Wasserwirtschaft 03/2015


Das Juni-Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
Dr. Hermann Onko Aeikens
Gut ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe vom Juni 2013 gilt es, auf die Ereignisse zur√ľckzublicken, die viele Menschen in Sachsen-Anhalt und den anderen Elbe-Anrainerl√§ndern schwer getroff en haben. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Einsatzkr√§ften und zahlreichen Helfern, die bis zum Rande der Ersch√∂pfung tatkr√§ftig angepackt haben und den vom Hochwasser Gesch√§digten unterst√ľtzend zur Seite gestanden sind.
Arbeit des Krisenstabes der Landesregierung Sachsen-Anhalts
Ministerialrat Lutz-Georg Berkling
Der Krisenstab der Landesregierung steht in Sachsen-Anhalt an der Spitze des Katastrophenschutzes und koordiniert f√ľr alle Ressorts die Aufgabenwahrnehmung der Katastrophenschutzbeh√∂rden im Land. Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe 2013 konnte er im Land auf erfahrene und ausgebildete St√§be sowie Einsatzleitungen zur√ľckgreifen und damit eine erfolgreiche Katastrophenbek√§mpfung organisieren.
Das Technische Hilfswerk im Juni- Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
Falk Lepie
Das Hochwasser 2013 war f√ľr das THW der zweitgr√∂√üte Einsatz seit der Gr√ľndung im Jahr 1950. Dabei waren die Einsatzkr√§fte in vielf√§ltiger Weise gefordert, um w√§hrend und nach dem Hochwasser Regionen zu sch√ľtzen und die Auswirkungen soweit m√∂glich zu reduzieren. Vor allem spezielle Technik, wie Hochleistungspumpen oder ‚ÄěMobile Pegel‚Äú, und das Fachwissen der gut ausgebildeten THW-Einsatzkr√§fte waren 2013 noch st√§rker gefragt als es beim Hochwasser 2002 der Fall war.
Die Arbeit des Landeshochwasserzentrums Sachsen im Juni 2013
Dr.-Ing. habil. Uwe M√ľller
Im Beitrag wird ein kurzer R√ľckblick auf die Arbeit des Landeshochwasserzentrums des Freistaates Sachsen w√§hrend des Hochwassers vom Juni 2013 gegeben. Dabei wird nicht nur die klassische Hochwasservorhersage, die inzwischen eine sehr gute Qualit√§t erreicht hat, beleuchtet, sondern es werden auch Ausf√ľhrungen zu wichtigen begleitenden Aktivit√§ten und erste Schlussfolgerungen ausgef√ľhrt.
Die Arbeit des Technischen Hilfswerks in Sachsen
André Scholz
Das Technische Hilfswerk (THW) ist eine Bundesbeh√∂rde im Gesch√§ftsbereich des Bundesministeriums des Innern mit eigenem Verwaltungsunterbau. Bundesweit gliedert sich das THW in 668 Ortsverb√§nde, 66 Gesch√§ftsstellen (Gesch√§ftsf√ľhrerbereiche), 8 Landesverb√§nde und einer THW-Leitung mit Sitz in Bonn. Die 66Gesch√§ftsstellen stellen dabei die Schnittstelle zwischen dem ehren- und hauptamtlichen Bereich des THW dar.
Was w√§re wenn ein Extremereignis die Oberrheinregion treffen w√ľrde?
Stefan Hill, Dr. Andreas Meuser
Trotz Deichbau und technischem Hochwasserr√ľckhalt sind auch am frei  flie√üenden Oberrhein Extremhochwasserereignisse nicht auszuschlie√üen. F√ľr den Bau der Deiche hat sich das Deichh√∂henabkommen von 1991 zwischen den betroffenen L√§ndern bew√§hrt, mit dem die Gleichwertigkeit der √úberflutungssicherheit gew√§hrleistet wird. Als weitergehende Hochwasservorsorge sind insbesondere die Verhaltensvorsorge im konkreten Hochwasserfall sowie aber auch die Hochwasserversicherung als effziente Ma√ünahmen anzusprechen. Probleme bereiten bei einem Extremhochwasser eher die schwierig kalkulierbaren Auswirkungen f√ľr Gewerbe und Industrie.
Juni-Hochwasser 2013 an der Elbe ‚Äď neue Fragestellungen
Prof. Dr. Robert J√ľpner
Ein verheerendes Hochwasser mit historisch h√∂chsten Hochwasserst√§nden ‚Äď aber weiter wie bisher? Bisher deutet vieles darauf hin. Aber das fundierte ‚ÄěLernen aus der Katastrophe‚Äú muss in ein ‚ÄěLernen f√ľr die Katastrophe‚Äú m√ľnden. Neue Fragestellungen ergeben sich hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien (z. B. Drohnen) und der Nutzung der ‚Äěneuen Medien‚Äú sowie sozialer Netzwerke f√ľr die Einbindung ehrenamtlicher Helfer. Daneben bleibt die Hochwasservorsorge die wichtigste Tagesaufgabe.
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