Wasserwirtschaft 04/2016


Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte des Programms zum Hochwasserschutzbau in Oberösterreich
Dr. Sebastian Goers, Dr. Horst Steinm√ľller, Andreas Zauner, o. Univ. Prof. Dr. Friedrich Schneider
Ausgehend von hohen monet√§ren Sch√§den vorheriger Hochwasser findet in Ober√∂sterreich seit 2002 ein kontinuierlicher Hochwasserschutzbau statt. Infolge der Investitionen in den Hochwasserschutzbau wurden neben der Externalisierung von Hochwassersch√§den im Zeitraum 2002 bis 2015 signifikante positive Effekte auf das Bruttoregionalprodukt und die Besch√§ftigung, abh√§ngig von der Importquote f√ľr Bauleistungen, generiert.
Das hydraulische Laboratorium der TH Danzig
Professor Dr. Willi H. Hager
Obwohl die TH Danzig 1904 eingeweiht wurde, nahm das Hydraulische Labor seinen Betrieb erst 1925 auf. Durch geschickte politische und wirtschaftliche Bestrebungen wurde erreicht, dass diese Institution weiterhin deutsch gepr√§gt blieb, obwohl die Freie Stadt Danzig ab 1920 dem V√∂lkerbund unterstellt war. Diese Arbeit stellt das Labor vor, vergleicht es mit anderen √§hnlichen Institutionen und beschreibt die wesentlichen Arbeiten, die bis zum Kriegsende durchgef√ľhrt wurden. Zudem werden die Hauptakteure des Labors, n√§mlich die Professoren Otto Schulze und Richard Winkel vorgestellt und ihr Einfluss auf die Entwicklung des deutschen Wasserbaus in der schwierigen Zwischenkriegszeit beschrieben.
Strompreisgef√ľhrte Bewirtschaftung von Wasserbeh√§ltern
Peter Hitzfelder, Christoph Senz
Die Stadtwerke T√ľbingen (swt) haben ein Verfahren entwickelt, das eine strompreisgef√ľhrte Bewirtschaftung von Wasserbeh√§ltern erm√∂glicht. Die Stromkosten der Pumpen k√∂nnen auf diese Weise um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, zugleich leistet das System einen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze. F√ľr dieses Verfahren erhielten die swt im November 2015 den Innovationspreis des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), gemeinsam mit ihrem Pilotkunden, der Ammertal-Sch√∂nbuchgruppe (ASG).
Vom Potenzial kinetischer Wasserkraft zur Stromerzeugung ‚Äď ein Praxisbericht
Dr. Karl Reinhard Kolmsee, Dipl.-Ing. Marius Weckel
In der Diskussion zur Energiewende kommt die Wasserkraft kaum vor. Das gilt auch f√ľr die sogenannte nicht konventionelle Wasserkraft, also Anlagen mit geringer Fallh√∂he oder Anlagen, die ausschlie√ülich die kinetische Energie des Wassers nutzen. In einem ersten Teil dieses Beitrags werden einige Gr√ľnde f√ľr die geringe Verbreitung der kinetischen Wasserkraft in Deutschland und Europa analysiert. Im zweiten Teil zeigen die Autoren an einem Beispiel aus Kolumbien, wie kinetische Wasserkraft in der l√§ndlichen Entwicklung in Schwellenl√§ndern einen relevanten Beitrag leisten kann.
Hochwasserwellentransformation an R√ľckhaltebecken am Beispiel der Speicher-Kaskade der Glatzer Nei√üe
Dr.-Ing. Ryszard Kosierb
Der schadlose Abfluss unterhalb von R√ľckhaltebecken ist einer der grundlegenden Faktoren, die eine ordnungsgem√§√üe Wasserwirtschaft und insbesondere den Hochwasserschutz beeinflussen. Wenn man die Durchlassf√§higkeit der Flussabschnitte unterhalb der Speicher analysiert, l√§sst sich feststellen, dass diese Kapazit√§ten mit der Zeit oft betr√§chtlich eingeschr√§nkt werden. Dies ist in der Regel auf eine ungeeignete Bewirtschaftung der √úberschwemmungsgebiete zur√ľckzuf√ľhren. Die Bebauung n√§hert sich immer mehr dem Flussbett, was die √úberflutung von Geb√§uden bereits bei niedrigen Hochwasserabflusswerten verursacht. Wegen den sich wiederholenden √úberflutungen und somit immer h√∂heren Hochwassersch√§den werden R√ľckhaltebeckenbetreiber angehalten, eine geringe Abgabe in der ersten Phase des Hochwassers zu gew√§hrleisten, was zum schnellen Auff√ľllen der Hochwasserschutzreserven f√ľhrt. Der Hochwasserscheitel trifft dann auf bereits gef√ľllte Speicher und so entsteht leider die Notwendigkeit, hohe Wassermengen in den Unterlauf abzugeben, was die √úberflutung von Fl√§chen und Geb√§uden zur Folge hat.
Entwicklung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Polen im Zeitraum der Zusammenarbeit mit der EU
Adam Piasecki, WŇāodzimierz Marszelewski
Das Ziel des vorliegenden Artikels ist die Darstellung der √Ąnderungen in der Wasser-und Abfallwirtschaft in ganz Polen nach 1989 einschlie√ülich einer Unterteilung in l√§ndliche und st√§dtische Gebiete. Zudem wird auf die Umsetzungskosten und die √∂kologischen Ergebnisse eingegangen.
Fremdwasserprognose f√ľr die Hachinger Kanalisation
Dr.-Ing. habil. Andreas Raganowicz
Die Fremdwasserproblematik hat aus wasserwirtschaftlicher Sicht eine zentrale Bedeutung f√ľr den t√§glichen Kanalbetrieb. Die Auseinandersetzung mit dem Fremdwasser verlangt eine kontinuierliche und zuverl√§ssige Messung und Analyse der registrierten Durchflussdaten. Die stochastische Fremdwasserprognose stellt eine praktische Variante der Fremdwasseranalyse dar. Sie erlaubt, die Probleme zu erkennen und entsprechende Fremdwasserreduzierungsma√ünahmen vorzunehmen.
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