Wasserwirtschaft 10 / 2012


Energieeffizienz in der Fernwasserversorgung am Beispiel der Landeswasserversorgung
Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh
Die Landeswasserversorgung liefert als Fernwasserversorgungsunternehmen Trinkwasser an etwa 250 St√§dte und Gemeinden in Baden-W√ľrttemberg und Bayern. Mit den Fernleitungen werden gro√üe H√∂henunterschiede und lange Strecken √ľberwunden, so dass der Energieeffizienz bei der Wasserf√∂rderung, der Energier√ľckgewinnung und dem optimalen Betrieb des Systems besondere Bedeutung zukommt. Der Beitrag f√ľhrt ein in √úberlegungen zu einem energieoptimierten F√∂rderbetrieb und beleuchtet am praktischen Beispiel die Frage, wann sich der Tausch einer Pumpe lohnt. Weiterhin werden der energieoptimale Betrieb von regelbaren Trinkwasserturbinen und die Auslegung von Trinkwasserkleinturbinen erl√§utert. Schlussendlich wird aufgezeigt, wie diese Ma√ünahmen die Energiebilanz der Landeswasserversorgung verbessern.
Dichtungssysteme in Deichen ‚Äď eine vergleichende Betrachtung
Prof. Dr.-Ing. Georg Heerten, Univ. Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-B. Horlacher
Die Standsicherheit von Deichen h√§ngt ma√ügebend von den Str√∂mungsverh√§ltnissen im Hochwasserfall im Deichk√∂rper und im Untergrund ab. Durch die Anordnung von Dichtungen im Deich und im Untergrund ist die M√∂glichkeit gegeben, die Einwirkungen infolge der Sickerstr√∂mungen zu verringern. In der Regel kommen bei Flussdeichen nur unvollkommene Dichtungen zum Einsatz, d. h. es wird nur ein Teil des Untergrundes abgedichtet, um den Wasseraustausch zwischen dem Fluss und dem Binnenland nicht zu unterbinden. Die Wirksamkeit einer unvollkommenen Dichtung ist umso gr√∂√üer je undurchl√§ssiger der Untergrund ist. Bei relativ durchl√§ssigem Untergrund ist die Wirksamkeit einer Deichdichtung sehr sorgf√§ltig zu pr√ľfen, da ggf. nur eine geringe Reduktion im Deichk√∂rper erzielt werden kann. Durch Zusatzma√ünahmen, z. B. gr√∂√üere Einbindetiefe oder luftseitige Auflastfilter, kann eine Verbesserung erzielt werden.
Pumpspeicheranlagen ‚Äď Entwicklungsschritte im R√ľckblick und Ausblick
Dr. G√ľnther Heigerth
Pumpspeicherwerke in √Ėsterreich zeigen auf Grund steigender Anforderungen wesentliche Entwicklungen. Dies betrifft die Hydraulik der Triebwasserwege, Wasserschl√∂sser f√ľr freien Regelbetrieb und oftmalige Turbinen-Pumpen-√úberg√§nge, durchstr√∂mte Kammern sowie Windkessel- und 3-Kammer-Wasserschl√∂sser. Weiteres umfassen sie die Auskleidung von Druckstollen und -sch√§chten f√ľr extreme Bedingungen, wie die Vorspannung des Ringbetons mittels Injektionen, sowie die m√∂gliche zuk√ľnftige Verlegung von Speicherbecken unter Tag.
√Ėkohydraulische Kriterien f√ľr den Talsperrenbetrieb
Dr.-Ing. Klaus Jorde
Die √∂kologischen Auswirkungen beim Betrieb von Talsperren lassen sich systematisch in ein hierarchisches Ordnungssystem gliedern. Das hydrologische Regime und der Feststoffhaushalt werden direkt ver√§ndert. Dies wirkt sich auf die physikalischen Prozesse im Fluss und den √úberflutungsgebieten aus, aus deren Kombination sowie zeitlicher und r√§umlicher Verteilung das Habitatangebot f√ľr Tiere und Pflanzen entsteht. Mithilfe von CFD-Modellen in Kombination mit Habitatsimulationsmodellen lassen sich viele dieser Auswirkungen untersuchen und quantifizieren. Darauf basierend kann der Betrieb von Talsperren √∂kologisch optimiert und dabei Kosten sowie betriebliche Einschr√§nkungen soweit m√∂glich begrenzt werden.
Die Schiffbarmachung des Hochrheins bis zum Bodensee ‚Äď R√ľckblick auf die einstigen Projekte
Prof. Dr. Dr.-Ing. Daniel L. Vischer
Das letzte, von deutscher und schweizerischer Seite erstellte Projekt zur Schiffbarmachung des Hochrheins bis zum Bodensee tragt die Bezeichnung Projekt 61, gemeint ist 1961. Es ist also schon rund 50 Jahre alt und gehort zu einer bestimmten Epoche der europaischen Verkehrsgeschichte. Der vorliegende Artikel soll daran erinnern, ebenso wie an die vorangehenden Planstudien. Anlass dazu bietet das Jubilaum von Kollege Jurgen Giesecke, der aus Konstanz stammt. Und Konstanz hatte ja bei der Verwirklichung des Projekts einen schiffbaren Anschluss an die Nordsee erhalten und wirtschaftlich wohl am meisten profitiert.
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die j√ľngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Ums√§tze werden im Verh√§ltnis 30 zu 70 (70% f√ľr den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...