Beeinflussungen gewässerkundlicher Pegel durch spontane Übereisung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Beobachtungen an einem Pegel in Nordrhein-Westfalen im Februar 2018 zeigen, dass eine wiederkehrende kurzzeitige Eisdecke eine √úbersch√§tzung des kalkulierten Abflusses in einer Gr√∂√üenordnung bis zu 100 % und mehr hervorrufen kann, abh√§ngig von der Wahl des Berechnungsintervalls. Mit der Wassertemperatur als Indikator lassen sich bislang nicht aufgefallene gleichartige Beeinflussungen f√ľr weitere Zeitr√§ume und Pegelstandorte nachweisen. Zur Gewinnung wirklichkeitsnaher Abflussganglinien kann hier das őĒW-Verfahren eingesetzt werden.

Messung des Starkregenabflusses auf Straßen mittels Videoauswertung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Der Artikel beschreibt und diskutiert Methoden zur videogest√ľtzten Messung des Abflusses auf Stra√üen infolge Starkniederschlags in urbanen Siedlungsgebieten. Anhand eines Smartphone-Videos eines Abflussgeschehens in Wuppertal wird exemplarisch eine nachtr√§gliche Durchflussauswertung mit Hilfe eines LSPIV-Verfahrens (Large Scale Particle Image Velocimetry) vorgenommen und damit die grunds√§tzliche Tauglichkeit videogest√ľtzter Methoden zur Messung des Stra√üenabflusses nachgewiesen.

Wasserqualität in als Speicher genutzten Tagebauseen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
16 der √ľber 500 deutschen Tagebauseen werden als wasserwirtschaftliche Speicher genutzt. Sie dienen dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufh√∂hung und der Erholung. Ihr nutzbarer Stauraum umfasst 264¬†Mio.¬†m3. Die Wasserbeschaffenheit ist durch eisenreiche, Phosphat bindende Sedimente und erh√∂hte Sulfatkonzentrationen gepr√§gt. Die Speichernutzung f√ľhrt zur R√ľckhaltung von Phosphor und Metallen, zur Stabilisierung neutraler pH-Werte und kann f√ľr die Steuerung von Sulfat im Flusssystem benutzt werden.

Flussgebietsweites Sedimentmanagement unter der EG -Wasserrahmenrichtlinie am Beispiel der Elbe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2019)
Um die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zur chemischen und biologischen Gew√§sserqualit√§t umzusetzen, m√ľssten im internationalen Flussgebiet der Elbe in weit h√∂herem Ma√üe als bisher Ma√ünahmen zur Reduzierung von Schadstoffeintr√§gen und zur Sanierung kontaminierter Sedimente ergriffen werden.

Sanierung der Talsperre Muldenberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2018)
Die Talsperre Muldenberg liegt im S√§chsischen Vogtland am Zusammenfluss der Roten und Wei√üen Mulde sowie des Saubachs. Sie versorgt das G√∂ltzschtalgebiet und das obere Vogtland mit Trinkwasser. Im Wasserwerk Muldenberg wird das Rohwasser der Talsperre aufbereitet. Weiterhin ist die Talsperre bedeutend f√ľr den Hochwasserschutz in der Region. Eine Turbine erzeugt Strom f√ľr den Eigenbedarf.

Ert√ľchtigung des Dichtungs- und Kontrollsystems des Sylvensteinspeichers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2018)
Die Talsperre Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015, nach √ľber 50-j√§hriger Betriebszeit, mit einer zus√§tzlichen Dichtwand in Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem an den Stand der Technik angepasst.

Lebensraumqualität von Fließgewässern: morphologische oder hydraulische Indizes?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Die Hydromorphologie ist ein ma√ügeblicher Faktor f√ľr die √∂kologische Funktionsf√§higkeit eines Flie√ügew√§ssers. Es sind deshalb Methoden notwendig, um die hydromorphologische Qualit√§t m√∂glichst objektiv bewerten zu k√∂nnen.

Quantifizierung von Fischbeständen mittels eDNA in alpinen Fließgewässern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Umwelt-DNA (eDNA) erlaubt das Vorkommen von Fischarten in Gew√§ssern hochsensitiv und schnell zu bestimmen. Inwiefern sich dieser Ansatz jedoch f√ľr eine Quantifizierung von Fischbest√§nden, insbesondere f√ľr alpine Flie√ügew√§sser, eignet, ist noch weitgehend unbekannt.

Bedeutung des Gesundheitsschutzes f√ľr die Trinkwasserversorgung ‚Äď Gegenwart und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist auf einem sehr hohen Stand. Dennoch ist es Aufgabe der wissenschaftlichen Hygiene, auf potenzielle gesundheitliche Risiken hinzuweisen und L√∂sungen mit zu entwickeln. Aus hygienischer Sicht stellen Krankheitserreger das h√∂chste trinkwasserassoziierte Risikopotenzial dar. Dabei ist zwischen den obligat-pathogenen Erregern und fakultativ-pathogenen Erregern, die insbesondere f√ľr abwehrgeschw√§chte Patienten bzw. Patienten in medizinischen Einrichtungen von Bedeutung sind, zu unterscheiden. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Einzelheiten und die hierbei geltenden Konzepte eingegangen.

Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz ‚Äď Teil 1: Verhinderung des Eintrages von Krankheitserregern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu ber√ľcksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gef√§hrdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gew√§hrleisten. Im folgenden Beitrag werden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und m√∂gliche Auswirkungen erl√§utert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Teil 2 des Beitrags (Ausgabe 11/2016 der ‚ÄěDVGW energie | wasser-praxis‚Äú) befasst sich anschlie√üend mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer G√ľtever√§nderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeintr√§chtigung vorgegangen werden sollte.

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