Wasser- und Abwasserwirtschaft: Der Ordnungsrahmen steht auf dem
PrĂĽfstand© Vulkan-Verlag GmbH (2/2011)
Die Verfügungen des Hessischen Kartellamts zur Senkung von Wasserpreisen und das Hauptgutachten der Monopolkommission waren Leitthema der Handelsblatt-Jahrestagung Wasser- und Abwasserwirtschaft im November 2010 in Berlin. Der Autor gibt einen zusammenfassenden Überblick über die anstehenden Probleme anhand der Vorträge und Diskussionen der Tagung.
Praxisnahe Betrachtung von Strömungen in Belebungsanlagen am Beispiel der Kläranlage Emmerich© Vulkan-Verlag GmbH (10/2010)
Im Rahmen von Sanierungsarbeiten auf der Kläranlage Emmerich am Rhein wurden hydraulische Untersuchungen zur Vorbereitung der Investitionen in den Belebungsbecken durchgeführt. Hierzu wurden mehrdimensionale hydraulische Simulationsmodelle eingesetzt. Mittels dieser Simulationen konnten eine optimale Positionierung der neuen Rührwerke sowie die Nutzung der kinetischen Energie des einströmenden Abwassers zur Umwälzung des Beckens erreicht werden. Damit können in Zukunft Energiekosten in Höhe von etwa 9000 €/Jahr eingespart werden.
Wasserpreise: Ă„pfel nicht mit Birnen vergleichen© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2010)
Durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 2.2.2010 (Az.: KVR 66/08) ist die Diskussion über unterschiedliche Wasserpreise neu aufgeflammt. Der Bundesgerichtshof hatte mit diesem Urteil die Preissenkungsverfügung der hessischen Kartellbehörde gegen den Wasserversorger der Stadt Wetzlar (enwag Energie und Wassergesellschaft mbH) bestätigt. Aus diesem Urteil dürfen voreilig allerdings keine falschen Schlüsse gezogen werden.
Duschen ist wie Heizen bei offenem Fenster – Die Abwasserwärmenutzung beendet die Verschwendung© TU MĂĽnchen - Lehrstuhl fĂĽr Siedlungswasserwirtschaft (6/2010)
KfW-60, KfW-40, Passiv- und Niedrigenergiehäuser – unsere Gebäude –
benötigen immer weniger Primärenergie und sind wahre Energiesparwunder durch Wärmedämmung, Mehrfachverglasung, künstlicher Be- und Entlüftung. Dabei wird der verbleibende Energiebedarf vorzugsweise noch mit Solarkollektoren, Wärmepumpen und Holzhackschnitzel-/Pellet- Heizungsanlagen abgedeckt. Alles dies ist im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes sehr sinnvoll und vorbildlich.
Sinkender Wasserverbrauch: Reicht die AbwassergebĂĽhr noch aus?© TU MĂĽnchen - Lehrstuhl fĂĽr Siedlungswasserwirtschaft (6/2010)
Unabhängig davon, dass es immer sinnvoll und vernünftig ist, mit Ressourcen sorgsam umzugehen, kann man sich die Frage stellen, ob es überhaupt etwas bringt, Trinkwasser zu sparen, um damit auch seine Abwassergebühren zu reduzieren.