Heft 10 - 2015


Außergewöhnliche HDD-Bohrungen im Hochmoor und Talgrund
Dr. Hans-Joachim Bayer, Günter Naujoks, Fabian Gulde
F√ľr die Verlegung zweier Versorgungsleitungen musste ungew√∂hnlicher Baugrund durchquert werden: einmal ein sch√ľtzenswertes Hochmoor mit zahlreichen Wurzelst√∂cken nahe der nieders√§chsischen Stadt Oldenburg, zum anderen eine Fl√§che √ľber einer Salzlagerst√§tte in einem engen Tal im Vorland des Hohenzollernberges nahe Hechingen (Baden-W√ľrttemberg). Besondere Anforderungen und Auflagen begr√ľndeten in beiden F√§llen den Einsatz grabenloser Verfahren, teilweise mit Auslegung eines k√ľnstlichen Magnetfeldes.
Neue Geothermiebohrungen im Steirischen Becken
Prof. Dr. Johann Goldbrunner
In den Jahren 2014 bis 2015 wurden im Steirischen Becken n√∂rdlich der Stadt F√ľrstenfeld zwei Bohrungen einer geothermischen Dublette fertiggestellt und getestet. Die F√∂rdertemperaturen von 124 ¬įC sind die derzeit h√∂chsten in √Ėsterreich. Die gewonnene Energie wird zur Versorgung eines Glashausprojektes mit einer Fl√§che von 24 ha in der Endausbaustufe verwendet werden.
Maschineller Tunnelvortrieb f√ľr Wasserkraftanlagen
Dipl.-Ing. (BA) EMBA Benjamin K√ľnstle
Die Erzeugung von Elektrizit√§t aus Wasserkraft ist ein Wachstumsmarkt. Bei der Herstellung der f√ľr Wasserkraftwerke ben√∂tigten unterirdischen Infrastruktur hat sich der maschinelle Tunnel- und Schachtvortrieb als schnelle, wirtschaftliche und sichere L√∂sung bew√§hrt. Die Herrenknecht AG liefert leistungsf√§hige und innovative Technologiel√∂sungen f√ľr den Bau von Tunneln und Sch√§chten mit unterschiedlichen Durchmessern und Baugrundbedingungen. Anhand mehrerer Projektreferenzen sollen im nachfolgenden Beitrag die zahlreichen Vorteile des maschinellen Vortriebs bei der weltweiten Erstellung von Gro√üanlagen und Kleinkraftwerken erl√§utert werden.
Nachhaltige Schutzwirkung von Zementmörtel-Auskleidungen in Trinkwasserleitungen aus duktilem Gusseisen
Florian Häusler, Dipl.-Ing. Stephan Hobohm
Der Einsatz von Zementmörtel als innerem Korrosionsschutz von Wasserleitungen aus Gusseisen ist seit etwa 150 Jahren bekannt und hat sich unter physikalischen, mechanischen und hygienischen Gesichtspunkten, aber auch aus korrosionschemischer Sicht bewährt. Seit Ende der 1960er-Jahre werden Gussrohre standardmäßig werkseitig mit Zementmörtel ausgekleidet. Trotz dieser langen Erfahrungszeit ergeben sich in der Praxis immer wieder Fragen rund um die Zementmörtel-Auskleidung, zu ihren Einsatzmöglichkeiten und -grenzen sowie zur technischen Nutzungsdauer. Vor allem um den letzten Punkt soll es in diesem Bericht gehen: Anhand eines Beispiels aus der Praxis sollen die Vorteile dieses aktiven Schutzsystems dargestellt werden.
Untersuchungen zum hydraulischen Feststofftransport in Rohrleitungen
Bashar Ismael, Prof. Dr.-Ing. J√ľrgen Stamm, Dr.-Ing. Ulf Helbig
Im Rahmen der Forschungsarbeiten am Institut f√ľr Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden (IWD) werden aktuell Untersuchungen zum Feststofftransport in wassergef√ľllten waagerechten Druckleitungen durchgef√ľhrt. Der Fokus der Untersuchungen liegt auf den auftretenden Druckverlusten in Abh√§ngigkeit der Feststoffkonzentration und der Kornfraktionen. Erg√§nzend erfolgen zur Untermauerung der Versuchsreihen 3D-hydronumerische Simulationsrechnungen mit ANSYS Fluent.
Operation am offenen Herzen der Hamburger Trinkwasserversorgung
Dr. Wolfgang Mueller, Dr. rer. nat. Christoph Czekalla
Im Stadtteil Rothenburgsort, Wiege der zentralen Wasserversorgung Hamburgs, saniert das Ver- und Entsorgungsunternehmen Hamburg Wasser derzeit eine rund 100 Jahre alte Ringleitung. Diese verbindet f√ľnf Trinkwasserbeh√§lter mit einem Gesamtspeichervolumen von rund 100.000 m3 miteinander. Aufgrund der Bedeutung der Beh√§lter f√ľr die Versorgungssicherheit der Hamburger Innenstadt und der s√ľd√∂stlichen Stadtteile, k√∂nnen die Arbeiten bei laufendem Betrieb nur in der verbrauchsarmen Jahreszeit erfolgen. Eine ingenieurstechnische und logistische Herausforderung, die den Auftraggeber dazu zwingt, das Projekt in f√ľnf Bauabschnitte zu unterteilen.
Studie der Europ√§ischen Kommission √ľber Wasserverluste in Rohrnetzen
Dipl.-Ing. Thomas Prein
Wasserverluste sind ein Thema, das sowohl auf nationaler wie auch auf europ√§ischer und internationaler Ebene behandelt und diskutiert wird. Die jeweiligen Auspr√§gungen sind dabei sehr unterschiedlich und werden von gesetzlichen, politischen, aber auch situativen Einfl√ľssen, wie z. B. dem Dargebot, gepr√§gt. In Deutschland beispielsweise wird das Thema im DVGW-Regelwerk behandelt. Ein europ√§isches Regelwerk zu diesem Thema gibt es zwar nicht, wohl aber eine Auseinandersetzung mit dem Thema auf der politischen Ebene: So hat die Europ√§ische Kommission Ende 2014 die Ergebnisse einer Studie zum Thema Wasserverluste ver√∂ffentlicht.
Neubau und erste Betriebserfahrungen einer Entnickelungsanlage f√ľr die Trinkwasserversorgung
Dipl.-Ing. Peter Walter, Peter Magay, Dipl.-Ing. Heinrich Beforth
Aufgrund der geogenen Belastung von drei Brunnen sah sich ein √∂ffentlicher Versorger veranlasst, nach vorherigen Aufbereitungsversuchen eine Aufbereitungsanlage f√ľr die Elimination von Nickel zu installieren. Da die Sanierung des betroffenen Wasserwerkes ohnehin geplant war, konnte die neue Entnickelungsanlage in die vorhandenen Anlagen problemlos integriert werden. Nach √ľber drei Jahren Betriebszeit erf√ľllt das System hinsichtlich des betrieblichen Aufwands und der Wirtschaftlichkeit die Erwartungen voll und ganz.
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