Wassereffizienz als Erfolgsfaktor f√ľr das Wassermanagement in Schwellenl√§ndern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Der verschwenderische Umgang mit knappen Ressourcen ist ein Hemmschuh f√ľr die nachhaltige Entwicklung in zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsl√§ndern. Ohne die Gesamtschau von √Ėkonomie und Technologie l√§sst sich dieses fundamentale Problem nicht l√∂sen. Das Pilotprojekt MOSA in S√ľdafrika zeigt Wege, um die Effizienz der Wassernutzung zu erh√∂hen und Defizite im Wassermanagement zu beseitigen.

Abflussversuch zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit einer gelegten Fischbauchklappe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Zur Ermittlung der Leistungsf√§higkeit einer gelegten Fischbauchklappe eines Wehres wurde vom Ruhrverband ein Abflussversuch durchgef√ľhrt und messtechnisch begleitet. Mit Hilfe der Messergebnisse konnten in Verbindung mit einer Literaturrecherche R√ľckschl√ľsse auf den √úberfallbeiwert f√ľr die vollst√§ndig umgelegte Wehrklappe im Hochwasserfall gezogen werden und daraus resultierend die Leistungsf√§higkeit des Wehres hinreichend genau f√ľr weitere Untersuchungen bestimmt werden.

Das Programm ‚ÄěReine Ruhr‚Äú und seine Umsetzung bei der Wasserwerke Westfalen GmbH
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Der Eintrag anthropogener Spurenstoffe in Oberfl√§chengew√§sser nimmt stetig zu. Mit Blick darauf sind im Sinne eines vorbeugenden Gew√§sser- und Verbraucherschutzes besondere Anstrengungen aller wasserwirtschaftlichen Akteure im Einzugsgebiet notwendig. Nachdem 2006 die Ruhrwasserqualit√§t durch Eintr√§ge von perfluorierten Tensiden (PFT) traurige Ber√ľhmtheit erlangte, hat das Land Nordrhein-Westfalen zwei Jahre sp√§ter das Programm ‚ÄěReine Ruhr‚Äú beschlossen. Zielsetzung des Programms sind die Vermeidung und der weitgehende R√ľckhalt von Spurenstoffen. Dabei folgt das Programm einem kombinierten Ansatz aus Ma√ünahmen ‚Äěan der Quelle‚Äú, dem R√ľckhalt in kommunalen Kl√§ranlagen und Ma√ünahmen zur Reduzierung m√∂glicher Restbelastungen, aber auch von Krankheitserregern im Trinkwasseraufbereitungsprozess.

Effektiver Gewässerschutz durch einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Phosphor
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Phosphoreintr√§ge in die Gew√§sser tragen erheblich zum Verfehlen von Umweltzielen europ√§ischer Wasserrichtlinien bei. Obwohl die Ressource Phosphor nur noch begrenzt zur Verf√ľgung steht, wird in der Landwirtschaft mehr Phosphor ged√ľngt als notwendig. Ein sorgsamer Umgang bei der D√ľngung spart Kosten und dient langfristig dem Gew√§sserschutz.

Erreichbarkeit der Nährstoffreduzierungsziele in Niedersachsen fraglich
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In Niedersachsen wurden die Zielkonzentrationen der Europ√§ischen Wasserrahmenrichtlinie f√ľr Stickstoff und Phosphor bislang nicht erreicht. Der Modellverbund AGRUM wird fl√§chendeckend f√ľr Niedersachsen angewendet, um die N√§hrstoffsituation im zweiten Bewirtschaftungszyklus zu analysieren. Demnach werden f√ľr das Zieljahr 2021 weder die Stickstoffzielkonzentrationen f√ľr das Grundwasser noch f√ľr die Oberfl√§chengew√§sser erreicht.

