Heft 04 - 2013


Das Wasserwerk Baursberg ‚Äď Wasseraufbereitung der 3. Generation
Dipl.-Ing. Ricardo Blank, Dipl.-Ing. Gerhard Gehrke, Dipl.-Ing. Jens S√ľ√ü
Der bauliche Zustand der rund 90 Jahre alten Filter im Wasserwerk Baursberg von HAMBURG WASSER gab Anlass, die Anlage vollständig zu modernisieren. Neben einer hervorragenden Trinkwasserqualität wurden eine hohe Betriebsstabilität bei hohen Durchsätzen und langen Filterlaufzeiten sowie ein geringer Ressourcenverbrauch angestrebt. In diesem Beitrag wird die historische Entwicklung des ältesten Wasserwerkes von HAMBURG WASSER bis zu der neuen Filteranlage dargestellt.
Nachhaltige Biogasbereitstellung in Deutschland
Dipl.-Wi.-Ing. Ronny Erler, Dipl.-Ing. Thomas Ball, Dipl.-Geol. Joachim Kiefer, Boris Dresen, Dipl.-Ing. Wolfgang Köppel
Die Bereitstellung von gewissen Substraten zur Biogaserzeugung wird teilweise kontrovers diskutiert (‚ÄěTank-oder-Teller‚Äú- Diskussionen, ‚ÄěVermaisung‚Äú der Landschaft etc.). Im DVGW-Forschungsprojekt ‚ÄěPotenzialstudie zur nachhaltigen Erzeugung und Einspeisung gasf√∂rmiger, regenerativer Energietr√§ger in Deutschland (Biogasatlas)‚Äú wurde deshalb untersucht, wie hoch die Biogaserzeugungspotenziale unter Ber√ľcksichtigung verschiedenster Nachhaltigkeitsfaktoren sind.
Anthropogene Spurenstoffe im Wasserkreislauf: Relevanz, Risiken, Maßnahmen
Prof. Dr.-Ing. Mathias Ernst
Das Thema Wasser und organische Spurenstoffe birgt hohe Brisanz. Aktuell wird die Diskussion durch unterschiedliche Initiativen in Fachwelt und √Ėffentlichkeit befeuert und scheint an Relevanz f√ľr Gesetzgebung, Wasserver- und -entsorgung stetig zuzunehmen.
Trinkwassernotbrunnen ‚Äď Wasserversorgung in Extremsituationen
Dipl.-Ing. Peter Fischer, Dr. Ina Wienand
Die urspr√ľnglich f√ľr den Verteidigungsfall konzipierte Trinkwassernotversorgung des Bundes nach dem Wassersicherstellungsgesetz kann auch bei anderen denkbaren Ausf√§llen in der √∂ffentlichen Wasserversorgung zum Einsatz kommen. Neuere Gef√§hrdungen werden dargestellt, ebenso wie Entwicklung, Konzeption, technische und organisatorische Besonderheiten bei der Umsetzung der Trinkwassernotversorgung sowie die Aspekte zur Wasserqualit√§t.
Biomethanerzeugung: Bewährtes weitergedacht
M. Eng. TM Dipl.-Ing. (FH) Robin Hildebrandt
Unter den Verfahrenstechniken f√ľr die Biogasaufbereitung erf√§hrt die membranbasierte Gaspermeation derzeit neue Beachtung. Gr√ľnde hierf√ľr sind deutliche Entwicklungsfortschritte im Hinblick auf Produktgasqualit√§t und Methanverlust. Dar√ľber hinaus sind Membrananlagen eine leistungsstarke und wirtschaftliche L√∂sung f√ľr M√§rkte mit entsprechenden Rahmenbedingungen, in denen Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Die neue DIN 38404-10: Berechnung der Calcitsättigung eines Wassers
Dipl.-Ing. J√ľrgen Stock, PD Dr.-Ing. habil. Klaus Johannsen
Die Neufassung der DIN 38404-10 ist k√ľrzlich erschienen und ersetzt die vorherige Ausgabe aus dem Jahr 1995. Der Parameter Calcitl√∂sekapazit√§t muss gem√§√ü Trinkwasserverordnung mit Programmen berechnet werden, welche den Anforderungen dieser Norm entsprechen. Die Norm enth√§lt Grundlagen sowohl f√ľr Programmierer als auch f√ľr Anwender.
Wasserspeicher aus Edelstahl zur Sicherung der Trinkwasserversorgung auf der Insel Föhr
Dr. Hark Ketelsen, Maik Hagedorn
Am Wasserwerk Föhr-West wurde ein neuer Trinkwasserspeicher mit einem Speichervolumen von 800 m³ gebaut, bestehend aus zwei Edelstahltanks im Hochbau. Aus welchen Motiven heraus der Speicherbau erfolgte und warum die Wahl auf Edelstahl fiel, wird hier erörtert.
