Vorbereitung operativer Hochwasserabwehrmaßnahmen in Dresden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Ausgehend von den Erfahrungen der Hochwasserabwehr bei den Elbe-Hochwassern in Dresden wird dargestellt, wie operative Abwehrma√ünahmen (Verbaulinien) systematisch vorbereitet werden k√∂nnen. Mit der bei der Dresdner Stadtverwaltung verf√ľgbaren Geodateninfrastruktur lassen sich Handlungsanleitungen f√ľr die Einsatzkr√§fte generieren, die bei unerwarteten Situationen an die konkrete Lage angepasst werden k√∂nnen. Vorab muss gepr√ľft werden, dass die Wirksamkeit von Verbaulinien nicht durch √úberschwemmungen √ľber die Abwasserkanalisation konterkariert wird.

Die Risikoanalyse im Starkregenrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Starkregenereignisse k√∂nnen gro√üe Sch√§den verursachen und sind zudem r√§umlich sowie zeitlich schwer vorhersagbar. Eine vorsorgende Betrachtung der potenziellen Risiken und des sich ergebenden Handlungsbedarfs ist daher grundlegend, um Risiken zu mindern sowie im Ereignisfall schnell und zielgerichtet handeln zu k√∂nnen. Mit dem Anhang 6 - Risikoanalyse - zum Leitfaden Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg wird Kommunen und Fachexperten eine praxisnahe Anleitung f√ľr die kommunale Risikoanalyse zur Verf√ľgung gestellt.

√úberflutungsvorsorge f√ľr die Zentralkl√§ranlage Kaiserslautern
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Die Notwendigkeit zur Anpassung der Kl√§ranlage Kaiserslautern an den Klimawandel f√ľhrten zwei au√üergew√∂hnliche Starkregenereignisse 2018 den Verantwortlichen schmerzlich vor Augen. Im Abstand von 15 Tagen trafen die Ereignisse die Stadt und f√ľhrten dazu, dass gr√∂√üere Teile der Kl√§ranlage unter Wasser standen, einmal musste sogar f√ľr kurze Zeit teilweise der Betrieb eingestellt werden. Derzeit wird eine Hochwasservorsorgestrategie erarbeitet, die u. a. auf Basis von Smartphoneaufnahmen der Mitarbeiter vor Ort erstellt wird. Die entwickelten Schutzma√ünahmen konnten aufgrund eines mehrstufigen Umsetzungskonzeptes bereits teilweise projektbegleitend innerhalb eines Jahres umgesetzt werden.

Kooperatives Auenmanagement im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue
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Um im √úberschwemmungsgebiet der unteren Mittelelbe die zum Teil konfligierenden Interessen von Hochwasserschutz, Naturschutz und Landwirtschaft in Ausgleich zu bringen, hat ein auf sechs Jahre angelegtes F√∂rderprojekt des Landes Niedersachsen, bearbeitet von der Biosph√§renreservatsverwaltung Nieders√§chsische Elbtalaue, neue stark regionalisierte Partizipations- und Kommunikationsstrukturen entwickelt. F√ľr die Freihaltung ausgew√§hlter Uferpartien, die f√ľr den schadlosen Hochwasserabfluss besondere Bedeutung haben, werden verschiedene mechanische Verfahren und Beweidungsprojekte entwickelt und erprobt, die den besonderen Anforderungen der hier betroffenen Natura-2000-Gebietskulisse gerecht werden k√∂nnen.

Integrierte Gewässerkonzepte und digitales Gewässermanagement
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Integrierte Gew√§sserkonzepte beinhalten ein systematisches und planvolles Vorgehen, in dem die Anforderungen der Hochwasservorsorge mit den M√∂glichkeiten der naturnahen Gew√§sserunterhaltung und -entwicklung kombiniert sind. Damit verbunden ist ein m√∂glichst effizienter Mitteleinsatz durch das Erzeugen von Synergieeffekten bei der Ma√ünahmenplanung und -umsetzung. Mit einer Gew√§ssermanagement-Software kann die Umsetzung integrierter Gew√§sserkonzepte unterst√ľtzt werden.

