Heft 06/07 - 2016


Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven im Breitbandausbau
Tim Brauckm√ľller
Die Breitbandstrategie des Bundes sieht vor, dass in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verf√ľgbar ist. Die Erfolge wie Herausforderungen des Breitbandausbaus h√§ngen dabei von rechtlichen Rahmenbedingungen und verfahrenstechnischen Anforderungen ab. Um den fl√§chendeckenden und wirtschaftlich tragf√§higen Breitbandausbau voranzubringen, unterst√ľtzt der Bund den Bau hochleistungsf√§higer Breitbandnetze in unterversorgten Gebieten durch das Bundesf√∂rderprogramm Breitband.
Monitoring des geothermischen Tiefenspeichers in Neubrandenburg
Christian Buse, Dr. Markus Wolfgramm, Dr. Andrea Seibt, Uwe Richlak, Hartmut Beuster
In Neubrandenburg sind die 1.200 m tiefen Postera-Sandsteine durch Bohrungen erschlossen. Die Bohrungen Gt N1/85 und Gt N4/85 werden seit 2004 als W√§rmespeicherbohrungen betrieben, wobei im Sommer die Abw√§rme eines GuD-Kraftwerkes (Temperatur bis 90 ¬įC) eingespeichert und im Winter zu Heizzwecken wieder ausgespeichert wird. Der Betrieb des W√§rmespeichers wird durch ein intensives Monitoring begleitet, welches neben Betriebsdaten vor allem geochemische (Wasser, Gas), mikrobielle und mineralogische Fragestellungen umfasst.
Erstellung von Horizontalfilterbrunnen und Drainagebohrungen mittels HDD-Verfahren
Andreas Hagedorn, Dr. Hans-Joachim Bayer
Seit 1985 ist die verlaufsgesteuerte Horizontalbohrtechnik zum grabenlosen Verlegen von Leitungen regul√§r im Bauwesen der USA im Einsatz, seit 1986 gibt es die steuerbare Horizontalbohrtechnik (HDD-Verfahren) auch in Deutschland. Im Jahr 1988 wurde mit diesem Verfahren eine eigene Brunnenbautechnologie entwickelt. Ein erstes Einsatzgebiet war die hydraulische Altlastensanierung, sp√§ter kamen Anwendungen f√ľr Trinkwassergewinnungen, Hangentw√§sserungen, Tiefdrainagen und Tagebauentw√§sserungen hinzu. Besonders in S√ľdamerika und in den USA werden Trinkwasser- und Sanierungsbrunnen heute im HDD Verfahren hergestellt ‚Äď Grund genug, die Brunnenbaumethodik und den Wert, den sich der Auftraggeber damit einkauft, darzustellen.
Potenziale zur Wasserstoffeinspeisung in Gasnetzen
Dipl.-Ing. Thomas G√∂tze, M. Eng. Jens H√ľttenrauch, Dipl.-Ing. (FH) Marco Henel, Dipl.-Ing. (FH) Gert M√ľller-Syring, Sylvana Z√∂llner
Das Versorgungsgebiet der EWE NETZ ist gepr√§gt von einer √ľberdurchschnittlich hohen Stromeinspeisung aus Erneuerbaren Energien. Dies f√ľhrt bereits heute zu einem signifikanten Bedarf f√ľr den Stromnetzausbau in den Ortsnetzen und mittel- bis langfristig auch in den Mittel- und Hochspannungsnetzen. Im Rahmen einer Studie hat die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH f√ľr EWE anhand realer Gasnetze untersucht, welche Potenziale gasseitig sowohl heute als auch in Zukunft f√ľr die Aufnahme von Wasserstoff bereitgestellt werden k√∂nnen. Dar√ľber hinaus r√ľcken zunehmend auch reine Wasserstoffinfrastrukturen in den Fokus von Politik und Forschung.
Grabenlose Sanierung einer Trinkwasserleitung DN 300 im Compact-Pipe-Verfahren
Lutz Kretschmann, Dipl.-Ing. Peter Sczepanski
Im Norden des Verbandsgebietes des M√§rkischen Abwasser- und Wasserzweckverbands (MAWV) sichert eine Hauptwasserleitung DN 300 die Trinkwasserversorgung. In den letzten Jahren stieg jedoch die Anzahl von Leckagen im Trassenabschnitt, insbesondere zwischen den Ortslagen Klein- und Gro√üziethen, sodass eine Sanierung notwendig wurde. Aufgrund einer stark befahrenen Landesstra√üe, des Bewuchses der Trasse mit einer Baumallee sowie wegen eines unmittelbar an die Trasse grenzenden Rad- und Gehwegs fiel die Wahl der Planer dabei auf ein Close-Fit-Verfahren, das im Verbandsgebiet des MAWV erstmalig f√ľr die Sanierung einer Trinkwasserleitung zum Einsatz kam.