Echtzeitsteuerung eines Brunnenfelds mithilfe eines Grundwassermodells
Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach, Prof. Dr. Harrie-Jan Hendricks-Franssen, Dr. Gero Bauser, Dr. Hans-Peter Kaiser, Dr. sc. techn. Uli Kuhlmann
Dank moderner Mess- und √úbertragungssysteme stehen Grundwasserwerken heute Grundwasserdaten in Echtzeit zur Verf√ľgung und k√∂nnen zur modellgest√ľtzten Steuerung des Betriebs verwendet werden. Durch die Echzeitmodellierung mit Ensemble- Kalman-Filter ist es m√∂glich, die Prognose von Grundwasserst√§nden - verglichen mit der konventionellen Grundwassermodellierung - deutlich zu verbessern und die Erkenntnisse f√ľr die Optimierung von Entnahmen und Zugaben online einzusetzen.
HAMBURG ENERGIE macht Biogasanlagen fit f√ľr den Regelenergiemarkt
Bernd Timmann, Carola Bettinger
HAMBURG ENERGIE b√ľndelt in einem virtuellen Kraftwerk 40 Biogasanlagen mit insgesamt 15 MW Leistung. So k√∂nnen auch kleine, dezentrale Anlagen negative Regelenergie anbieten und Zusatzgewinne erzielen, die bisher nur gro√üen Erzeugern zug√§nglich waren. Mittelfristig m√∂chte HAMBURG ENERGIE 150 MW vermarkten.
Regionales Virtuelles Kraftwerk ‚Äď Eine Ist-Stand-Analyse
Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert, Dipl.-Ing. Andrea Meinzenbach, Dr.-Ing. Jörg Hartan, Prof. Dr.-Ing. Peter Schegner, Prof. Dr.-Ing. Andreas Rehkopf
Die politisch und gesellschaftlich gewollte Umgestaltung des Energiesektors in Deutschland stellt die regionalen und √ľberregionalen Versorgungsunternehmen vor gro√üe Herausforderungen. Zu nennen ist hier insbesondere die Integration der regenerativen Energien in die Versorgungsstrukturen. Dabei konzentrieren sich die Aktivit√§ten zum gro√üen Teil auf den Elektroenergiesektor. In den nachfolgenden Ausf√ľhrungen wird √ľber zwei aktuelle Forschungsvorhaben berichtet, die L√∂sungsans√§tze suchen, um Kleinst-KWK-Anlagen neben dem isolierten Bereich auch im Verbund zu betreiben.
Tracergasdetektionsmethode der Ville de Luxembourg zur Auffindung von Undichtigkeiten im Umfeld von Quellfassungsanlagen der Trinkwasserversorgung
Professor Dr. habil. Christoph Treskatis, Dipl. Ing. (FH) Gérard Zimmer
Undichtigkeiten im Fassungsbereich von Quellfassungsanlagen sind oft die Hauptursache f√ľr bakteriologische Positivbefunde in Quellen. Bisher konnten in diesem Kontext nur aufwendige Tracertests und Bohrungen sowie laufende Beprobungen die pr√§ferenziellen Eintragstellen und den Eintragsmechanismus erkunden helfen. Mithilfe der Methode der qualitativen Tracergasdetektion wurden durch den Service des Eaux der Ville de Luxembourg erstmals Tests zum fl√§chigen Aufsp√ľren von Undichtigkeiten mittels Formiergas durchgef√ľhrt.
Wasserwirtschaft trifft sich seit 50 Jahren in Berlin
Gerd Lengsdorf
WASSER BERLIN INTERNATIONAL feiert in diesem April ein Jubil√§um. Seit 50 Jahren treffen sich Wasser-Experten aus dem In- und Ausland in der deutschen Hauptstadt, um neueste Entwicklungen kennenzulernen und Gesch√§fte abzuschlie√üen. Angefangen hatte alles 1963, als der Verein WASSER BERLIN e. V. die erste Veranstaltung durchf√ľhrte. Seine Mitglieder kamen aus 23 Verb√§nden und Institutionen der Wasserwirtschaft. Ihr gemeinsames Anliegen: Die vielf√§ltigen Anforderungen in der Wasserwirtschaft sollten erstmals in einer einzigen Veranstaltung umfassend behandelt werden. Seit dieser Zeit hat sich WASSER BERLIN INTERNATIONAL systematisch weiterentwickelt und gilt als eine der wenigen weltweiten Leitmessen der Branche.
Wasserentgelte ‚Äď transparente Kommunikation und neue Pricing-Strategien
Christian Hoffmann, Sascha Schwarz, Dipl.-Psych. Uwe Weinreich
Nach jahrzehntelanger Ruhe besitzen Wasserentgelte heute einen hohen Aufmerksamkeitswert. Vom Verbraucher √ľber Kartellbeh√∂rden und Gerichte bis zum Bundestag sind sie Thema. Mit dem Anstieg der Wasserentgelte werden Verbraucher mehr und mehr Begr√ľndungen einfordern. Sind Entwicklungen denkbar, in denen auch Unternehmen der Wasserwirtschaft moderne Preisstrategien anwenden k√∂nnen? Neben der Optimierung der Preiskommunikation werden zwei weitere Wege aufgezeigt, wie es gehen kann: mehrwert- und loyalit√§tsbasierte Entgeltstrategien. Sie gelingen aber nur, wenn die Unternehmen ihre Strategie √§ndern.
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