Bundesumweltministerium fördert mit rund einer Million Euro den Klimaschutz im Landkreis Waldshut

Rita SchwarzelĂŒhr-Sutter gibt Förderung der klimaschonenden EntlĂŒftung von Deponien in Lottstetten und Lachengraben bekannt

Die beiden Deponien fĂŒr SiedlungsabfĂ€lle in Lottstetten und Lachengraben im Landkreis Waldshut werden so belĂŒftet, dass die meisten der dort gebundenen Treibhausgase nicht mehr entweichen können. Diese klimaschonenden Projekte unterstĂŒtzt das Bundesumweltministerium (BMU) aus seiner Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit rund einer Million Euro.

Rita SchwarzelĂŒhr-Sutter, Parlamentarische StaatssekretĂ€rin im BMU, hat heute die KlimaschutzaktivitĂ€ten des Landkreises Waldshut gewĂŒrdigt. Rita SchwarzelĂŒhr-Sutter: "Der Abfallsektor spielt im Klimaschutz eine wichtige Rolle, sowohl auf Bundesebene als auch in den Gemeinden. Wir unterstĂŒtzen daher Kommunen in ihren KlimaschutzaktivitĂ€ten bereits seit vielen Jahren. Ich freue mich sehr, dass der Landkreis Waldshut die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative nutzt, um die Deponien Lottstetten und Lachengraben klimafreundlich umzurĂŒsten. Waldshut trĂ€gt somit zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele bei."

Von September 2021 bis Februar 2023 werden die Deponien Lottstetten und Lachengraben im Landkreis Waldshut im Rahmen einer sogenannten „aeroben in-situ Stabilisierung“ klimafreundlich ertĂŒchtigt. Konkret werden die beiden stillgelegten Siedlungsabfalldeponien saugbelĂŒftet. Somit werden Treibhausgasemissionen verhindert und ca. 94 Prozent (Lachengraben) bzw. 72 Prozent (Lottstetten) an Treibhausgasemissionen in den nĂ€chsten 25 Jahren eingespart. Das BMU unterstĂŒtzt die Projekte mit insgesamt rund einer Million Euro.

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.900 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,22 Milliarden Euro durchgefĂŒhrt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen.

Die Sanierung von Außen-, Straßen- und Innenbeleuchtung werden ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement ĂŒber die Kommunalrichtlinie im Rahmen der NKI gefördert. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms gelten noch bis Ende 2021 verbesserte Förderbedingungen, da Förderquoten erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen fĂŒr finanzschwache Kommunen optimiert wurden. AntrĂ€ge fĂŒr die Kommunalrichtlinie können ganzjĂ€hrig gestellt werden.

Die Originalpressemitteilung finden Sie hier.



Copyright: © Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (23.09.2021)
 
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