√Ėlfernleitung Wilhelmshaven: Erneuerung des Abschnitts durch den Fluss Maade
Dr. Frank Krögel, Robert Trauernicht, Waldemar Drobachin
Jeder Bau einer Pipeline durch kreuzende Gew√§sser vereint die Herausforderungen des Wasserbaus mit denen des Rohrbaus und der Pipelineverlegung. Im nieders√§chsischen Wilhelmshaven wurde in diesem Zusammenhang ein besonders anspruchsvolles Projekt umgesetzt: Die klassische Konstruktion eines D√ľkers in offener Bauweise konnte hierbei durch ein besonderes Einbaukonzept auf engstem Raum realisiert werden. Neben einer speziellen Methodik zur Sicherung im Absenkvorgang und der Lagestabilisierung kam dabei Fl√ľssigboden im Unterwassereinbau als Ballastierung und als Bettungsmaterial zum Einsatz.
Gasnetzberechnung auf Fernleitungsebene mittels unterschiedlicher Modellierungsansätze
Dr. Anne Sa√ü, Annabel F√ľrstenau
Der Netzentwicklungsplan (NEP) Gas, den die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) der Bundesnetzagentur nach ¬ß 15a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) im Zwei-Jahres-Rhythmus verpflichtend zur Pr√ľfung vorlegen, muss alle wirksamen Ma√ünahmen zur bedarfsgerechten Optimierung und Verst√§rkung sowie zum bedarfsgerechten Ausbau des Netzes und zur Gew√§hrleistung der Versorgungssicherheit enthalten, die f√ľr einen sicheren und zuverl√§ssigen Netzbetrieb in den kommenden zehn Jahren netztechnisch erforderlich sind. Ein noch junger Arbeitsschwerpunkt im Referat 609 ‚ÄěZugang zu Gasfernleitungsnetzen, internationaler Gashandel‚Äú der Bundesnetzagentur besteht darin, durch eigene Flusssimulationen und Kapazit√§tsberechnungen der Netze einen √úberblick √ľber unterschiedliche Modellierungsans√§tze und -annahmen der FNB zu erhalten. Hierdurch wird das Verst√§ndnis f√ľr die FNB-eigenen Modellierungen erh√∂ht, um zuk√ľnftig auf einer verbesserten Grundlage √ľber aktuelle Entwicklungen in den Gasfernleitungsnetzen diskutieren zu k√∂nnen. Vorgestellt wird die grundlegende Vorgehensweise der Arbeiten zu diesem Themenkomplex inklusive eines Ausblicks auf die in naher Zukunft anstehenden Arbeitsschritte.
Zukunftsorientierte Anpassungsma√ünahmen f√ľr die Abwasserinfrastruktur ‚Äď √úber- und Unterlast-Szenarien rechtzeitig begegnen
Dipl.-Ing. Jan Waschnewski, Michel Gunkel, Raja-Louisa Mitchell, Hagen H√ľrter, Mathias Riechel
Die Zukunft beginnt heute. Dies gilt f√ľr uns Menschen, unsere Bed√ľrfnisse und unser urbanes Umfeld. Mit welchem Wasserversorgungs- und Entw√§sserungskomfort wir leben, wo wir leben und wie wir dort mit Stadtentwicklung umgehen. Wir wollen in lebenswerten St√§dten leben, in hygienisch sicheren und m√∂glichst attraktiven Stadtquartieren, mit einer funktionierenden Grundversorgung an Strom, Wasser, Energie, neben Nah- und Fernverkehr und Telekommunikationsnetzen schlie√ülich mit effektiven Abwassertransportnetzen. Wir wollen auch eine hohe Qualit√§t der Oberfl√§chengew√§sser, die durch geeignete Ma√ünahmen im Stadtgebiet und an Kl√§ranlagen den zuk√ľnftigen Ver√§nderungen gerecht werden sollen. Das vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) gef√∂rderte Projekt KURAS liefert hierzu Methoden zu ganzheitlichen Betrachtungsans√§tzen und erste Anpassungsoptionen.
R√ľckblick auf die bauma 2016
David Urban-Werner
Vom 11. bis 17. April 2016 fand die 31. bauma, die weltgr√∂√üte Fachmesse f√ľr Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Bauger√§te, in M√ľnchen statt. Mit 3.423 Ausstellern wurde in diesem Jahr erneut ein neuer Rekord aufgestellt. Insgesamt kamen rund 580.000 Besucher nach M√ľnchen, um sich √ľber Neuheiten und Bew√§hrtes f√ľr die gesamte Baubranche zu informieren. Der folgende Beitrag fasst die wichtigsten Trends und Entwicklungen zusammen.
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die j√ľngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Ums√§tze werden im Verh√§ltnis 30 zu 70 (70% f√ľr den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...