Heft 02 - 2015


Hybridnetze als Schl√ľssel der Energiewende
Julia Antoni, Dr.-Ing. Peter Birkner, Ingo Franke
Die Umsetzung der Energiewende bedeutet im Kern enorme Infrastrukturinvestitionen. Um den Bedarf an fossilen und nuklearen Brennstoffen deutlich zu reduzieren, sind regenerative Energiequellen, Speicher und Stromleitungen in großem Maße neu zu errichten. Volkswirtschaftlich erscheint es sinnvoll, die vorhandene Infrastruktur im Sinne der Energiewende zu modifizieren und damit den Investitionsbedarf zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spielen Erdgasnetze eine entscheidende Rolle. Sie können in konventioneller Weise zur Versorgung von schnellen Gaskraftwerken, Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Heizkesseln eingesetzt werden und damit zur Stabilisierung des Stromsystems beitragen. In Kombination mit Strom-zu-Gas-Anlagen haben sie das Potenzial, zum reversiblen Speicher der Energiewende zu werden.
Handeln ohne Handlungsspielraum! - Eine neue Betrachtung f√ľr Wasserversorger zur Risikobeherrschung im Einzugsgebiet von Trinkwasserressourcen
Dipl.-Geoökol. Sebastian Sturm, Dipl.-Geol. Joachim Kiefer, Elisabeth Wehle
Ziel dieses Beitrags ist es aufzuzeigen, welche Wege ein Wasserversorgungsunternehmen gehen kann, um mit identifizierten Risiken im Einzugsgebiet von Trinkwasserressourcen umzugehen, auch wenn seine unmittelbaren Handlungsspielr√§ume sehr begrenzt sind. Um m√∂glichst allgemein anwendbare Handlungsempfehlungen f√ľr das Risikomanagement im Ressourcenschutz zu entwerfen, wurden bestehende Ma√ünahmen und Erfahrungen von Wasserversorgungsunternehmen sowie aus Praxisvorhaben des DVGW-Technologiezentrums Wasser (TZW) ausgewertet.
Wasserstoff ‚Äď Baustein der Energieversorgung von morgen?
Martina Schmitt, Christoph Scabell, Katja Pietzner
Bei der Umsetzung der Energiewende r√ľckt verst√§rkt die Nutzung alternativer Energietr√§ger in den Blick. Welche Rolle Wasserstoff dabei spielen kann, greift dieser Beitrag auf.
Mikrobiologische Grundlagen einzelner trinkwasserrelevanter Erreger und gesundheitliche Aspekte
Dr. med. J√ľrgen Rissland
Die Kenntnis der wasserbezogen √ľbertragbaren Krankheitserreger sowie deren klinische und epidemiologische Charakteristika sind entscheidend f√ľr das Verst√§ndnis dieser Gefahrenquelle f√ľr die menschliche Gesundheit. Gleichzeitig wird dadurch auch die Sinnhaftigkeit der Trinkwasserverordnung und der damit verfolgten Risikoregulierung deutlich. Im nachfolgenden Artikel werden einzelne, f√ľr Deutschland relevante Krankheitserreger kurz vorgestellt.
Sauerstoff- und Schwefelwasserstoffentfernung aus Biogas: Untersuchungen eisenhaltiger Gasreinigungsmasse
M.Sc. Toni Raabe
Die Energiewende soll zu einem Großteil mit fluktuierenden regenerativen Energien, wie beispielsweise Fotovoltaik und Windkraft, realisiert werden. Einzig die Speicherung von Biogas im Erdgasnetz bietet jedoch derzeit die Option einer bedarfsgerechten Strombereitstellung. Dennoch ist die Einspeisung von aufbereitetem Biogas mit vielen Aufwendungen verbunden. Neben der Entschwefelung und Kohlenstoffdioxidabtrennung wird der Ruf nach der Sauerstoffentfernung, vor allem seitens der Erdgasspeicherbetreiber, immer lauter. Ein Lösungsansatz kann die Sauerstoffentfernung mittels eisenhaltiger Gasreinigungsmassen sein.
Hygiene in Trinkwasser-Installationen: die Richtlinie VDI/DVGW 6023
Rainer Kryschi
Die Existenz einer technisch orientierten Richtlinie, die den Begriff ‚ÄěHygiene‚Äú im Titel f√ľhrt, hat das Anliegen der Hygiene als wichtigen Beitrag zum vorbeugenden Gesundheitsschutz und zur Qualit√§tssicherung des wichtigen Lebensmittels Trinkwasser seit ihrer Erst-Erscheinung im Jahr 1999 erheblich gef√∂rdert. Die Richtlinie VDI/DVGW 6023 ist heute die technische Regel f√ľr eine hygienisch einwandfreie Trinkwasser-Installation bei Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung. Werden die Vorgaben dieser Richtlinie eingehalten, sind gesundheitliche Beeintr√§chtigungen durch Trinkwasser- Installationen ausgeschlossen
Innovatives Konzept zur Biogaseinspeisung ohne Fl√ľssiggas in Nordschwaben
Dipl.-Ing. (FH) Heinz P. Barth, B.Sc. Slaven Kesedzic, Dipl.-Ing. Christian Kindsm√ľller
Wenn die Energiewende mit nachhaltigen Lösungen Realität werden soll, sind Ideen gefragt. In Nordschwaben wird deutlich, wie Biogasaufbereitungsanlagen wirtschaftlicher denn je in die Erdgasversorgung integriert werden können. Eine intelligente Kombination von Brennwertgebieten, Brennwertnachverfolgung und innovativer Netzsteuerung spart Millionen Euro. Mess- und Regeltechnik mit optimierter Netzstruktur helfen, Ideen zur Energiewende in die Praxis umzusetzen.
Zuverl√§ssigkeit rechnergest√ľtzter Dimensionsoptimierung im Hinblick auf klein dimensionierte Bereiche von Trinkwassernetzen
Dipl.-Volksw. Piet Hensel, Dipl.-Ing. Ekkehard von Hoyningen-Huene
Bestehende Trinkwasser-Versorgungsnetze sind h√§ufig √ľberdimensioniert. Dies kann zu betrieblichen Problemen und erh√∂hten Kosten f√ľhren. Mithilfe einer rechnergest√ľtzten Dimensionsoptimierung lassen sich fiktive schlanke Netze ermitteln, welche die realen Versorgungsaufgaben uneingeschr√§nkt erf√ľllen und die als Planungsgrundlage dienen k√∂nnen. Den Ergebnissen wird in der Praxis eine gewisse Skepsis entgegengebracht, da sie der bisherigen Handhabung widersprechen. An einem Beispiel aus Hamburg werden die Ergebnisse der Modellberechnung mit der Dimensionierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 410 verglichen.
Gemeinsam Verantwortung tragen f√ľr eine hygienisch sichere Trinkwasser-Installation
Stefan Hell, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Neuschwander
Am 6. November 2014 fand die 2. Saarl√§ndische Trinkwasser-Fachtagung des Ministeriums f√ľr Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) im Kultur- und Kongress-Zentrum ‚Äěbig Eppel‚Äú in Eppelborn statt.
Verkehrssicherungspflichten und Handlungsverpflichtungen am Beispiel einer Trinkwasser-Installation
Hartmut Hardt
Inhaber von Trinkwasser-Installationen sind stets dazu verpflichtet, Genusstauglichkeit und Reinheit ihres abgegebenen Wassers zu gewährleisten. Dieser Anforderung dient die auf den anerkannten Regeln der Technik aufbauende Verkehrssicherungspflicht, deren Nichteinhaltung haftungsrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.
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