Heft 09 - 2015


Schlauchlining mit Warmwasserh√§rtung: √Ėkologie und √Ėkonomie im Gleichtakt
Ines Knaack
Die grabenlose Sanierung eines stark mit Fremdwasser belasteten Hauptsammlers per Schlauchlining in der rheinland-pf√§lzischen Ortsgemeinde Linden war ein technisch, √∂kologisch und organisatorisch gleicherma√üen bemerkenswertes Projekt. Die Investition von ca. 1,1 Mio. Euro amortisiert sich √ľber deutliche Einsparungen bei Abwasserabgaben und Betriebskosten. Damit wird deutlich, dass Kanalsanierungen nicht nur die Umwelt schonen und Rechtssicherheit schaffen, sondern auch die kommunalen Abwasseretats entlasten. Lindens Kanalnetz ist ein reines Mischwassersystem von ca. 8.000 m L√§nge, wobei allein √ľber den Hauptsammler das Abwasser von ca. 80 % der Haushalte entsorgt wird.
Praxistaugliche Qualit√§tskontrollen der Hinterf√ľllung geothermischer Bohrungen
Dr.-Ing. Hauke Anbergen, Dipl.-Ing. Dipl.-Geol. Dr. Jens Frank, Dipl.-Ing. Hartmut Dittrich
Im Rahmen einer von der Beh√∂rde f√ľr Umwelt und Energie (BUE) der Freien und Hansestadt Hamburg beauftragten Untersuchung galt es, die Einsatzm√∂glichkeiten eines Pr√ľfverfahrens zur Bestimmung der Systemdurchl√§ssigkeit von Hinterf√ľllmaterialien von Erdw√§rmesonden (EWS) bei Frost-Tau-Wechsel-Beanspruchungen im Baustelleneinsatz in Anlehnung an die Fremd√ľberwachung bei Betonbauwerken zu pr√ľfen. In einem Zeitraum von drei Monaten wurde hierf√ľr eine Auswahl an geothermischen Bohrungen in Hamburg √ľberwacht. Dabei wurden neben Feldversuchen auch labortechnische Untersuchungen an auf der Baustelle gewonnenen Proben durchgef√ľhrt und eine Bestimmung der Systemdurchl√§ssigkeit und des Frost- Tau-Wechsel-Widerstands der Hinterf√ľllmaterialien vorgenommen. In dem Beitrag werden der Ablauf der √úberwachung, die Messergebnisse sowie die Praktikabilit√§t der √úberwachung dargestellt und diskutiert.
Schlauchlining ist kein Selbstl√§ufer ‚Äď der Teufel steckt im Detail
Dipl. Ing. Mario Brenner
Die Renovation bestehender Abwasserkan√§le ist fester Bestandteil der t√§glichen Arbeit der Entw√§sserungsnetzbetreiber. Der Anteil der geschlossenen Verfahren zur Instandsetzung von Entw√§sserungsanlagen steigt stetig an und man darf davon ausgehen, dass diese Arbeitstechnik aufgrund der mittlerweile vorliegenden, mehrj√§hrigen Erfahrungen als Selbstl√§ufer zu sehen ist. Die Praxis zeigt jedoch leider ein anderes Bild, denn der Teufel steckt, wie so oft, im Detail: Beginnend mit der Qualit√§t und der Tiefe der Grundlagendatenerhebung, √ľber die Abstimmung aller Schnittstellen im Planungsprozess bis hin zur Vollst√§ndigkeit und Klarheit der Vertragsgrundlagen mit der ausf√ľhrenden Firma gibt es eine Vielzahl von Punkten, die es zu beachten gilt, um den ‚Äěroten Faden‚Äú auf dem Weg zur erfolgreichen Linersanierung nicht zu verlieren.