Operativer Hochwasserschutz Eignung, Einsatz und Leistungsfähigkeit von Sandsackersatzsystemen in praxisorientierten Versuchsreihen
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Mit dem Einsatz von Sandsackersatzsystemen in der operativen Hochwasserabwehr k√∂nnen √ľber gro√üe Distanzen die Sicherung von Lebensr√§umen und der Schutz von Objekten erm√∂glicht werden. Bisher finden sie jedoch kaum Einsatz in der Praxis, nicht zuletzt aufgrund fehlender Nachweise der grundlegenden Eignung, der Funktionalit√§t und Leistungsf√§higkeit im Katastrophenfall. Die vorgestellten Versuchsreihen und darauf basierenden Einsch√§tzungen erm√∂glichen hier ein besseres Verst√§ndnis.

Geodatenbasiertes Dokumentationsverfahren f√ľr Starkniederschlagsereignisse und weiterf√ľhrende Untersuchungen zur detaillierten Gef√§hrdungsanalyse
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Die Dokumentation von Starkniederschlagsereignissen und deren Auswirkungen ist von essenzieller Bedeutung f√ľr ein effektives Risikomanagement. Die raumzeitliche Verkn√ľpfung von Niederschlagsradardaten, automatisiert verorteten √úberflutungsaufnahmen sowie zus√§tzlichen ereignisbezogenen Daten erm√∂glicht die Wirkungsanalyse des Starkregen-√úberflutungsverlaufes und bereitet die Grundlage einer ersten Gef√§hrdungsanalyse sowie der Validierung hydrodynamisch-numerischer Modelle. Dar√ľber hinaus sind im Rahmen der hydraulischen Gef√§hrdungsanalyse weiterf√ľhrende Untersuchungen zur Ermittlung kritischer Niederschlagsdauern an neuralgischen Punkten notwendig.

Zwischen D√ľrre und √úberschwemmung ‚Äď Wasserhaushaltsgr√∂√üen vor dem Hintergrund des Klimawandels
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Im Klimawandel sind die Ver√§nderungen des Wasserhaushaltes bedeutsam, denn diese Ver√§nderungen k√∂nnen Einschnitte in allen Bereichen des Lebens von der Trinkwasserbereitstellung √ľber die Landwirtschaft und Nahrungsg√ľterproduktion bis zur Verteilung von Waren √ľber wassergebundene Transportwege bedeuten. Weiterhin sind infrastrukturelle Ausstattungen und die Gestaltung von Naturr√§umen sowie Freizeitm√∂glichkeiten davon betroffen.

Neue Wege im √Ėsterreichischen Flussraummanagement
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Ein integratives Flussraummanagement ist notwendig, um die Ziele und Ma√ünahmenprogramme des Nationalen Gew√§sserbewirtschaftungsplans mit jenen des Nationalen Hochwasserrisikomanagementplans abzustimmen und gleichzeitig auch andere Nutzungen und Anforderungen an das Flie√ügew√§sser ber√ľcksichtigen zu k√∂nnen. Im integrierten LIFE-Projekt IRIS (Integrated River Solutions in Austria) werden an sieben √∂sterreichischen Fl√ľssen auf einer Gesamtl√§nge von knapp 600 Flusskilometern fach- und sektoren√ľbergreifende Planungsprozesse durchgef√ľhrt, mit dem Ziel, integrative Leitbilder festzulegen und Ma√ünahmenkonzepte abzustimmen, sowie bauliche Ma√ünahmen zur Verbesserung des √∂kologischen Zustands und des Hochwasserschutzes zu setzen.

Synergien des Nationalen Hochwasserschutzprogramms mit naturschutzfachlichen, gewässerökologischen und klimapolitischen Zielsetzungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Im Auftrag des Bundesamtes f√ľr Naturschutz werden Ma√ünahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms im Hinblick auf potenzielle Synergien mit wichtigen parallelen Umweltzielen analysiert, systematisiert und bewertet. Ziel sind praxisnahe Empfehlungen im Hinblick auf Kriterien und Methoden zur Ermittlung und Bewertung von Synergien sowie zur m√∂glichst umf√§nglichen und gezielten Ber√ľcksichtigung bei der Umsetzung des Programms.

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