Brunnensanierung mit Hindernissen ‚Äď ein Beispiel im Weserbergland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die Auswertung von Rohwasseranalysen eines Brunnens, der in Muschelkalkablagerungen des ostwestf√§lischen Weserberglands ausgebaut ist, zeigte starke Unregelm√§√üigkeiten. Geophysikalische Messungen best√§tigten den Verdacht, dass beim Brunnenbau vor etwa 40 Jahren ein Quellbereich mit einem tieferen Grundwasserleiter verbunden worden war. Der Betreiber entschloss sich in der Folge zur Sanierung des mit OBO-Rohren ausgebauten Brunnens. Diese erwies sich aufgrund der geotechnischen Bedingungen als √§u√üerst kompliziert. Um die Sicherheit der Baustelle zu gew√§hrleisten, waren mitunter unkonventionelle Ma√ünahmen notwendig, die letztlich zum Erfolg f√ľhrten: Die Leistungsf√§higkeit des Brunnens konnte nachhaltig wiederhergestellt werden. Anhand dieses Fallbeispiels soll im nachfolgenden Fachbeitrag die Notwendigkeit einer gleicherma√üen zielorientierten wie flexiblen Zusammenarbeit von Bauherrn, Planer und Bohrunternehmen bei Sanierungsma√ünahmen im Brunnenbau erl√§utert werden.

Grundwasserabsenkungen im Rahmen von Kampfmittelräumungen innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Stadt Oranienburg wurde im 2. Weltkrieg massiv durch die amerikanischen Luftstreitkr√§fte bombardiert. Auch heute noch befinden sich viele Blindg√§nger im Boden, die mit chemischen Langzeitz√ľndern ausgestattet sind und jederzeit detonieren k√∂nnen. Eine Entsch√§rfung der Bomben kann nur erfolgen, wenn die hierf√ľr erstellte Baugrube komplett trockengelegt wird. Aufgrund der speziellen hydrologischen und hydrogeologischen Bedingungen im Untergrund der Stadt werden die Planer und die ausf√ľhrenden Firmen von Grundwasserabsenkungsma√ünahmen vor besondere Herausforderungen gestellt.

Lange Lebensdauer f√ľr Wasserkraftwerkskomponenten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die 1.440 m lange Druckschacht-Panzerung bzw. -leitung eines Gro√üprojekts der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG wird eine der h√∂chstbelasteten in den Alpen sein. √úblich sind f√ľr diese Stahlwasserbauwerke Gebrauchsdauern von 70 Jahren. Um einen sicheren Betrieb f√ľr mindestens 100 Jahre zu gew√§hrleisten, gehen die Beteiligten neue Wege ‚Äď sowohl hinsichtlich der Stahlwerkstoffe als auch deren Verarbeitung. Der neue Stahl alform S580/820 M bildet mit seinen erstmals realisierten Spezifikationen und den sich daraus ergebenden Eigenschaften einen wesentlichen L√∂sungsansatz. Doch gleichzeitig sind aufgrund der hohen Anforderungen auch in der Fertigung neue Ideen gefragt.

Das Juni-Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Gut ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe vom Juni 2013 gilt es, auf die Ereignisse zur√ľckzublicken, die viele Menschen in Sachsen-Anhalt und den anderen Elbe-Anrainerl√§ndern schwer getroff en haben. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Einsatzkr√§ften und zahlreichen Helfern, die bis zum Rande der Ersch√∂pfung tatkr√§ftig angepackt haben und den vom Hochwasser Gesch√§digten unterst√ľtzend zur Seite gestanden sind.

Roadmapping ‚Äď ein strategisches Planungsinstrument f√ľr Wasserversorgungsunternehmen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die Anwendung mit HAMBURG WASSER im Rahmen des EU-Forschungsprojektes TRUST

Die neue Verordnung √ľber Anlagen zum Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen (AwSV)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Die im aktuellen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) enthaltenen Anforderungen an den Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen sollen schon seit einiger Zeit bundeseinheitlich im Verordnungswege konkretisiert werden. Hierzu wurde eine ‚ÄěVerordnung √ľber Anlagen zum Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen‚Äú (AwSV) auf den Weg gebracht. Diese neue Bundesverordnung wird die bisherigen Regelungen der L√§nder und die Verwaltungsvorschrift wassergef√§hrdende Stoffe des Bundes abl√∂sen. Auf Anlagenbetreiber und Vollzugsbeh√∂rden kommen somit nach Inkrafttreten der AwSV ver√§nderte oder neue Regelungen zu.

Untersp√ľlung eines Grundst√ľcks mit schadstoffbelastetem Grundwasser
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Sowohl die √∂ffentlich-rechtliche Sanierungsverantwortung als Zustandsst√∂rer als auch zivilrechtliche Ausgleichs- oder Schadensersatzanspr√ľche gegen den bekannten und solventen Verursacher h√§ngen ma√ügeblich davon ab, ob nur das Grundwasser eines im Abstrom einer Grundwasserschadstofffahne liegenden Grundst√ľcks oder auch der Boden bzw. die Bodenluft dieses Grundst√ľcks kontaminiert sind.

Kapazitätserhöhung von Ozon-Biofiltrationsanlagen zur Trinkwasseraufbereitung in norwegischen Kommunen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Im Jahr 2014 wurden in drei norwegischen Wasserwerken Kapazit√§tserh√∂hungen an Anlagen mit dem Ozon-Biofiltrationsprozess vorgenommen. Alle drei Wasserwerke wurden in der Vergangenheit bereits von einem deutschen Wassertechnik- Unternehmen errichtet. Zunehmender Wasserverbrauch sowie die allgemeine Zufriedenheit der Betreiber mit der Verfahrenstechnik waren die Gr√ľnde f√ľr die Aufr√ľstung der bestehenden Wasserwerke. Der Beitrag beschreibt die unterschiedlichen Vorgehensweisen und gibt Einblick in die diversen Anlagendetails sowie die vorgenommenen Umr√ľstungen bzw. Anlagenerweiterungen.

Brunnenbau in Nigeria: Probleme und Lösungsansätze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Die Wasserversorgung ist f√ľr Nigeria nicht nur aufgrund klimatischer und geologischer, sondern auch wirtschaftlicher und politischer Bedingungen ein problembehaftetes Thema. Funktionierende √∂ffentliche Trinkwassersysteme existieren kaum. Breite Teile der Bev√∂lkerung beziehen ihr Wasser von billig gebauten Brunnen, welche in der Regel nur eine kurze Lebensdauer erreichen und erhebliche Umweltsch√§den verursachen. Ein hochwertiger Brunnenbau w√§re f√ľr Nigeria langfristig gesehen √∂kologisch und √∂konomisch w√ľnschenswert. Der vorliegende Artikel analysiert diese Problematik und versucht - auch unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Aspekte ‚Äď L√∂sungsans√§tze zu entwickeln.

Sauberes Wasser f√ľr ein Dorf in Kamerun
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2015)
Zugang zu sauberem Wasser sollte an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Der Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat mit den Bewohnern eines Dorfes in Kamerun eine zugeschnittene Lösung entwickelt.

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