Zur Berechnung der Schädigungsraten von Fischen bei der Turbinenpassage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die physikalischen Belastungen von Fischen w√§hrend der Turbinenpassage sowie die daraus resultierenden Sch√§den k√∂nnen ausgehend von Auslegungskriterien f√ľr hydraulische Maschinen, zu Sch√§digungsmechanismen und Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen modelliert werden. Die Anwendung erkl√§rt Differenzen bisheriger Modellans√§tze, verweist auf einen erheblichen Einfluss des Fischverhaltens auf die Sch√§digungsraten und zeigt eine grunds√§tzliche Eignung von Modellen zur Bewertung gew√§sser√∂kologisch relevanter Gr√∂√üenordnungen.

Verbesserung des Prozessverständnisses der Kraftwerkspassage von Aalen durch neuartige Ansätze
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Passage einer Wasserkraftanlage kann bei abw√§rts wandernden Fischen zu schweren Sch√§den f√ľhren, welche beispielsweise durch Rechen und Byp√§sse, fischangepasstes Turbinenmanagement und fischangepasste Turbinen reduziert werden k√∂nnen. Es werden zwei Ans√§tze dargestellt, die das Prozessverst√§ndnis w√§hrend der Kraftwerkspassage verbessern k√∂nnen. Beide Ans√§tze bieten die M√∂glichkeit, die Auswirkungen von Wasserkraftanlagen auf abwandernde Aale besser zu verstehen und diese in der Bemessung und Planung von Wasserbauwerken zu ber√ľcksichtigen.

Gewässerbezogene Anforderungen an Mischwasserentlastungseinleitungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2020)
Die Vorgehensweise zur Umsetzung gew√§sserbezogener Anforderungen nach dem Leitfaden ‚ÄěGew√§sserbezogene Anforderungen an Abwassereinleitungen‚Äú aus Baden-W√ľrttemberg wird in Bezug auf Mischwasserentlastungseinleitungen dargestellt. Erfahrungen aus der Anwendung werden ber√ľcksichtigt.

Motivation zur Umsetzung einer naturnahen Regenwasserbewirtschaftung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Dieser Artikel besch√§ftigt sich mit den Einflussfaktoren auf die Entw√§sserungssysteme und damit, wie sich diese Einfl√ľsse auf die Motivation der planungsrelevanten Akteure zum Ausbau der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung im Mischwassersystem deutscher Gro√üst√§dte auswirken. Durch eine bundesweite Befragung kann aufgezeigt werden, dass die Akteure drei vergleichbare Entscheidungs- und Verhaltensmuster aufweisen, die aber nicht eindeutig mit den abwasser- bzw. niederschlagswasserwirtschaftlichen Herausforderungen der jeweiligen Gro√üstadt zusammenh√§ngen.

Weber und die Weber-Zahl in der Hydraulik
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Weber-Zahl stellt in der Hydraulik eine Gr√∂√üe dar, die kapillare Effekte erfasst. Dabei kann es sich um Tropfen, um den Abfluss in d√ľnnen R√∂hrchen, um Wasser-Luft-Gemische oder um Wellen handeln. Einerseits wird ein kurzer Abriss √ľber das Wesen der Weber-Zahl vorgestellt, um dabei zu erw√§hnen, dass der einmal gew√§hlte Name nicht optimal ist. Andererseits werden vom Franzosen Savart beobachtete d√ľnne Strahlen gezeigt, um seinen Namen in Erinnerung zu bringen. Anschlie√üend werden dickere Strahlen beschrieben, bei denen sich andere Erscheinungen der Kapillarit√§t manifestieren. Schlie√ülich bespricht der Autor Strahlen im gro√ütechnischen Ma√üstab, bei denen vier wesentliche Einflussparameter am komplexen Prozess teilnehmen, n√§mlich die Gravitation, Oberfl√§chenspannung, Turbulenz und Viskosit√§t. Neben den rein technischen Schwierigkeiten bei der Erforschung solcher Strahlen wird jedoch auf ihre √Ąsthetik hingewiesen, die sich auch im Alltag durchaus erkennen l√§sst.

Landesweite Niederschlagsmessung mit Richtfunkstrecken des Handynetzes
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Viele Mobilfunkmasten sind mittels Richtfunkstrecken untereinander verbunden. Niederschlag f√ľhrt entlang dieser Strecken zu einer starken Signalabschw√§chung. Diesen Effekt machen sich Forscher des Karlsruher Instituts f√ľr Technologie (KIT) und der Universit√§t Augsburg zu Nutzen, um mit Daten von 4 000 Richtfunkstrecken deutschlandweit Niederschlagskarten zu erstellen, die eine gute √úbereinstimmung mit den Daten des DWD zeigen. F√ľr die Zukunft ist geplant, die Technik sowohl mit Radardaten zu kombinieren als auch in Westafrika einzusetzen.

Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
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Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit √ľber 20 Jahren erh√∂ht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen k√∂nnen.

Baggerseen sind Refugien f√ľr die Artenvielfalt
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Ein Forschungsprojekt zeigt neue Wege f√ľr den Artenschutz an k√ľnstlichen Gew√§ssern. Untersucht werden positive und negative Einfl√ľsse von Angelvereinen und deren Gew√§ssernutzung auf die gew√§ssergebundene Biodiversit√§t.

Empfehlungen zum Schutz abwandernder Fische an Wasserkraftanlagen
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An drei Wasserkraftanlagen wird der Schutz von Fischpopulationen untersucht. Neben dem technischen Schutz an der Anlage ist die Bedeutung der hydromorphologischen √Ąnderungen des Gew√§ssers ober- und unterhalb der Wasserkraftanlagen von Bedeutung.

Totholzmanagement in der Entwicklung von Fließgewässern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2020)
Das Potenzial von Totholz in der Gew√§sserentwicklung wird unzureichend genutzt. Empfehlungen werden gegeben, wie Totholz in Flie√ügew√§ssern verst√§rkt belassen und der Einbau naturnah und rechtssicher gestaltet werden kann. Zudem wird √ľber Praxiserfahrungen im Umgang mit Totholz im Pilotprojekt ‚ÄěGew√§sserallianz‚Äú des Landes Niedersachsen berichtet.

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