Wasserwirtschaft 06/2015


Modellversuch zur Untersuchung des Sandaustrags aus Ger√∂llf√§ngen mittels Druckbel√ľftung
Dipl.-Ing. Christian Haas, Dr.-Ing. Markus Noack, Prof. Dr.-Ing. Silke Wieprecht, Dipl.-Ing Verfahrenstechnik Martin Stahl
Zur Vermeidung des Eintrags von grobem Sediment in die mechanische Reinigungsstufe einer Kl√§ranlage ist ein vorgeschalteter Ger√∂llfang mit fl√§chigem Bel√ľftungssystem vorgesehen. Durch den Einsatz mehrerer fl√§chig angeordneter Bel√ľftungselemente soll der feink√∂rnige Sedimentanteil remobilisiert und von der Grobfraktion abgetrennt werden. Die Ergebnisse eines physikalischen Modellversuchs zeigen, dass die Korngr√∂√üenseparation und der Austrag von Feinsedimenten aus dem Ger√∂llfang besser gelingen bei erh√∂htem Luftvolumenstrom, einem relativ gro√üen Verh√§ltnis von Ger√∂llfangtiefe zu eingetragener Ger√∂llschicht und gro√üem Zufluss.
Optimierung der Wasserkraftnutzung von einer Trinkwassertalsperre
Dipl.-Ing. Wolfgang Strasser, Univ. Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-B. Horlacher
Die Trinkwassertalsperre Kleine Kinzig ist in den Jahren 1978 bis 1982 zur Trinkwasserversorgung von St√§dten und Gemeinden im mittleren Schwarzwald mit ca. 250 000 Einwohnern gebaut worden. Die erwartete Steigerung der Trinkwasserabgabe von ca. 6 Mio. m¬≥ im Jahr 1982 auf ca. 11 Mio. m¬≥ ist selbst nach ca. 30 Betriebsjahren nicht eingetreten. Von Seiten des Zweckverbandes Trinkwasserversorgung Kleine Kinzig liegt nun das Augenmerk auf einer Optimierung der Wasserkraftnutzung. Hierzu sind der Einsatz der Turbinen und die Bewirtschaftung des Speichers zu √ľberdenken sowie geeignete Betriebsregeln zu entwickeln.
Kolbenhub-Pumpspeicher ‚Äď eine Alternative zu konventionellen Pumpspeichern?
Dipl.-Ing. Friederike Kaiser, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Busch
Lageenergiespeicher, Gravity Power und Powertower sind drei Beispiele f√ľr die sogenannten Kolbenhub-Pumpspeicher. Obwohl diese Idee bereits seit einigen Jahren bekannt ist und immer wieder in den Medien erscheint, gibt es bisher noch keine kommerzielle Anlage und wenig wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Konzepten. Dieser Artikel soll daher die grundlegenden Prinzipien und Eigenschaften dieser Technologie er√∂rtern, um eine Bewertung der verschiedenen Konzepte im Vergleich mit der konventionellen Pumpspeicherung anstellen zu k√∂nnen.
Sanierungskonzept f√ľr den Massingir-Staudamm, Mosambik
Dipl.-Ing. Claudia Pl√ľnnecke, Prof. Dr.-Ing. habil. Jo√£o Marcelino
Der Betrieb des Massingir-Staudamms ist seit seiner Einweihung 1977 besonders aufgrund massiver Unterströmung eingeschränkt. Da umfassende, 2007 abgeschlossene Sanierungsmaßnahmen das Problem nicht komplett beheben konnten, wurde ein neues Sanierungskonzept, bestehend aus einem Auflastfilter am luftseitigen Dammfuß, erstellt. In diesem Artikel werden weitere Varianten diskutiert, das schematische Sanierungskonzept wird konkretisiert und sein möglicher Einfluss auf das Sickerströmungsverhalten wird mithilfe des numerischen 2-D-Programms PlaxFlow analysiert.
Hochwasserprognose in der Steiermark ‚Äď Erfahrungen und Herausforderungen
DI Dr. Robert Schatzl, Mag. Robert Stöffler, Hans-Jörg Holzer
Der hydrographische Dienst Steiermark betreibt internationale Hochwasserprognosemodelle f√ľr die gro√üen Fl√ľsse in der Steiermark (Mur mit Slowenien und Ungarn, Raab mit Ungarn) sowie deren wichtigsten Zubringern. Zus√§tzlich wird derzeit ein Hochwasserwarnsystem f√ľr kleine Einzugsgebiete (>100 km¬≤) entwickelt, das sukzessive auf die gesamte Steiermark ausgeweitet werden soll. Im folgenden Beitrag werden die Erfahrungen im Modellbetrieb im internationalen Kontext sowie die damit in Verbindung stehenden Herausforderungen beleuchtet.
Schwall und Sunk ‚Äď ein kurzer √úberblick
Dr. Steffen Schweizer, Dr. Diego Tonolla, Stefan Vollenweider, Dr. Andreas Bruder
Im vorliegenden Artikel wird versucht, den aktuellen Wissenstand zu den Auswirkungen von Schwall und Sunk auf die aquatische Gemeinschaft zusammenzufassen. K√ľnstliche Pegelschwankungen verursachen kurz- und langfristige Auswirkungen auf die Flie√ügew√§sser√∂kologie. Auf Basis von Indikatoren lassen sich diese Auswirkungen bis zu einem gewissen Grad absch√§tzen und daraus m√∂glichst effiziente Sanierungsma√ünahmen ableiten. Abschlie√üend wird der Stand der Schwallsanierung in der Schweiz kurz beschrieben.
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