Heft 07/08 - 2013


Planung und Strategie eines Gasverteilnetzbetreibers
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dipl.-Ing. Stefan Ohmen
Die Entwicklung des Gasbedarfs in Deutschland ist von unterschiedlichen und teils gegenläufigen Tendenzen geprägt. Neben Re-Investitionsentscheidungen muss sich das Asset-Management neuen Herausforderungen an die Gasverteilnetze stellen: Dezentrale Einspeisungen durch Biogasaufbereitung, Ausweitung des Smart Metering auch auf den Gasbereich und die Untersuchung moderner Power-to-Gas-Technologien bedeuten neue Chancen und Risiken im Rahmen der Erarbeitung langfristiger Investitionsstrategien.
Nachhaltigkeitsaspekte bei der Biogaseinspeisung
Dipl.-Ing. Wolfgang Köppel, Dr.-Ing Dipl.-Wirt.-Ing. Frank Graf
In Deutschland werden derzeit ca. 7.800 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von ca. 3,5 GW betrieben, wovon bis Ende des Jahres 124 Anlagen ca. 76.000 m3/h (NTP) aufbereitetes Biogas in das Erdgasnetz einspeisen sollen. Der sichere und umweltvertr√§gliche Betrieb von Biogaseinspeiseanlagen ist ein Schwerpunkt der Aktivit√§ten des DVGW. Um wichtige Fragestellungen zur Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz zu kl√§ren, wurden mehrere DVGW-Forschungsvorhaben durchgef√ľhrt. Ausgew√§hlte Ergebnisse werden im Folgenden vorgestellt.
Probleme und Lösungsmöglichkeiten bei der filtrativen Aufbereitung voroxidierter eisenhaltiger Grundwässer
Dipl.-Ing. Oliver Dördelmann, Dipl.-Ing. Helmut Rudow, Dipl.-Ing. Dr. Dieter Stetter
Im Gegensatz zur reinen Eisen(II)-Filtration treten bei der Filtration stärker Eisen(III)-haltiger Wässer häufiger Probleme in Wasserwerken auf. Der Beitrag beleuchtet anhand von zwei Praxisbeispielen sowohl die Ursachen als auch die Lösungsmöglichkeiten.
DIN EN 15257 ‚Äď Personal f√ľr den kathodischen Korrosionsschutz: Anforderungen an Kandidaten nach Grad 3
Dipl.-Phys Rainer Deiss, Dipl. Ing. Nobert Tenzer
√úber den in DIN EN 15257 ‚ÄěKathodischer Korrosionsschutz ‚Äď Qualifikationsgrade und Zertifizierung von f√ľr den kathodischen Korrosionsschutz geschultem Personal‚Äú definierten Experten nach Grad 3 ab es bisher praktisch keine Informationen. Wohl auch deshalb ist der diesbez√ľgliche Informationsbedarf im Kreise der interessierten √Ėffentlichkeit gro√ü. Mit diesem Artikel soll diese Informationsl√ľcke geschlossen werden.
Power to Gas ‚Äď innovative Speicherl√∂sung f√ľr die Zukunft
M.A. Maike Dupont, Dr.-Ing. Andreas Kopp, Dipl.-Ing. (FH) René Schoof
Auf dem Feld der innovativen Speicherl√∂sungen liefert E.ON bereits heute einen wichtigen Beitrag. Der Ausbau der fluktuierenden regenerativen Stromerzeugung aus Wind und Sonne sowie der ver√§nderliche Verbrauch machen die Energiespeicherung in Zukunft unerl√§sslich. Der Fachbeitrag geht insbesondere auf das Projekt ‚ÄěPower to Gas‚Äú-Pilotanlage Falkenhagen ein und zeigt Erfahrungen in den Bereichen Planung, Genehmigung, Bau, Inbetriebnahme und √Ėffentlichkeitsarbeit auf. Auch die verschiedenen Anwendungsm√∂glichkeiten von Power to Gas werden diskutiert.
Vorfiltration zur Entsäuerung
Dr.-Ing. Sebastian Hesse, Dr.-Ing. Günther Baldauf
Eine Stabilisierung weicher, stark calcitl√∂sender W√§sser gelingt durch die Verfahrenskombination Vorfiltration, d. h. durch eine Ents√§uerungsfiltration im Teilstrom mit nachgeschalteter mechanischer Ents√§uerung. Im Zusammenhang mit der Erstellung der Arbeitsblattreihe W 214 wurde vom TZW ein vom DVGW gef√∂rdertes Forschungsvorhaben zur Ermittlung der Bemessungsgrundlagen auf der Basis halb- bzw. gro√ütechnischer Versuche durchgef√ľhrt.
Konsequenzen der neuen EU-Biozidverordnung f√ľr die Trinkwasserdesinfektion
Dipl.-Ing. Paula Rentzsch
Die EU-Biozid-Richtlinie (98/8/EG) wurde 2012 durch die EU-Biozid-Verordnung [(EU) Nr. 528/2012] ersetzt, die ab 1. September 2013 nicht mehr nur die Bereitstellung von Bioziden auf dem Markt, sondern auch die Verwendung von Biozidprodukten regelt. Welche Konsequenzen daraus f√ľr die Wasserversorgungspraxis resultieren, wird im Folgenden dargestellt.
Vorkommen von Chromat in Roh- und Trinkwässern in Deutschland
Dr. Frank Sacher, Dipl.-Geoökol. Astrid Thoma
Im DVGW-Forschungsvorhaben W 2/02/11 wurde ein Analysenverfahren zur empfindlichen Messung von sechswertigem Chrom (Chromat) entwickelt. Das Verfahren wurde angewendet, um einen ersten √úberblick √ľber das Vorkommen von Spuren an Chromat in Roh- und Trinkw√§ssern deutscher Wasserversorgungsunternehmen zu erhalten.
Kraft-W√§rme-Kopplung ‚Äď effiziente dezentrale Energieversorgung mit W√§rme und Strom
Wulf Binde
Kraft-W√§rme-Kopplung (KWK) ist eine hocheffiziente Energieumwandlungstechnologie, die seit √ľber 100 Jahren genutzt wird. Ob und welche KWK-Anlage unter welchen Bedingungen wirtschaftlich eingesetzt werden kann und welche staatlichen F√∂rderungen durch verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen zur Verf√ľgung stehen, beschreibt dieser Fachbeitrag. Gesetzliches Ziel des Kraft-W√§rme- Kopplungsgesetzes (KWKG 2012) ist die Erreichung von 25 Prozent KWK-Stromerzeugungsanteil.
Entfernung ausgewählter organischer Wasserinhaltsstoffe mit der Verfahrenskombination Pulveraktivkohle/Membranfiltration
Grit Hoffmann, Dr.-Ing. Ralph Hobby
Am Lehrstuhl f√ľr Verfahrenstechnik/Wassertechnik der Universit√§t Duisburg-Essen wurden in Zusammenarbeit mit dem IWW Zentrum Wasser in M√ľlheim an der Ruhr weitergehende Untersuchungen zur Verfahrenskombination Pulveraktivkohle/Membranfiltration durchgef√ľhrt. Ziel der hier vorgestellten Untersuchungen ist die Optimierung der Pulveraktivkohledosierung im Hinblick auf eine m√∂glichst effektive Entfernung ausgew√§hlter organischer Wasserinhaltsstoffe.
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