Mit Hochdruck durch den Nordschwarzwald
Hans Peter Karrenbauer
F√ľr die Stuttgarter terranets bw GmbH realisiert der Rohrleitungsbau der K√∂ster GmbH derzeit einen rund 26 km langen Teilabschnitt der Nordschwarzwaldleitung, einer Erdgasfernleitung mit einem Nenndurchmesser von 600 mm und einem maximalen Betriebsdruck von 80 bar. Das Bauunternehmen, das den Auftrag in Arbeitsgemeinschaft mit einem Rohrbauer erbringt, deckt dabei das gesamte Tiefbauspektrum ab. Unter anderem realisiert die K√∂ster-Mannschaft die Sonderbauwerke zur Unterquerung von f√ľnf Gew√§ssern und die Kreuzung von 14 Stra√üen sowie Gleisen der Deutschen Bahn mittels Bohrpressung. Diese Aufgabe erfordert nicht nur eine hohe technische Kompetenz, sondern auch ausgereifte Konzepte f√ľr Umwelt- und Bodenschutz, Arbeitssicherheit und eine Abstimmung mit Grundst√ľckseigent√ľmern ‚Äď das alles bei einem eng gesteckten Zeitplan.
Koaxiale Erdwärmesonden ermöglichen sichere geothermische Energienutzung im geschlossenen System
Dr. Roland Gaschnitz, Heiko Handke, Otto Reisig, Guido Schönfelder
Das Projekt ist ebenso ehrgeizig wie beispielhaft: In Kaiserslautern beabsichtigt ein mittelständisches Hightech-Unternehmen durch den Einsatz eines Geomassivspeichers und die Nutzung mitteltiefer Erdwärmesonden den Ausstoß von CO2 drastisch zu reduzieren.
Optimierungspotenzial bei Bohrarbeiten
Dipl.-Ing. Michael Tholen
Maschinentechnische Verbesserungen sind zur Optimierung von Bohrarbeiten, insbesondere fur Brunnenbohrungen, sicherlich eine Hilfe: Die Bohrgeratehersteller haben in der Vergangenheit einige Hilfen vor allem fur das Gestangehandling, die Spulungsaufbereitung und daruber hinaus leistungsstarkere und kompaktere Bohrgerate auf den Markt gebracht. Revolutionare Veranderungen hat es bei Bohrgeraten fur Brunnenbohrungen in den letzten Jahren jedoch nicht gegeben.
Welches Sanierungsverfahren bei welchem Schaden?
Dipl.-Ing. Roland Wacker
F√ľr eine erfolgreiche Sanierung muss der Sanierungsplaner Funktionsweise, Risiken und Einsatzgrenzen der verschiedenen Verfahren kennen, um das geeignete Verfahren oder die Verfahrensgruppe festlegen zu k√∂nnen. Nicht jedes Sanierungsverfahren ist f√ľr jedes Schadensbild gleicherma√üen geeignet. Dar√ľber hinaus sind bei der Auswahl auch die haltungsspezifischen Randbedingungen und die √∂rtlichen Gegebenheiten zu ber√ľcksichtigen, da hierin Ausschlusskriterien bestehen k√∂nnen.
Fremdwasser in Kanalisationsnetzen: Keine Sanierung, wenn das Grundwasser steigt?
Dipl.-Ing. Ulrich Winkler
Rund zwei Milliarden Kubikmeter Fremdwasser belasten j√§hrlich Deutschlands Kanalnetze und Kl√§ranlagen. Hydraulisch √ľberlastete Netze f√ľhren zur Verschmutzung von Oberfl√§chengew√§ssern, hydraulisch √ľberlastete Kl√§ranlagen leiden unter reduziertem Wirkungsgrad. Die Fremdwasserfracht stammt √ľberwiegend aus undichten Abwasser-Kanalisationsnetzen. Der RSV - Rohrleitungssanierungsverband e. V. nimmt deshalb eine aktuelle Ver√∂ffentlichung des Umweltbundesamtes (UBA) zu diesem Thema zum Anlass, auf die ungebrochene Bedeutung konsequent realisierter Kanalsanierungsprogramme hinzuweisen.
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