Wasserwirtschaft 10/2014


Ein 1-D-Modell f√ľr ein Tiroler Wehr mit Kurvenstr√∂mungen f√ľr Standorte mit Steffturbine
Dipl.-Ing. Ivo Baselt, Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Malcherek
Werden Tiroler Wehre zur Wasserfassung unter beengten Platzverh√§ltnissen eingesetzt, kann eine zweimalige Umlenkung des Wasserstroms im Wehrkanal notwendig werden. In dieser Arbeit wird die Wehrkanalstr√∂mung mit einem 1-D-Gleichungsmodell simuliert und um den Einfluss der Sekund√§rstr√∂mungseffekte erweitert. Unter Verwendung von MATLAB konnte darauf aufbauend die Spiegellinie im Wehrkanal numerisch bestimmt und in eine Stand-Alone-Applikation umgesetzt werden. Die Kalibrierung erfolgte anhand eines Labormodels f√ľr ein Tiroler Wehr im schweizerischen D√ľrnten.
F√ľnf Jahre neues Wasserhaushaltsgesetz ‚Äď eine Bilanz
Dr. Konrad Berendes
Das Wasserhaushaltsgesetz ist 2009 auf der Grundlage der erweiterten Kompetenzen des Bundes f√ľr die Wassergesetzgebung neu erlassen worden. Die Fachwelt hat die Reform √ľberwiegend positiv, teilweise aber auch kritisch aufgenommen. Der Beitrag zieht f√ľnf Jahre nach Erlass des Gesetzes eine Bilanz und erl√§utert, wie sich die Struktur und die inhaltlichen Schwerpunkte des deutschen Wasserrechts ver√§ndert haben. Zudem wird aufgezeigt, in welchen Bereichen sich bereits ein Bedarf f√ľr √Ąnderungen des Gesetzes ergeben hat.
Der Lageenergiespeicher aus Sicht der Wasserwirtschaft
Prof. Dr. Eduard Heindl
Die Energiewende erfordert die Entwicklung neuer, effizienter Speichertechnologien. Bisher stellen Pumpspeicherkraftwerke die weit √ľberwiegende Speicherkapazit√§t zur Verf√ľgung. Der Lageenergiespeicher ist eine Weiterentwicklung davon, die mit geringerer Wassermenge und Platzbedarf sehr gro√üe Energiemengen kosteng√ľnstig speichern kann. Dabei wird eine gro√üe Felsmasse mit Wasserdruck mittels Strom angehoben. Bei Strombedarf wird die Felsmasse abgelassen und das Wasser durch Turbinen geleitet. Die notwendigen Dr√ľcke und Maschinens√§tze sind √§hnlich zu denen der konventionellen Pumpspeicher.
Hydraulische Untersuchungen f√ľr den Neubau der Weser-Schleuse Minden
Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann, Dr.-Ing. Carsten Thorenz
Als Ersatz f√ľr die im Jahr 1914 errichtete Schachtschleuse Minden wird am Wasserstra√üenkreuz Minden derzeit eine neue Schleuse gebaut. In der Planungsphase hat die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau (BAW) detaillierte hydraulische Untersuchungen durchgef√ľhrt. Zum Einsatz kamen ein- und mehrdimensionale numerische Modelle sowie ein aufw√§ndiges gegenst√§ndliches Modell. Durch die Untersuchungen konnten die Planungen umfassend abgesichert und optimiert werden. Baukosten von ca. 2,5 Mio. ‚ā¨ wurden durch die Umgestaltung des Einlaufbauwerks eingespart.
Abschätzung von Auswirkungen des Klimawandels auf den Landschaftswasserhaushalt im Fläming
Dipl.-Geographin Gundula Paul, Prof. Dr. Ralph Meißner, PD Dr. Gregor Ollesch
Die bestehenden Nutzungskonflikte in der wasserwirtschaftlich sensiblen Region Fl√§ming (ca. 100 km s√ľdwestlich von Berlin) werden sich durch den Klimawandel versch√§rfen. Um zuk√ľnftig eine nachhaltige Bewirtschaftung des Grundwasserk√∂rpers zu gew√§hrleisten, wurden bodenhydrologische Messungen durchgef√ľhrt und auf verschiedenen Skaleneinheiten unterschiedliche hydrologische Modelle (speziell WaSiM-ETH und TUB-BGR-Verfahren) angewandt. Die Ergebnisse erlauben Schlussfolgerungen √ľber die zuk√ľnftige gebietsspezifische Entwicklung der Grundwasserneubildung.
Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
Dipl.-Geogr. Eckart Stephan, Prof. Dr. Dr. h. c. Manfred Fr√ľhauf, Prof. Dr. Ralph Mei√üner, Dr. Gerd Schmidt, Dr. Holger Rupp
In der s√ľdsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen Niederschl√§gen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik f√ľhrte zu schweren Erosionssch√§den und Ernter√ľckgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.
Wasserwirtschaft im Zeichen des Klimawandels ‚Äď WBW-Wasserwirtschaftstagung
Dipl.-Ing. J√ľrgen Trenkle, Dipl.-Ing. (FH), M. Sc. Horst Geiger, Dipl.-Ing. Heribert Meyer
Der Pr√§sident des Wasserwirtschaftsverbandes Baden-W√ľrttemberg (WBW), Prof. Dr.-Ing. Franz Nestmann er√∂ffnete vor rund 100 Teilnehmern am 6. Juni 2014 die diesj√§hrige Wasserwirtschaftstagung in der Kultura in √Ėhringen. Das Motto hie√ü ‚ÄěWasserwirtschaft im Zeichen des Klimawandels‚Äú. F√ľnf Aussteller im Foyer bereicherten die Veranstaltung.
Kontinuierliches Gewässermonitoring mit der EXO-Sonde
Dipl.-Geogr. Patrick Wolf
Durch den Einsatz einer EXO-2-Sonde und der damit erm√∂glichten autonomen Multiparametermessung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum hinweg, konnten Dynamik, Prozesse und komplexe Zusammenh√§nge innerhalb des Gew√§ssers ermittelt werden. Aus diesen Erkenntnissen, hier insbesondere √ľber wichtige Zusammenh√§nge von Kreisl√§ufen im See, ergaben sich detailliertere Handlungsvorschl√§ge, durch die eine bessere und nachhaltigere Nutzung des Gew√§ssers ohne Sch√§digung des √Ėkosystems gew√§hrleistet werden kann.
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