Wasserwirtschaft 04/2014


Verwendung von Dummy-Variablen bei der statistischen Analyse von Talsperrenmessdaten
Andreas Bauer, Dr. Stephan Haug
Die Regressionsanalyse zur Auswertung von Talsperrenmessdaten ist seit Langem g√§ngige Praxis. Spr√ľnge in Zeitreihen k√∂nnen jedoch mit metrischen Kovariablen oft nicht zufrieden¬¨stellend abgebildet werden. Bei Staud√§mmen verursachen mitunter bauliche Eingriffe oder ungew√∂hnlich hoher Einstau derartige Spr√ľnge. Um die nicht-metrischen Einfl√ľsse im Rah¬¨men einer Regressionsberechnung zu ber√ľcksichtigen, empfiehlt sich der Einsatz von bin√§r kodierten Dummy-Variablen. Zur Vermeidung einer √úberparametrisierung des Modells dient das Informationskriterium nach Akaike (AIC).
Psamathe ‚Äď Alternatives Konzept der Entsandersp√ľlung
Dr. Giovanni De Cesare, Sebastian Schwindt, Milad Daneshvari, Prof. Dr. C√©cile M√ľnch-Align√©, Fernando Biaggi
Die vollst√§ndige Sp√ľlung von Dufour-Sandf√§ngen geht einher mit erheblichen Verlusten des Triebwassers, wodurch der Anlagenertrag geschm√§lert wird. Die Effizienz eines neuarti¬¨gen Sp√ľlsystems wird durch numerische Simulationen anhand einer Fallstudie eines Dufour-Sandfangs bewiesen. Das System erm√∂glicht gleichm√§√üige Geschwindigkeitsverteilungen entlang des Sp√ľlkanals im Bereich einer ausreichenden Sedimenttransportkapazit√§t, im Ge¬¨gensatz zu bestehenden Systemen, die erst im letzten Drittel des Sp√ľlkanals ausreichende Flie√ügeschwindigkeiten erreichen.
Bemessungsdiagramme f√ľr Staud√§mme kleiner Talsperren und Regenr√ľckhaltebecken nach Eurocode 7
M. Sc. Marie-Therese van Keßel, Prof. Dr.-Ing. habil. Tom Schanz, Dipl.-Ing. Hanna Viefhaus, Prof. Dr.-Ing. Volker Bettzieche, Dipl.-Ing. Katja Last
Zahlreiche Stauanlagen, die der Bewirtschaftung von Fl√ľssen, Seen und auch der Schlammentw√§sserung dienen, werden durch kleine D√§mme eingestaut. Vor der Einf√ľhrung des Eurocode 7 konnten diese D√§mme anhand von Bemessungsdiagrammen aus der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft f√ľr Erd- und Grundbau von 1962 bemessen werden. F√ľr eine Vorbemessung bzw. √ľberschl√§gige √úberpr√ľfung der Tragf√§higkeit kleiner Staud√§mme werden nun Bemessungshilfen geliefert, die den aktuellen normativen Regeln entsprechen.
Energieumwandlung in einem offenen Durchlassbauwerk an kleinen Hochwasserr√ľckhaltebecken (Trockenbecken)
Dipl.-Ing. Reinhard Klumpp, Dr.-Ing. Sven Hartmann, Prof. Dr.-Ing. Silke Wieprecht
F√ľr den R√ľckhalt von Hochw√§ssern sind im Hinblick auf die √∂kologische Durchg√§ngigkeit Trockenbecken besonders gut geeignet, da sie keinen Dauerstau aufweisen und der Betriebsauslass auf dem Niveau der nat√ľrlichen Gew√§ssersohle liegt. Gleichzeitig ist f√ľr den Hochwasserr√ľckhalt sowohl ein r√ľckstaufreier Ausfluss als auch die schadlose Energieumwandlung im Durchlassbauwerk zu gew√§hrleisten. Mithilfe von spezifischen Einbauten in einem offenen Durchlassbauwerk soll diesen Anforderungen Rechnung getragen werden.
Untersuchungen zur Begleitfauna und -flora der Flussperlmuschel ‚Äď Vergleich von zwei Mittelgebirgsb√§chen im Fichtelgebirge und zwei Tieflandb√§chen in der L√ľneburger Heide
Dipl.-Ing. Michael Seidel, Dr. Uta Langheinrich, Prof. Dr. Volker L√ľderitz, Dr. Thomas Speierl
Die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) ist eine Indikator-, Schl√ľssel-, Ziel- und Leitart der Gew√§sser√∂kologie und des Naturschutzes. Ihre Best√§nde gehen in Europa weiter stark zur√ľck. Zur Biologie und Aut√∂kologie dieser Art liegen zahlreiche Untersuchungen vor, jedoch mangelt es an genauen Informationen zur Begleitfauna und -flora in Perlmuschelgew√§ssern.
Hochwasserr√ľckhalt durch nat√ľrliche Hochwasserretention entlang der bayerischen Donau
Dipl.-Ing. Daniel Skublics, Prof. Dr. Peter Rutschmann
Hochwasserr√ľckhalt durch nat√ľrliche Hochwasserretention ist ein sehr komplexes Thema, das stark von hydrodynamischen Vorg√§ngen in den Ausuferungsfl√§chen beeinflusst wird. Vor der Flusskorrektion der bayerischen Donau Anfang des 19. Jh. waren diese Ausuferungsvorg√§nge noch kaum vom Menschen beeinflusst. Mithilfe 2-D-hydrodynamischer Modellierung wurde gezeigt, dass im Falle eines gro√üen bis extremen Hochwasserereignisses immense zus√§tzliche R√ľckhaltevolumina, wie sie in den Auen der historischen bayerischen Donau vorlagen, nicht zu einer nennenswerten Abminderung der Scheitelabfl√ľsse f√ľhren w√ľrden.
Kommunikationsl√∂sungen f√ľr die Energie- und Wasserwirtschaft
Jos Zenner, Dipl.-Ing. (FH) Nora Crocoll
So unterschiedlich wie die Anwendungen zum √úberwachen verteilter Anlagen in der Energie- und Wasserwirtschaft so vielf√§ltig sind auch die L√∂sungen. Zuverl√§ssige Kommunikation spielt jedoch in jedem Fall eine wesentliche Rolle. Wo daf√ľr keine Leitungen zur Verf√ľgung stehen, eignen sich kabellose L√∂sungen zum Beispiel per Mobil- oder Schmalbandfunk. Beide Varianten bringen ihre Vorteile.
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