Wasserwirtschaft 04/2013


Wasserbauliches und städtebauliches Modell als Grundlage der Umgestaltung der Sieg in der Siegener Innenstadt
Dr.-Ing. Torsten Frank, M. Sc. Jens Bender, Dipl.-Ing. J√∂rg Wieland, Univ.-Prof. Dr.-Ing. J√ľrgen Jensen,
Bei Neugestaltungsma√ünahmen an urbanen Gew√§ssern m√ľssen verschiedene Randbedingungen unterschiedlicher Interessensgruppen ber√ľcksichtigt werden. Das sind beispielsweise die Zielvorstellungen des Hochwasserschutzes, des naturnahen Gew√§sserausbaus, Anlieger- und Gewerbeinteressen, st√§dtebauliche Aspekte und nicht zuletzt die Anspr√ľche der europ√§ischen Wasserrahmenrichtlinie. F√ľr die Genehmigungsplanung der Umgestaltungsma√ünahme der Sieg in der Siegener Innenstadt bilden interdisziplin√§re Untersuchungen mit einem kombinierten wasserbaulichen und st√§dtebaulichen Modell die Grundlage.
Erfassung hydraulischer Wechselwirkungen bei wasserbaulichen Modellversuchen am Beispiel der Sieg im Bereich der Siegener Innenstadt
M. Sc. Jens Bender, Dipl.-Ing. J√∂rg Wieland, Univ.-Prof. Dr.-Ing. J√ľrgen Jensen, Dr.-Ing. Torsten Frank
Wasserbauliche Modellversuche sind auch aktuell zur Erfassung hydraulischer Wechselwirkungen, wie sie beispielsweise durch komplexe Gew√§ssereinbauten hervorgerufen werden, unerl√§sslich. Ein ausreichend gro√üer Modellma√üstab unter Ber√ľcksichtigung der entsprechenden Modellgesetze, eine hochwertige Modellsteuerung und Messtechnik sind zur ad√§quaten Erfassung dieser Wechselwirkungen jedoch Voraussetzung. Dies wird besonders am Beispiel der Neugestaltung der Sieg in der Siegener Innenstadt deutlich.
Abflussberechnung an einem kiesgeprägten Tieflandbach in Nordostniedersachsen
Dipl.-Ing. Olaf Baalhorn
Abflussberechnungen an stark verkrauteten Flie√ügew√§ssern, die zus√§tzlich eine hohe Sandfracht aufweisen, k√∂nnen nach dem Eta-Verfahren erfolgen. Allerdings ist bei dieser Art von Flie√ügew√§ssern eine hohe Messdichte erforderlich, da sich die Gew√§sserzust√§nde h√§ufig ver√§ndern. Die Hardau, ein kiesgepr√§gter Tieflandbach im nieders√§chsischen Landkreis Uelzen, ist ein typisches Beispiel daf√ľr. Deshalb wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem die Abflussberechnungen vereinfacht werden k√∂nnen und welches eine Reduzierung der Anzahl an Abflussmessungen erm√∂glicht.
Zeitliche und räumliche Verteilung der Grundwasser-Oberflächenwasser-Interaktion in den Niederlanden
Dr. Dimmie Hendriks, Dr. Hans Peter Broers, Drs. Remco van Ek, Ir. Jacco Hoogewoud, Dr.-Ing. Bernhard Becker
Die Grundwasser-Oberfl√§chenwasser-Interaktion in den Niederlanden variiert r√§umlich und unterliegt einer jahreszeitlichen Dynamik. In diesem Beitrag wird der mit dem Niederl√§ndischen Hydrologischen Modellinstrumentarium berechnete Wasseraustausch f√ľr drei repr√§sentative Jahre (feucht, mittel, trocken) in seiner r√§umlichen Verteilung f√ľr die Niederlande dargestellt. Neben der r√§umlichen Verteilung f√ľr das gesamte Untersuchungsgebiet in Form von Landkarten wird f√ľr f√ľnf charakteristische Gebiete der Wasseraustausch quantitativ im Jahresverlauf gezeigt.
√Ėkonomische Aspekte im Kontext von Integriertem Wasserressourcenmanagement
Dr.-Ing. Markus Bombeck, Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. Dr. h. c. Karl-Ulrich Rudolph
Neben der Erkenntnis, dass es kein allgemeing√ľltiges Verst√§ndnis vom Integrierten Wasserressourcenmanagement (IWRM) gibt, steht fest, dass √∂konomische Aspekte ein Schl√ľsselelement von IWRM sind. Belegt durch ein IWRM-Pilotprojekt in S√ľdafrika k√∂nnen mit √∂konomischen Aspekten nicht nur die Wassernutzungseffizienz identifiziert, sondern auch Optimierungsm√∂glichkeiten in der Wasserressourcenallokation abgeleitet werden. Trotz zus√§tzlicher Ber√ľcksichtigung von sozialer Gerechtigkeit und √∂kologischer Nachhaltigkeit kann eine Entsch√§rfung des Wassermangels in einem Flusseinzugsgebiet erreicht werden.
Entwicklung der Speicherkapazitäten in Deutschland
Prof. (em.) Dr. Klaus D. Aurada
Die Nutzung der Wasserressourcen in Deutschland wird - nach historischen Vorbildern in den Erzbergbaugebieten - durch die Veränderungen der Speicherkapazität besonders im Zeitraum von 1851 bis 2000 gekennzeichnet. Sie können durch eine Zunahme des Versorgungspotenzials von 100,02 % (1850) auf 104,55 % (2000) und eine Abnahme des Gefährdungspotenzials von 99,82 % (1850) auf 95,29 % (2000) charakterisiert werden. Mögliche Veränderungen der Klimavariabilität machen es notwendig, die Flexibilität der kooperativen Systeme von Speicherräumen zu erhöhen.
Talsperre Vrutci in Serbien ‚Äď Einsatz moderner Injektionstechnik
Rolf B√ľchner, David Dodig
Bei Talsperren kann es bei einer Lebensdauer von 100 oder mehr Jahren zu altersbedingten Ver√§nderungen kommen. Stauanlagen werden daher kontinuierlich √ľberwacht, damit rechtzeitig Ma√ünahmen, wie Reparaturen oder Sanierungen, eingeleitet werden k√∂nnen. Anhand der Talsperre Vrutci westlich von Uzice in Serbien wird gezeigt, dass eine systematische Planung von Sanierungsma√ünahmen und insbesondere der Abdichtung entsprechend dem derzeitigen Stand der Technik einen wichtigen Baustein zur Erhaltung der Anlagensicherheit beitragen k√∂nnen.
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