Neubauprojekt Pumpspeicherwerk Atdorf der Schluchseewerk AG
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Die Schluchseewerk AG mit Sitz in Laufenburg, Baden-W√ľrttemberg, plant den Bau des Pumpspeicherwerks Atdorf im S√ľdschwarzwald. Das Projekt befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren. Das Projekt z√§hlt zu den gr√∂√üten Bauvorhaben seiner Art in Mitteleuropa und wird ein wesentlicher Baustein der Energiewende sein. W√§hrend des Planungsprozesses wurde auf eine gr√∂√ütm√∂gliche Transparenz des Verfahrens durch vielf√§ltige Beteiligung von √Ėffentlichkeit und Beh√∂rden Wert gelegt. Die Dimensionierung der Sperren und D√§mme f√ľr ein sicheres Verhalten bei extremen und seltenen Erdbebeneinwirkungen bildete einen Schwerpunkt der Planung.

Die Bewirtschaftung der Talsperre Leibis/Lichte unter hohen ökologischen Anforderungen
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In einer Auswirkungsprognose vor dem Bau der Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte wurden erhebliche Beeintr√§chtigungen √∂kologisch wichtiger Prozesse im Flie√ügew√§sser und in der Aue prognostiziert. Sie wurden √ľberwiegend auf Ver√§nderungen der Abflussdynamik zur√ľckgef√ľhrt. Die Entwicklung einer √∂kologisch orientierten, dynamischen Abflusssteuerung trug wesentlich dazu bei, diese Auswirkungen w√§hrend des Betriebs der Talsperre mit hinreichender Sicherheit zu vermeiden, ohne die Nutzung der Talsperre f√ľr die √∂ffentliche Wasserversorgung einzuschr√§nken.

Erhöhung der speicherbaren Energiemenge zweier bestehender Pumpspeicherkraftwerke
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Die Energiewende erfordert den Ausbau von Energiespeichern aller Art. Ein Baustein ist dabei das Ausschöpfen des Ausbaupotenzials bestehender Anlagen. Die Schluchseewerk AG erhöht daher das Stauziel des Eggbergbeckens und der Wehra-Talsperre. Trotz der gleichen Zielsetzung sind die dabei vorliegenden Randbedingungen äußerst unterschiedlich. Es werden sowohl die notwendigen Genehmigungsverfahren und Umweltuntersuchungen als auch die erforderlichen technischen Maßnahmen, wie beispielsweise die Errichtung von Wellenumlenkern, vorgestellt.

Materialauslaugung in Bruchstein-Staumauern
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Die vor mehr als 100 Jahren gebauten Staumauern des Ruhrverbands wurden nach den Pl√§nen von Prof. Intze mit groben Bruchsteinen und einem Trassm√∂rtel hergestellt. Ende des letzten Jahrhunderts sanierte der Ruhrverband diese Staumauern, indem ein Kontrollstollen und ein Drainagesystem in die Mauern vorgetrieben wurden. Hierdurch wird ein Teil des Mauerk√∂rpers zwischen der Wasserseite und der Ebene der Drainagen planm√§√üig durchstr√∂mt. Nach mehreren Jahrzehnten Betrieb untersuchte der Ruhrverband zusammen mit der ETH Z√ľrich, wie die st√§ndige Durchstr√∂mung auf den Trassm√∂rtel wirkt.

Trag- und Verformungsverhalten einer 100-jährigen Gewichtsstaumauer
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Standsicherheitsberechnungen f√ľr bestehende Staumauern erfolgen heute auf der Basis der Finiten-Element-Methode unter Beachtung des nichtlinearen Materialverhaltens. Vorgestellt werden Ergebnisse einer solchen statischen Analyse an der √ľber 100 Jahre alten Eder-Staumauer. Neben den Untersuchungen zum Nachweis des normenseitig geforderten, rechnerischen Standsicherheitsniveaus werden auch das Verhalten unter Gebrauchslasten und die Simulation der Bruchzust√§nde beschrieben. Es erfolgt eine Gegen√ľberstellung mit Verformungswerten geod√§tischer Pr√§zisionsmessungen.

