-Wehre sind daf√ľr besonders erfolgversprechende Typen, da ihre Kronenl√§nge einem Vielfachen ihrer Einbaubreite entspricht und dadurch eine deutlich h√∂here Leistungsf√§higkeit als bei anderen festen Wehren erreicht wird. Obwohl die Forschung an Labyrinth- und Piano-Key-Wehren in den letzten Jahren stark zugenommen hat, gibt es kaum Erfahrungen mit Labyrinth- oder Piano-Key-Wehren unter R√ľckstaueinfluss, wie er oft an einer Bundeswasserstra√üe vorliegt. Im Fokus der Untersuchungen stand daher die Frage, ob der hydraulische Vorteil dieser Wehre auch bei r√ľckstaubeeinflussten Verh√§ltnissen gegeben ist.
Wiederaufbereitung von Wasser kommt weltweit voran
Andreas Hauser
In der Industrie, der Landwirtschaft und bei der kommunalen Trinkwasserversorgung wird effizientes Wassermanagement allein nicht reichen, um k√ľnftige Versorgungsprobleme zu l√∂sen. Schon heute sollte weltweit ein Fokus auf das Recycling von Wasser gelegt werden. Singapur ist ein Beispiel daf√ľr.
Automatisierung und Fern√ľberwachung f√ľr Wasserz√§hler
Stephan Horten
Der Hersteller f√ľr Kommunikationstechnik Wikon bietet seinen Kunden in Zusammenarbeit mit Vodafone eine so genannte ‚ÄěWaterbox‚Äú mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Optional kann die Box k√ľnftig auch Daten zur Wasserqualit√§t automatisch √ľbermitteln, die √ľber Sensoren erfasst werden. Die Waterbox ist unter anderem beim Versorger Mainova bereits im Praxiseinsatz.
Landschaftstypen der Geest und Marschen an der Unterelbe
Dr. Peter Janetzko, Dr. Heiner Fleige
Die Gel√§ndeoberfl√§che bzw. das Relief in der Landschaft der Unterelbe sind entsprechend ihrer glazialen und holoz√§nen Genese sehr unterschiedlich. Es k√∂nnen dabei v. a. vier Landschaftstypen bzw. geomorphologische Einheiten unterschieden werden. F√ľr √∂kologische und √∂konomische Planungen in diesem dicht besiedelten Landschaftsraum ist die genaue Kenntnis der Verbreitung der Landschaftstypen mit ihren typischen Charakteristika (Ausgangssubstrate, Moorverbreitung, Sackungsneigung, Salzgehalte, etc.) von Vorteil.
Sanierung der Asphaltaußendichtung des Hauptdamms der Biggetalsperre und des Vordamms Kessenhammer
Stefan Klahn, Prof. Dipl.-Ing. W. Kuhlmann, Sophie Charlotte Kuhlmann
Die Asphaltau√üendichtung der Biggetalsperre sowie der Vorsperre Kessenhammer wurde im Sommer 2015 saniert. Hierzu wurde ein Teil der Asphaltau√üendichtung abgefr√§st und neues Dichtungsmaterial eingebaut. Au√üerdem wurden die Anschlusskonstruktionen teilweise neu ausgef√ľhrt. Der vorliegende Artikel beschreibt die Ma√ünahme angefangen von der Bestandsaufnahme 2011 bis hin zur Nachsorge. Au√üerdem gibt er einen √úberblick √ľber die notwendigen Randbedingungen.
Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit nach dem Urteil zur Weservertiefung
Dr. Marcus Lau
Im Hinblick auf das zentrale Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung der Durchg√§ngigkeit von Flie√ügew√§ssern hat das Urteil des Europ√§ischen Gerichtshofs (EuGH) zur Weservertiefung bei n√§herem Hinsehen zu keiner nennenswerten Versch√§rfung der Rechtslage gef√ľhrt. Bei Neu- und √Ąnderungsgenehmigungen von Stauanlagen wird dem dabei ma√ügeblichen Verschlechterungsverbot regelm√§√üig durch technische Anlagen zur Erhaltung der Durchg√§ngigkeit Rechnung getragen werden k√∂nnen. F√ľr Bestandsanlagen sieht ¬ß 34 Abs. 2 WHG zwar eine beh√∂rdliche Pflicht zur Anordnung der Wiederherstellung der Durchg√§ngigkeit vor, welche aber in Abh√§ngigkeit vom wasserrechtlichen Verbesserungsgebot steht. Dieses setzt grunds√§tzlich eine planerische Bewirtschaftungsentscheidung voraus, die in der Praxis mangels ausreichend aussagekr√§ftiger Bewirtschaftungspl√§ne vielfach fehlt. Damit sind die Wasserbeh√∂rden vor gro√üe Herausforderungen gestellt, wenn sie zwangsweise f√ľr mehr Durchg√§ngigkeit sorgen wollen. Die rechtzeitige Erreichung dieses Ziels wird daher kaum ohne zugleich positive Anreize durch F√∂rdermittel etc. m√∂glich sein.
Neue EU-Richtlinie zur IT-Sicherheit
Dr. Reemt Matthiesen, Dr. Markus Kaulartz
Im Dezember 2015 einigten sich die zust√§ndigen EU-Organe auf Regelungen zur St√§rkung der Cyber-Sicherheit. Mit der NIS-Richtlinie (Network and Information Security) wird ein Meilenstein bei der Schaffung eines normativen Rahmens zum Schutz vor IT-Sicherheitsrisiken gesetzt. Durch die Richtlinie soll sichergestellt werden, dass die EU-Staaten die Netzwerk- und Informationssicherheit durch eine nationale Strategie verbessern und die Kooperation zu anderen EU-Staaten ausbauen. Doch was bedeuten die neuen Regelungen f√ľr Unternehmen der Wasserwirtschaft?
Dammkronenelemente zur Verminderung des Wellenauf- und -√ľberlaufes
Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl
Zur Erhöhung der Überströmsicherheit bei Dämmen und bei zu geringer Freibordhöhe können Wellenumlenker an der Krone angeordnet werden. Im vorliegenden Beitrag werden Hinweise zur Bemessung und zur konstruktiven Gestaltung gegeben.
Hydraulischer Modellversuch zur Wiederherstellung der √úberflutungssicherheit der Talsperre Malter
Dipl.-Ing. Jessica Schmidt, Dipl.-Ing. J√∂rg Wieland, Univ.-Prof. Dr.-Ing. J√ľrgen Jensen, Dipl.-Ing. Bernd Findeisen, Dipl.-Ing. Holger Haufe
Der Betrieb Oberes Elbtal der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) plant die Wiederherstellung der √úberflutungssicherheit (Hochwassersicherheit nach DIN 19 700-10) der Talsperre Malter durch die Erweiterung der Hochwasserentlastungsanlage und die Erh√∂hung der hydraulischen Leistungsf√§higkeit der Armaturen im Umleitungsstollen. Aufgrund der besonderen Bauwerksgeometrien war zur √úberpr√ľfung und Optimierung der hydraulischen Leistungsf√§higkeit des Vorentwurfs ein wasserbaulicher Modellversuch im Ma√üstab 1:25 notwendig. Durch Untersuchungen mehrerer Bauteilgeometrien sowie durch angepasste Betriebsempfehlungen wurde der Vorentwurf optimiert und der Nachweis f√ľr eine leistungsf√§hige, sichere Abf√ľhrung des Hochwasserabflusses erbracht.
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