Unterwasserabgabe nicht aus dem Grundablass ‚Äď Motive und Folgen alternativer Ausleittiefen
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In der Regel wird der Unterlauf von Talsperren in Deutschland aus dem Grundablass gespeist. Es gibt jedoch Anl√§sse, die Speisung des Unterlaufes nicht √ľber den Grundablass zu realisieren, sondern daf√ľr Wasser aus h√∂heren Bereichen des Wasserk√∂rpers zu entnehmen. In diesem Beitrag werden Motive, Modellierungsergebnisse sowie zu erwartende Folgen vorgestellt und diskutiert. Die vorgestellten Beispiele zeigen, dass die Errichtung epilimnischer Abgabem√∂glichkeiten eine Einzelfallentscheidung unter Abw√§gung der zu ermittelnden Kosten-Nutzen-Faktoren ist.

Erweiterte Nutzung von Trinkwasser-Talsperren unter energetischen Aspekten
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Vor dem Hintergrund schwankender Verf√ľgbarkeit von erneuerbarer Energie und variierender Energiepreise k√∂nnten die enormen energetischen Potenziale von Talsperren weitergehender als bisher genutzt werden. Im BMBF-Vorhaben ENERWA werden deshalb die Auswirkungen einer Flexibilisierung des Abflussregimes auf die √∂kologische Qualit√§t des Wasserk√∂rpers und den Unterlauf sowie auf die Rohwasserqualit√§t f√ľr die Trinkwasseraufbereitung eingehend untersucht. Dabei m√ľssen sowohl wasserwirtschaftliche, qualit√§tsbezogene, √∂kologische und technische Restriktionen ber√ľcksichtigt werden. Weitere Autoren: Jan Echterhoff Forschungsinstitut f√ľr Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V. Kackertstra√üe 15-17 52056 Aachen echterhoff@fiw.rwth-aachen.de Thomas Mei√üner Universit√§t Duisburg-Essen, Abteilung Aquatische √Ėkologie Universit√§tsstra√üe 5 45141 Essen thomas.meissner@uni-due.de Markus Sch√ľtt Universit√§t Duisburg-Essen, Abteilung Aquatische √Ėkologie Universit√§tsstra√üe 5 45141 Essen markus.schuett@uni-due.de

Anwendung eines neuartigen Ansatzes f√ľr die Regelung des Talsperrensystems der Megastadt Lima (Peru)
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Die Megastadt Lima (Peru) mit 9,5 Mio. Einwohnern ist mit ca. 9 mm Jahresniederschlag nach Kairo die zweittrockenste Stadt der Welt. Die Trinkwasserversorgung erfolgt zu 79 % √ľber die Abfl√ľsse des Flusses Rimac und einem Talsperrensystem, bestehend aus 22 Speichern mit einer Gesamtkapazit√§t von 332 Mio. m¬≥. Daneben hat die mit dem System erzeugte Energie einen Anteil von 11 % an der landesweiten Stromproduktion und deckt den Wasserbedarf der regionalen Landwirtschaft sowie Industrie. Der Beitrag stellt an diesem Beispiel die Nutzung eines neuen, leicht zu implementierenden Ansatz zur Regelung der Wasserabgabe vor.

Anforderung an die Qualifikation von Personal gro√üer Stauanlagen ‚Äď Finden wir eine gemeinsame Sprache?
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Talsperren sind hochkomplexe Bauwerke, die, in Verbindung mit ihren unterschiedlichen Nutzungsanspr√ľchen, die Erschlie√üung eines vielf√§ltigen und breiten Wissens einerseits aber auch Spezialwissen andererseits bei dem betreuenden Personal erfordern. Auch in Hinblick auf das Gef√§hrdungspotenzial rechtfertigt sich ein Blick auf die erforderliche Qualifikation des Personals an Stauanlagen. Um Transparenz und Klarheit zu erzielen, werden die Anforderungen an die Qualifikation von Personal an gro√üen Stauanlagen hinsichtlich des Aufgaben- und Verantwortungsspektrums konkretisiert. Die Ver√∂ffentlichung stellt einen Zwischenstand dar und steht somit zur Diskussion.

Erfahrungen bei der Reaktivierung bestehender Talsperren f√ľr die Bew√§sserung
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Dieser Beitrag beleuchtet Anreize und Hindernisse einer verst√§rkten Nutzung der Brauchwassertalsperren in Th√ľringen. Als Ergebnis von Firmenbefragungen wird umrissen, mit welchem Leistungsspektrum der Stauanlagenbetreiber neue Bew√§sserungsvorhaben unterst√ľtzen kann. Au√üerdem werden Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit aus Sicht beider Vertragspartner sowie die Eckdaten des innovativen Bew√§sserungsprojektes der Agra-Milch e. G. vorgestellt. Perspektivisch ist auf Grund des Klimawandels von einer steigenden Nachfrage nach Bew√§sserungswasser auszugehen.

