Umweltpreis f√ľr Schnellerkennung - Gew√§sser√ľberwachung per Handy
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2008)
In Gew√§sser eingeleitete Gifte k√∂nnen schwere Sch√§den verursachen. Ein Schnellsystem zur √úberwachung solcher Umweltsch√§den, das Ver√§nderungen via Handy an einen Rechner liefert, haben Forscher des Heinz Nixdorf-Lehrstuhls f√ľr Medizinische Elektronik der TU M√ľnchen entwickelt. Daf√ľr erhielten sie den E.ON-Umweltpreis 2008.

Behandlung hochbelasteter Klinikabwasser-Teilströme
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (9/2008)
Im Rahmen der Entwicklung eines Verfahrens zur Behandlung von hoch belasteten Krankenhausabwasser-Teilstr√∂men mittels erweiterter Oxidationsverfahren ‚Äď advanced oxidation processes (AOP) ‚Äď wurden Versuche im Labor-, halbtechnischen und Demonstrationsma√üstab durchgef√ľhrt. Das in allen Verfahrensvarianten am schlechtesten abbaubare, persistente Zytostatikum Cyclophosphamid wurde als Leitsubstanz f√ľr den Vergleich der verschiedenen Oxidationsverfahren ausgew√§hlt.

Reinigung von Molkereiabwasser mit Hilfe aerober Granula
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (3/2008)
Die biologische Abwasserreinigung mit Hilfe aerober Granula ist ein neues, viel versprechendes Verfahren. Sie findet vorwiegend in SBR-Reaktoren bei gegenüber flockenförmigem Schlamm erhöhten Raumumsatzleistungen statt. Im Zuge der Granulierung schließt sich flockenförmige Biomasse u.a. durch die Schaffung hoher Substratgradienten und hoher Scherkräfte zu kugelförmigen Aggregaten (Granula) zusammen. Diese Aggregate sind den Biofilmen zuzurechnen und erreichen mehr als zehnfach höhere Sedimentationsgeschwindigkeiten als normaler flockenförmiger Belebtschlamm. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass im Anlagenbetrieb höhere Biomassenkonzentrationen gefahren werden können, die letztendlich zu kleineren Reaktoren bzw. besseren Raumumsatzleistungen führen.

Vermehrung von Mikroorganismen auf Werkstoffen für den Trinkwasserbereich – Prüfung und Bewertung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2008)
Neuerscheinung des DVGW-Arbeitsblattes W 270 (November 2007) unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Forschungsvorhabens W 6/03/03 (2003-2006) – Eine Veröffentlichung des Projektkreises "Mikrobielles Wachstum auf Werkstoffen" des Gemeinsamen Technischen Komitees "Wassergüte"

Reduzierung diffuser Nährstoffeinträge von landwirtschaftlichen Flächen in der Flussgebietseinheit Weser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2008)
Im Modellverbund "AGRUM" erfolgt eine Analyse der Nährstoffeinträge sowie eine flächendifferenzierte Analyse von effizienten Reduzierungsmaßnahmen. Naturwissenschaft-liche und sozioökonomische Einflussfaktoren werden berücksichtigt.

Ist die Uferfiltration eine effektive Barriere gegen organische Substanzen und Arzneimittelrückst√§nde?
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (10/2007)
Eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Berlin beschäftigt sich mit dem Verhalten von gelöstem organischen Kohlenstoff, DOC und organischen Einzelstoffen bei der Uferfiltration. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl oxische als auch anoxisch/anaerobe Infiltrationsbedingungen zu einem ähnlich niedrigen DOC führen können.

Porositätsmessungen zur Qualitätssicherung von zementgebundenen Innenbeschichtungen in Trinkwasserbehältern
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (9/2007)
Zur Herstellung dauerhafter Oberflächen in Trinkwasserbehältern werden in der Regel zementgebundene Mörtel verwendet. Die hygienischen Anforderungen an die Baustoffe sind in den DVGW-Arbeitsblättern W 270 und W 347 angegeben, die technischen enthält das DVGW-Arbeitsblatt W 300.

Feuchte im Fokus - Sensoren messen per Mikrowellen den Wassergehalt von Abfällen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2007)
Bei der Behandlung von Restm√ľll in mechanisch-biologischen Anlagen kommt es auf eine optimale Prozessf√ľhrung an, bei der die Messung des Wassergehaltes eine wichtige Rolle spielt. Per Mikrowelle l√§sst sich der Wassergehalt messen und auf die Bed√ľrfnisse der weiteren Abfallbehandlung einstellen.

Perfluorierte Tenside: Der PFOS(Perfluoroctansulfonat)- Ersatzstoff PFBS (Perfluorbutansulfonat) beeinflusst zunehmend die Rohwasserqualität von Rheinwasserwerken
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (7/2007)
Wasserversorgung, Wasserqualität, Spurenstoffe, Perfluorierte Tenside (PFT), Perfluoroctansulfonat (PFOS), Perfluorbutansulfonat (PFBS), Fließgewässer, Rhein, Uferfiltrat, Grundwasser, Trinkwasser

Substitution von MTBE durch ETBE als Zusatz in Ottokraftstoffen Fakten, aktuelle Entwicklungen und Bewertung aus Sicht der Trinkwasserversorgung
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (7/2007)
Der Kraftstoffzusatz MTBE gehört zu den naturfremden Stoffen, die mittlerweile nahezu ubiquitär in der aquatischen Umwelt vorkommen. Vorfälle in den USA haben gezeigt, dass Trinkwasserressourcen durch MTBE in einem derartigen Maße verunreinigt werden können, dass sie auf Jahre hinaus unbrauchbar sind und nur mit erheblichem Aufwand wieder saniert werden können.

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