Heft 10 - 2015


Neubau des Wasserwerks Friedrichsgabe
Axel Gengelbach
Als eines von drei Werken versorgt das Wasserwerk Friedrichsgabe der Stadtwerke Norderstedt die Stadt mit Trinkwasser. Nach einer gut 40-j√§hrigen Nutzungsdauer entschied sich der Versorger f√ľr einen Neubau, der im Sommer 2014 eingeweiht werden konnte.
Umstellung des Versorgungsnetzes von L- auf H-Erdgas mit Anpassung der Endkundengeräte
Dipl.-Ing. Jan-Hermann Hans
Um auch langfristig eine g√ľnstige und sichere Energieversorgung gew√§hrleisten zu k√∂nnen, hat die Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH gemeinsam mit der Stadtwerke Sch√ľttorf GmbH und der EVE Energieversorgung Emsb√ľren GmbH bereits im Jahr 2006 die Umstellung von der Erdgasbeschaffenheit L auf H in die Wege geleitet. Nach zweij√§hriger Planungs- und Bauphase werden die Kunden seit Oktober 2008 mit H-Gas beliefert.
Wasserwirtschaftliche Anlagen der Zukunft: Forschung f√ľr Energieeffizienz und Ressourcenschutz
Dr. Nina H√ľffmeyer, Anett Baum, Dr.-Ing. Markus Schr√∂der
Wasserwirtschaftliche Anlagen sind die gr√∂√üten kommunalen Energieverbraucher ‚Äď dabei weisen sie ein hohes Einsparpotenzial auf, welches √ľber eine Erh√∂hung der Effizienz und des Eigenversorgungsgrades erzielt werden k√∂nnte. Das Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung f√∂rdert hierzu im Rahmen der F√∂rderma√ünahme ERWAS insgesamt zw√∂lf Forschungsprojekte, deren Inhalte im Rahmen dieses Beitrags vorgestellt werden.
Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) und ISO-zertifizierte Managementsysteme
Dipl.-Wirt.-Ing. Thomas Köhler
Die immer komplexer werdenden Prozesse in der Wasser- und Energiewirtschaft stellen die Unternehmensf√ľhrung vor neue und steigende Herausforderungen. Damit die Verantwortlichen in wechselnden Situationen zuverl√§ssig gesetzeskonform und gleichzeitig an den Unternehmenszielen orientiert entscheiden und handeln k√∂nnen, haben sich Managementsysteme etabliert, die die Anforderungen internationaler Standards erf√ľllen. Der folgende Beitrag gibt einen √úberblick f√ľr Versorgungsunternehmen.
Praxiserfahrungen mit der Wasserstoffeinspeisung in ein Erdgasverteilnetz
Dr. Petra Nitschke-Kowsky, Dipl.-Ing. Werner Weßing, Dr. Holger Dörr, Dipl.-Ing Kerstin Kröger
Der Anteil regenerativer Energie in der Stromerzeugung steigt und hat im ersten Halbjahr 2015 bereits einen Anteil von 33 Prozent am Brutto-Inlandsstromverbrauch erreicht. In einzelnen Versorgungsnetzen kann der Anteil deutlich höher sein. Mit diesem großen Anteil an volatilem Wind- und Sonnenstrom nimmt die Notwendigkeit von geeigneten Strom- bzw. Energiespeichern deutlich zu. Mit der bedarfsorientierten Umwandlung von erneuerbarem Strom in Gas kann die Gaswirtschaft zu Lösungen der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe Energiewende auf verschiedensten technischen Wegen beitragen. Eine effiziente Möglichkeit ist es, den erneuerbaren Wasserstoff aus der Elektrolyse direkt in die Erdgastransport- und Verteilnetze einzuspeisen. Nach DVGW-Regelwerk und Energiewirtschaftsgesetz ist eine Einspeisung im einstelligen Prozentbereich grundsätzlich zulässig. Heute sind noch einige technische Fragestellungen entlang der Erdgasversorgungskette zu bearbeiten und praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Der Klimawandel und seine m√∂glichen Folgen f√ľr die Wasserwirtschaft im nieders√§chsischen Binnenland
Dipl.-Geogr. Uwe Petry, Dipl.-Ing. Markus Anhalt
Im Zuge des Projektes KliBiW sollen m√∂gliche klimabedingte Folgen f√ľr die Wasserwirtschaft im nieders√§chsischen Binnenland abgesch√§tzt und entsprechende Anpassungsstrategien entwickelt werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse k√∂nnen anschlie√üend Handlungsempfehlungen f√ľr Entscheidungs- und Ma√ünahmentr√§ger abgeleitet werden.
Betriebsf√ľhrung einer Wasserversorgungsanlage in einem Wohngebiet
Daniel Rudolph
Um die Betriebsf√ľhrung in der Wasserversorgung effizienter gestalten zu k√∂nnen, haben die Stadtwerke T√ľbingen in einer ihrer Pumpstationen aktuelle Ist-Werte zu Durchfluss und Druck mit fr√ľheren Annahmen und Soll-Werten verglichen. Der folgende Beitrag gibt einen Eindruck √ľber die Vorgehensweise und die gewonnenen Erkenntnisse.
Herausforderung Marktraumumstellung ‚Äď Projektstruktur aus Sicht eines Verteilnetzbetreibers
Julia Schade
Etwa 20 Prozent des deutschen Erdgasmarktes werden mit L-Gas versorgt. Aufgrund des kontinuierlichen R√ľckgangs der heimischen L-Gas- F√∂rderung und der schrittweisen Reduzierung der Importe aus den Niederlanden werden seit diesem Jahr weitreichende Anpassungen der bisherigen L-Gas-Versorgungsgebiete in Nordund Westdeutschland auf H-Gas erforderlich. Bis etwa 2030 m√ľssen in Deutschland ca. f√ľnf bis sechs Millionen Gasger√§te an den h√∂heren Wobbe-Index des H-Gases angepasst und die Transport- und Versorgungsnetze entsprechend umgestellt werden. Dieser Prozess wird als Marktraumumstellung bzw. L-/H-Gas- Anpassung bezeichnet.
Herausforderungen der IT-Sicherheit bei kleinen und mittleren Betreibern kritischer Infrastrukturen
Christof Thim, David Kotarski
Der Schutz der IT kritischer Infrastrukturen gerät durch verschiedene Vorfälle und nicht zuletzt durch das im Juli 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz zunehmend in den Fokus. Kleine und mittlere Betreiber benötigen Orientierung bei der Analyse ihrer Gefährdungslage und bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Vorgehen skizziert, das sich an gängigen Normen (BSI-Grundschutz, ISO 2700x) orientiert, aber eine leichte und schnelle Anwendung ermöglichen soll, um die IT-Sicherheit der Betreiber nachhaltig zu steigern.
Entwicklung und Validierung von molekularbiologischen PCR-Methoden zum quantitativen Nachweis von hygienerelevanten Bakterien und Viren im Wasser
Dr. rer. nat. Andreas Tiehm
Ein Schl√ľsselfaktor f√ľr die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist die schnelle und verl√§ssliche Detektion von Indikatororganismen und humanpathogenen Erregern. In der Routine werden diese durch Kulturverfahren nachgewiesen, die auf dem Wachstum der Organismen auf N√§hrmedien basieren. Viele Bakterien teilen sich nur langsam, womit ihr kultureller Nachweis mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Au√üerdem k√∂nnen humanpathogene Viren, wie z. B. Noroviren, sowie Mikroorganismen im ‚Äěviable but not culturable‚Äú (VBNC) Stadium mit den Standard-Kulturverfahren nicht nachgewiesen werden.
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