Fischaufstiegsanlagen an historischen Stauanlagen gro√üz√ľgig gestalten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Historisch begr√ľndete Wanderhindernisse nehmen eine besondere Stellung ein, weil die Staue erhalten werden m√ľssen. Ist die Wasserkraft untergegangen, k√∂nnen diese alten Anlagen v√∂llig neu gestaltet werden und zwar mit dem Ziel einer gr√∂√ütm√∂glichen Wirkung zur Durchg√§ngigkeit. Mittel der Wahl ist eine Umgehung des Staus mit einem neuen Gew√§sser. Dieses wird gro√üz√ľgig beschickt, √∂kologisch sowie naturraumtypisch gestaltet und schlie√ülich auch f√ľr die Menschen der benachbarten Siedlung attraktiv gemacht. Es wird das planerische Vorgehen beschrieben und an vier Projekten verdeutlicht.

Erfahrungen mit gesch√ľttetem Sohlensubstrat im Doppelschlitzpass Geesthacht
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Auf der Basis ethohydraulischer Verhaltensbeobachtungen wurde das Sohlensubstrat des Doppelschlitzpasses am Wehr Geesthacht an der Elbe, anders als sonst nicht unbedingt √ľblich, rein aus gesch√ľttetem Material aufgebaut. Dennoch erwies es sich als lagestabil, so dass hieraus kein erh√∂hter Unterhaltungsaufwand resultiert. Lediglich in Bereichen mit hoher hydraulischer Belastung war es erforderlich, das Substrat durch Gabionen gegen Erosion zu sichern. Dieser Sohlenaufbau beg√ľnstigt den Aufstieg leistungsschwacher, sohlenorientierter Kleinfischarten ebenso wie auch Wirbelloser.

Dichtwandherstellung f√ľr den Bagatelle-Damm auf Mauritius
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Der Inselstaat Mauritius liegt etwa 870 km √∂stlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Das Land muss trotz ergiebiger Regenf√§lle Probleme mit der Frischwasserversorgung bew√§ltigen, da es √ľber keine ausreichenden Speicherkapazit√§ten verf√ľgt. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre f√ľhrten der Klimawandel sowie eine erh√∂hte Nachfrage zu einem steigenden Wasserbedarf auf Mauritius. Zur Deckung dieser Nachfrage wurde ein weiteres Reservoir ca. 8,5 km s√ľdlich der Hauptstadt Port Louis gebaut ‚Äď der Bagatelle-Damm. Durch das Dammbauwerk entsteht ein Speicherbecken, das zur Deckung des Wasserbedarfs der Hauptstadt sowie des Bezirks Lower Plaine Wilhems dient. Das Speicherbecken wird zudem das f√ľr die Bew√§sserung verf√ľgbare Wasservolumen erh√∂hen sowie das f√ľr eine Reihe gro√üer Infrastrukturma√ünahmen notwendige Wasser bereitstellen.

Systemdurchl√§ssigkeit von Erdw√§rmesonden ‚Äď Teil 2: Hydraulische Systemdurchl√§ssigkeit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Seit Jahren wird die Systemdurchl√§ssigkeit von Erdw√§rmesonden intensiv diskutiert. Eine einheitliche Vorgabe bez√ľglich der zugelassenen maximalen Durchl√§ssigkeit fehlt bis dato. Beleuchtet wird, was in diesem Zusammenhang Systemdurchl√§ssigkeit bedeutet, mit welchen Gr√∂√üenordnungen zu rechnen ist und was sich derzeit technisch umsetzen l√§sst. In Teil zwei dieses Beitrags wird der Fokus auf die hydraulische Systemdurchl√§ssigkeit gelegt.

Regelkonforme Grundwasserprobenahme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Erftverband untersucht regelm√§√üig rund 2.500 Grundwassermessstellen in variierenden Zeitabst√§nden. Hierbei k√∂nnen rund 600 verschiedene Inhaltsstoffe untersucht und nachgewiesen werden. Die Probenahmen werden nach exakten Vorgaben unter Ber√ľcksichtigung der Lage und der Beeinflussung der Messstellen durchgef√ľhrt. Fast 80 % dieser Messstellen haben einen Innendurchmesser von weniger als 80 mm und k√∂nnen unter Ber√ľcksichtigung der Anforderungen des Erftverbandes nach derzeitigem Stand der Technik ausschlie√ülich mit einer leistungsf√§higen 2‚Äú-Unterwasserpumpe beprobt werden, was die nachhaltige Bedeutung eines solchen Systems unterstreicht.

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