Klimatischbedingte Anpassungsstrategien f√ľr ein Talsperrenverbundsystem im Harz
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Das Nordharzspeicherverbundsystem mit den Talsperren Grane, Oker und Innerste wird von der Harzwasserwerke GmbH betrieben. Zur Anpassung der Betriebsregeln an die Klima√§nderung wurde das Gesamtsystem mit einem Betriebsmodell auf Tagesbasis und Input von generierten Zuflussserien √ľber 10 000 Jahre f√ľr die Vergangenheit und Zukunft untersucht. Mit dem Betriebsmodell konnten die Auswirkungen von ge√§nderten Betriebsregeln auf den Verbundspeicherbetrieb mit und ohne Klima√§nderung detailliert sowie transparent quantifiziert werden. Weitere Autorin: Dipl.-Ing. Lisa Unger Harzwasserwerke GmbH Nikolaistra√üe 8 31137 Hildesheim unger@harzwasserwerke.de

Provinz√ľbergreifende Nutzung und Bewirtschaftung des Zayandeh-Rud-Speichers im Zentraliran ‚Äď ein Projektbericht
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Die ausgeprägte, weiter zunehmende Wasserknappheit im Zayandeh-Rud-Einzugsgebiet, Iran, erfordert vor dem Hintergrund der industriellen Entwicklungsziele und der demographischen Entwicklung eine integrierte Betrachtung der Wassernutzungen nach Menge, Qualität, Herkunft und rechtlicher Basis. Zur wasserwirtschaftlichen Bewertung entsprechender Planungsprozesse wurden Instrumente entwickelt, die die Wassernutzungs-, -verteilungs- und -bewirtschaftungssysteme sowie deren Regeln abbilden.

Die Bewirtschaftung der Talsperre Leibis/Lichte unter hohen ökologischen Anforderungen
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In einer Auswirkungsprognose vor dem Bau der Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte wurden erhebliche Beeintr√§chtigungen √∂kologisch wichtiger Prozesse im Flie√ügew√§sser und in der Aue prognostiziert. Sie wurden √ľberwiegend auf Ver√§nderungen der Abflussdynamik zur√ľckgef√ľhrt. Die Entwicklung einer √∂kologisch orientierten, dynamischen Abflusssteuerung trug wesentlich dazu bei, diese Auswirkungen w√§hrend des Betriebs der Talsperre mit hinreichender Sicherheit zu vermeiden, ohne die Nutzung der Talsperre f√ľr die √∂ffentliche Wasserversorgung einzuschr√§nken.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der kirgisischen Stadt Osch
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Mitte 2014 erhielt das Unternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau den Zuschlag f√ľr ein mit internationalen Mitteln finanziertes Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stadt Osch in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan. Der Projektpartner f√ľr das gesamte Brunnenausbaumaterial war die ST√úWA Konrad St√ľkerj√ľrgen GmbH. Eine der gr√∂√üten Herausforderungen des gesamten Projektes lag in dem Bau eines Wasserentnahmebeckens im Uferbereich des Flusses Ak-Buura: Das Zeitfenster f√ľr die Ausf√ľhrung war √§u√üerst klein, da die gesamten Arbeiten nur w√§hrend der Niedrigwasserphase des Flusses durchgef√ľhrt werden konnten. Dabei mussten im Uferbereich Schlitzbr√ľckenfilter mit einer Gesamtl√§nge von 300 m in Durchmessern von 1.000 bis 1.600 mm verbaut werden.

Glasfaser-Manschetten f√ľr Trinkwasserbrunnen und Grundwassermessstellen
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Wie lassen sich Sch√§den (z. B. in Form von Rissen, L√∂chern, offenen Rohrverbindungen und Rohrversatz) in vertikalen und horizontalen Brunnen sowie vertikalen Grundwassermessstellen reparieren? Seit rund 15 Jahren k√∂nnen ab einem Durchmesser DN 150 Schadstellen mit Edelstahl-Manschetten abgedichtet und saniert werden. F√ľr kleinere Durchmesser wurden nun √úberlegungen angestellt, ein Verfahren der partiellen Sanierung mit Manschetten aus Glasfasermatten im Brunnenbereich anzuwenden. Hierf√ľr musste jedoch zun√§chst ein geeignetes Harz gefunden werden. Der nachfolgende Artikel gibt eine √úbersicht √ľber die ersten Erfahrungen bei der Anwendung dieses neuen Verfahrens.

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