Einfluss der Fernw√§rmetemperatur auf die Wasserbeschaffenheit in Mehrspartenhauseinf√ľhrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Die Verwendung von Mehrspartenhauseinf√ľhrungen ist gemeinhin f√ľr Versorgungsunternehmen und deren Kunden mit vielf√§ltigen Vorteilen verbunden. Die M√∂glichkeit der W√§rme√ľbertragungen zwischen Fernw√§rme- und Trinkwasserleitungen ist in Forschung und Praxis bislang jedoch nur unzureichend untersucht. Die RWW Rheinisch-Westf√§lische Wasserwerksgesellschaft mbH hat sich zusammen mit der IWW Rheinisch-Westf√§lisches Institut f√ľr Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH dieser Fragestellung angenommen und stichprobenartige Messungen bei zwei RWW-Kunden durchgef√ľhrt.

Arzneimittelr√ľckst√§nde in Abw√§ssern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2017)
Die Minderung der Emissionen von Arzneimittelr√ľckst√§nden aus medizinischen Einrichtungen stellt einen m√∂glichen Ansatz zur Reduktion der Umweltbelastungen dar. Jedoch zeigen die Ergebnisse unterschiedlicher Projekte, dass eine separate Behandlung dieser Abw√§sser nur in Einzelf√§llen sinnvoll ist, auch wenn sie technisch m√∂glich ist.

Den Spurenstoffen auf der Spur in D√ľlmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2017)
Wirkstoffe in Arzneimitteln werden in Kl√§ranlagen nur teilweise zur√ľckgehalten. Restbest√§nde gelangen mit dem gereinigten Abwasser in die Oberfl√§chengew√§sser. Die Emission dieser Spurenstoffe ist daher bereits an Verwendungsstellen zu reduzieren. Hierf√ľr bedarf es einer Aufkl√§rung der Bev√∂lkerung sowie der medizinischen Akteure. √úber eine Kampagne zur Sensibilisierung wird berichtet.

Niedrigwasser und Anpassungsstrategien an den Klimawandel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2017)
Die Niedrigwasserproblematik wird bislang eher nachrangig behandelt. Eine Niedrigwasserphase, wie j√ľngst im Winter 2016/2017 kann sozio√∂konomische Auswirkungen haben. In den Klimaanpassungsstrategien der EU, des Bundes und der L√§nder wird versucht sich auf Niedrigwasser einzustellen. M√∂gliche Pr√§missen hierf√ľr werden formuliert, an denen sich ein erfolgreiches Niedrigwassermanagement messen lassen kann.

Zukunftsf√§hige Wasserversorgung f√ľr den Nordosten von Baden-W√ľrttemberg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Wenig Niederschl√§ge und eine geringe Grundwasserneubildungsrate sind eine der wesentlichen Ursachen daf√ľr, dass die Trinkwasserversorgung im Nordosten Baden-W√ľrttembergs lange Zeit vom Fernwasserbezug abh√§ngig war. Durch die B√ľndelung der √∂rtlichen Rohwasserressourcen und den Aufbau von mehreren modernen zentralen Wasserwerken konnte diese Entwicklung in den letzten Jahren r√ľckg√§ngig gemacht werden ‚Äď und das bei finanziellen Vorteilen.

Schöpfwerksbetrieb im Zeichen der Energiewende
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2017)
Die nieders√§chsischen Unterhaltungsverb√§nde haben als Sch√∂pfwerksbetreiber die Aufgabe, die schadlose Abf√ľhrung des Oberfl√§chenwassers in den Niederungsgebieten sicherzustellen. Der j√§hrlich durch den Pumpenbetrieb verursachte Energieverbrauch ist enorm. Die Unterhaltungsverb√§nde z√§hlen somit zu den Gro√üstromverbrauchern und weisen gleichzeitig ein besonders ung√ľnstiges Lastprofil auf. Die Verb√§nde m√ľssen neue Strategien zur Anpassung entwickeln.

Vorkommen und Bildung von Perchlorat bei der Aufbereitung von Trink- und Badebeckenwässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Bereits seit den 1950er-Jahren l√§sst sich Perchlorat im Grundwasser nachweisen, von wo aus der als toxisch eingestufte Stoff in das Trinkwasser eingetragen werden kann. In der Umwelt wird Perchlorat aufgrund seiner stabilen Struktur nur sehr langsam abgebaut und stellt damit auch langfristig eine Qualit√§tsbeeintr√§chtigung f√ľr die Rohwasserressourcen dar. Im Rahmen eines DVGW-Verbundvorhabens wurden nun erstmals repr√§sentative Daten √ľber die Belastung von Trink- und Badebeckenw√§ssern in Deutschland gesammelt und darauf basierend ein Leitfaden erstellt, der Wasserversorger und Badbetreiber bei der Risikominimierung einer Perchloratbelastung unterst√ľtzt.

Das neue Essener Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Wassergewinnung Essen GmbH hat die beiden bislang autark betriebenen Wasserwerke √úberruhr und Horst/Burgaltendorf zu einem Verbundwasserwerk zusammengef√ľhrt und die bestehende Aufbereitungstechnik durch die Verfahrensschritte Aktivkohlefiltration, physikalische Ents√§uerung und UV-Desinfektion erg√§nzt. Das somit geschaffene neue Essener Verfahren stellt ein zukunftssicheres und weitestgehend chemikalienfreies Konzept zur Versorgung von rund einer Million Menschen mit Trinkwasser dar.

Umsteuern mit neuen Konzepten und innovativen Materialien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Wasser als knapper werdende Naturressource hat in der √∂ffentlichen Wahrnehmung noch l√§ngst nicht den Stellenwert, wie es die aufkommende Brisanz des Themas eigentlich erforderte. ‚ÄěWir werden eines Tages in Aktionismus verfallen, wenn das sprichw√∂rtliche Kind in den dann bereits halb ausgetrockneten Brunnen gefallen ist‚Äú, warnt Zukunftslotse Thomas Strobel. Der M√ľnchner Nachhaltigkeitsexperte, regt unter dem Stichwort ‚ÄěWasser 4.0‚Äú strategisches Umsteuern an.

Phosphor ‚Äď von der Quelle bis ins Meer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Eutrophierung z√§hlt auch in der Ostsee immer noch zu den gr√∂√üten Problemen f√ľr den Gew√§sserschutz. Obwohl Phosphor an Land oft knapp ist, ist er in Gew√§ssern h√§ufig im √úberschuss vorhanden. Im BMBF-Verbundprojekt ‚ÄěPhosWaM‚Äú werden anhand von Prozess- und Modellstudien die Quellen, Transportwege, Umsatzprozesse sowie R√ľckhaltema√ünahmen von Phosphorverbindungen im Einzugsgebiet der Warnow und den angrenzenden K√ľstengew√§ssern untersucht.

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