Die Dammkrone als Indikator f√ľr die Talsperrensicherheit in Extremsituationen
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Mit Hilfe von Flutwellenberechnungen werden die Auswirkungen des hypothetischen Versagens von Staud√§mmen ermittelt. Diese Untersuchungen sind unter anderem die Grundlage f√ľr Evakuierungspl√§ne und andere vorbereitende Ma√ünahmen des Katastrophenschutzes. Grunds√§tzlich gehen diese Szenarien davon aus, dass das Versagen der Stauanlage zuverl√§ssig in einem sehr fr√ľhen Entwicklungsstadium erkannt wird. Die vorhandenen Methoden der Bauwerks√ľberwachung sind hierf√ľr jedoch nur bedingt geeignet. Ein kabelbasiertes √úberwachungssystem k√∂nnte Abhilfe bieten.

Unterirdisches Speicherbecken f√ľr das Pumpspeicherkraftwerk Forbach
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Im Zuge der Erneuerung und Erweiterung des Wasserkraftstandortes Forbach der EnBW soll das bestehende Schwarzenbachwerk durch ein neues 50-MW-Pumpspeicherkraftwerk ersetzt werden. Zur Steigerung des Arbeitsvermögens soll das bestehende Ausgleichsbecken im Murgtal vergrößert werden. Eine oberirdische Erweiterung oder die Anlage eines zusätzlichen Speicherbeckens scheiden aus. Es wurde deshalb ein unterirdischer Kavernenspeicher geplant, der mit dem Ausgleichsbecken hydraulisch verbunden ist. In einem Haupt- und sechs Nebenstollen können so rund 200 000 m³ Speichervolumen zusätzlich bereitgestellt werden.

√úberpr√ľfung der Hochwassersicherheit der Talsperre Pirk (Sachsen)
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W√§hrend des Hochwasserereignisses im Juni 2013 kam es an der Hochwasserentlastungsanlage (HWE) der Talsperre Pirk zu Sch√§den durch √úberlastung des Tosbeckens. Im Zuge dessen wurden mittels numerischer 3-D-St√∂rungsmodellierung Untersuchungen zum Nachweis der Hochwassersicherheit und zur Analyse der hydraulischen Verh√§ltnisse im Tosbecken durchgef√ľhrt. Neben den Bemessungshochwasserzufl√ľssen 1 und 2 wurde der Scheitelabfluss des Hochwassers 2013 untersucht sowie weiterf√ľhrende Berechnungen zur Ermittlung einer optimierten Steuerung der HWE abgeschlossen.

Aktualisierung des Bewirtschaftungsplans und des Ma√ünahmenprogramms f√ľr das deutsche Einzugsgebiet der Elbe
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Die Elbe-Ministerkonferenz hat am 30. November 2015 den aktualisierten Bewirtschaftungsplan f√ľr den deutschen Teil der Flussgebietseinheit Elbe beschlossen und die Ziele f√ľr den zweiten Bewirtschaftungszyklus festgelegt. Das aktualisierte Ma√ünahmenprogramm kn√ľpft an den ersten Bewirtschaftungszyklus an und verfolgt die dort begonnenen Strategien zum Erreichen der ambitionierten Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)weiter. Die umfangreichen Ma√ünahmen, die in den L√§ndern der FGG Elbe bis 2021 umgesetzt werden sollen, sind ein weiterer gro√üer Schritt zum Erreichen der Umweltziele bis zum Jahr 2027.

Der Rhein … auf dem Weg zum guten Zustand
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Aus den im Dezember 2015 aktualisierten Bewirtschaftungspl√§nen der Mitgliedsl√§nder der Flussgebietsgemeinschaft Rhein (FGG Rhein) geht hervor, dass die ambitionierten Ziele und Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie nur f√ľr einen Teil der Wasserk√∂rper erreicht werden konnten, weshalb insbesondere Fristverl√§ngerungen in Anspruch genommen wurden. Die Mitglieder der FGG Rhein haben allerdings weiterhin den Anspruch, bis zum Jahr 2027 f√ľr die √ľberwiegende Anzahl der Wasserk√∂rper einen guten Zustand zu erreichen und in der zweiten Bewirtschaftungsperiode bis 2021 einen ma√ügeblichen Anteil umzusetzen.

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