Reinigung von Molkereiabwasser mit Hilfe aerober Granula© Vulkan-Verlag GmbH (3/2008)
Die biologische Abwasserreinigung mit Hilfe aerober Granula ist ein neues, viel versprechendes Verfahren. Sie findet vorwiegend in SBR-Reaktoren bei gegenüber flockenförmigem Schlamm erhöhten Raumumsatzleistungen statt. Im Zuge der Granulierung schließt sich flockenförmige Biomasse u.a. durch die Schaffung hoher Substratgradienten und hoher Scherkräfte zu kugelförmigen Aggregaten (Granula) zusammen. Diese Aggregate sind den Biofilmen zuzurechnen und erreichen mehr als zehnfach höhere Sedimentationsgeschwindigkeiten als normaler flockenförmiger Belebtschlamm. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass im Anlagenbetrieb höhere Biomassenkonzentrationen gefahren werden können, die letztendlich zu kleineren Reaktoren bzw. besseren Raumumsatzleistungen führen.
Feuchte im Fokus - Sensoren messen per Mikrowellen den Wassergehalt von Abfällen© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2007)
Bei der Behandlung von Restmüll in mechanisch-biologischen Anlagen kommt es auf eine optimale Prozessführung an, bei der die Messung des Wassergehaltes eine wichtige Rolle spielt. Per Mikrowelle lässt sich der Wassergehalt messen und auf die Bedürfnisse der weiteren Abfallbehandlung einstellen.
Perfluorierte Tenside: Der PFOS(Perfluoroctansulfonat)- Ersatzstoff PFBS (Perfluorbutansulfonat) beeinflusst zunehmend die Rohwasserqualität von Rheinwasserwerken© Vulkan-Verlag GmbH (7/2007)
Wasserversorgung, Wasserqualität, Spurenstoffe, Perfluorierte Tenside (PFT), Perfluoroctansulfonat (PFOS), Perfluorbutansulfonat (PFBS), Fließgewässer, Rhein, Uferfiltrat, Grundwasser, Trinkwasser
Zuverlässige Messung des Chlorgehaltes von Ersatzbrennstoffen im Technikumsmaßstab© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2006)
Die Messung von Heizwerten und Schadstoffgehalten von Ersatzbrennstoffen erfolgt in der Technikumsverbrennungsanlage (TVA) des Fachgebietes Abfalltechnik durch Verbrennungsversuche mit anschließender Energie- und Massenbilanzierung.
Gefährden Arzneimittelrückstände im Trinkwasser unsere Gesundheit?© TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft (10/2006)
Mehr als 50 Arzneistoffe bzw. deren Rückstände sind inzwischen in Oberflächengewässern, zunehmend aber auch im Grundwasser und vereinzelt auch im Trinkwasser nachgewiesen worden. Obwohl die gefundenen Kontaminationen im trinkwassernahen Bereich bisher gering sind, stellt sich zunehmend die Frage nach möglichen chronischen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt.
Segen und Fluch - Arzneimittel im Abwasser sind ein verkanntes Problem © Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2006)
Arzneimittel sind ein Segen für die Menschheit. Sie helfen, Krankheiten schneller zu heilen, sie lindern Beschwerden und verlängern unser Leben. In der EU sind ungefähr 3000 verschiedene Arzneimittelwirkstoffe in Gebrauch, von denen einzelne Gruppen allein in Deutschland in Mengen bis zu mehreren Tonnen pro Jahr verabreicht werden. Doch sie bedrohen die Umwelt mehr als bisher vermutet.