Wasserwirtschaft 5 / 2011


Vereinfachter Ansatz zur Berechnung des unvollkommenen Abflusses √ľber Wehre
Prof. Dr.-Ing. Stefan Heimann, Robert Teichmann
Der unvollkommene Abfluss √ľber ein Wehr wird in der Praxis mit der Gleichung von Poleni bestimmt, wobei ein experimentell ermittelter Abminderungskoeffizient (R√ľckstaubeiwert) Verwendung findet. Dieser wird aus einer Graphik abgelesen, die in der Literatur zu finden ist. Im Rahmen einer Untersuchung wurde ein sehr einfacher, auf den Grundlagen der 1-DHydraulik basierender theoretischer Ansatz zur Berechnung des R√ľckstaubeiwertes experimentell √ľberpr√ľft. Gleichzeitig wurden die Literaturwerte auf Ihre G√ľltigkeit hin gepr√ľft.
Sicherheit beim Betrieb von Wasserkraftwerken
Dr.-Ing. Reinhard Lux
Pr√§ventionsma√ünahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz in Wasserkraftwerken stellen komplexe Anforderungen an die Anlagenbetreiber. Gerade in der Vielf√§ltigkeit der einzelnen Anlagen mit ihren unterschiedlichen baulichen und technischen Einrichtungen sowie stark differierenden Leistungen sind z. T. voneinander abweichende sicherheits- und verhaltenstechnische Anforderungen begr√ľndet. Der berufsgenossenschaftliche Fachausschuss ‚ÄěElektrotechnik‚Äú legte zum Jahresbeginn 2011 erstmals eine umfangreiche BG-Information mit dem Titel ‚ÄěSicherheit beim Betreiben von Wasserkraftwerken‚Äú vor. Der vorliegende Beitrag gibt eine Einf√ľhrung in das Konzept und die wesentlichen Regelungsinhalte dieser BG-Information.
Kleinstwasserkraft zur elektrischen Versorgung eines Dorfes im Regenwald Ecuadors
Andreas Zeiselmair, B. Sc. Alexandra Konz, Dr.-Ing. Christoph Rapp
Im Sommersemester 2010 wurden an der Technischen Universit√§t M√ľnchen mehrere Abschlussarbeiten verfasst, die die infrastrukturelle Entwicklung einer Gemeinde im Regenwald Ecuadors zum Thema hatten. Neben der Erstellung eines Entw√§sserungsplanes und der Konzeption der Trinkwasserversorgung wurde die Elektrifizierung des Dorfes mittels Kleinstwasserkraft untersucht. Technische Realisierbarkeit und sozialer Einfluss der Ma√ünahme wurden w√§hrend einer dreiw√∂chigen Reise nach Ecuador erfasst. Es konnten zwei Alternativen ausgearbeitet werden, bei denen der √∂kologische Eingriff minimal ist und sich deren Umsetzung unter Einbeziehung der Einheimischen durchweg positiv auf die Gemeinschaft auswirkt.
Nutzen einer Risikostudie f√ľr Einzugsgebiete von Trinkwassertalsperren
Prof. Dr. Ute Rößner, Nadine Lennartz, Dipl. Geol. Christoph Sailer, Diplom - Geologe Paul M. Kirch, Dipl.-Ing. Walter Dautzenberg
Die Risikostudie stellt f√ľr Wasserversorgungsunternehmen ein wichtiges und wirksames Instrument des Managements von Rohwasserverschmutzungsrisiken dar. Erstmals wird derzeit f√ľr eine Trinkwassertalsperre in der Nordeifel (Nordrhein-Westfalen) eine Risikostudie aufgebaut. Sie umfasst die Ermittlung des nutzungsspezifischen Gef√§hrdungspotenzials und der Empfindlichkeit gegen√ľber Schadstoffeintr√§gen. Aus der √úberlagerung wird das Verschmutzungsrisiko abgeleitet und ein Ma√ünahmenkatalog f√ľr das zuk√ľnftige Sicherheitsmanagement im Einzugsgebiet erstellt.
Amplitudengang des Verz√∂gerungsglieds 1. Ordnung als Modell f√ľr den Scheitelabfluss von Hochwasser
Dr.-Ing. Friedrich E. Fahlbusch
√úber den Amplitudengang eines Verz√∂gerungsglieds 2. Ordnung wird ein einfaches Modell f√ľr den Scheitelabfluss eines Hochwassers, ausgel√∂st von einem isolierten, zeitbegrenzten Starkniederschlag, hergeleitet. Die √úberlegungen f√ľhren zum Amplitudengang eines Verz√∂gerungsglied 1. Ordnung (PT1, Tiefpass 1. Ordnung) dessen Argument, bestehend aus dem Produkt aus der Kreisfrequenz ŌČ und der Zeitkonstante des Systems T, lediglich durch der den Quotient to/d = őĒ aus Verz√∂gerungszeit to und Regendauer d, zu ersetzen ist.
Schleusenneubau mit innovativer Messtechnik
Hanserdmann von Biedersee
Der Neubau der Kaiserschleuse in Bremerhaven ist derzeit eines der gr√∂√üten Schleusenprojekte Europas. Nach einer Bauzeit von mehr als drei Jahren wird sie voraussichtlich im Fr√ľhjahr 2011 fertig gestellt. Bei der Auswahl der verbauten Komponenten wurde vor allem Wert auf die Zuverl√§ssigkeit und eine lange Lebensdauer gelegt, um die Betriebssicherheit der Schleuse zu garantieren und Unterhaltskosten zu minimieren. Die Positionsmessung in der Antriebshydraulik √ľbernehmen magnetostriktive Temposonics Sensoren. Sie sind in verschiedene Sonderzylinder integriert, die sowohl die Schleusentore als auch die Hubdecken antreiben.
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