Wasser- und Abwasserwirtschaft: Der Ordnungsrahmen steht auf dem Prüfstand
© Vulkan-Verlag GmbH (2/2011)
Die Verfügungen des Hessischen Kartellamts zur Senkung von Wasserpreisen und das Hauptgutachten der Monopolkommission waren Leitthema der Handelsblatt-Jahrestagung Wasser- und Abwasserwirtschaft im November 2010 in Berlin. Der Autor gibt einen zusammenfassenden Überblick über die anstehenden Probleme anhand der Vorträge und Diskussionen der Tagung.

Der demografische Wandel als Gebührentreiber in der Siedlungsentwässerung
© Vulkan-Verlag GmbH (11/2010)
Ein Vergleich des Demografieeffektes mit Spar-, Betriebskosten-, Kapitalkosten- und Industrieffekten

„Nachhaltige Trinkwasserpreise für öffentlich-rechtliche Wasserversorgungsunternehmen“
© Kommunal-Verlag GmbH (11/2010)
Kommunale Wasserversorgungsunternehmen in Bayern sind im Vergleich zu anderen Bundesländern sehr dezentral und kleinräumig strukturiert. Entsprechend groß ist die Anzahl der Versorgungsunternehmen. Die Bandbreite reicht vom gemeindlichen Ein-Mann-Betrieb ohne erkennbare unternehmerische Strategie bis hin zum Stadtwerk mit perfekt ausgearbeitetem Vierjahresplan. Gerade kleinere Unternehmen weisen gemäß den Statistiken des Landesamts für Umwelt, den Umfrageergebnissen in Wasserwerksnachbarschaften und den Ergebnissen der Benchmark-Projekte oftmals Defizite in punkto Kostendeckung, Beschäftigung von Fachpersonal und Substanzerhalt auf.

Gebühren und Preise in der Wasserversorgung nach der Entscheidung des BGH vom 2. Februar 2010
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2010)
Der Beschluss des BGH über die kartellrechtliche Missbrauchskontrolle in der Wasserversorgung hat ein lange Zeit kaum beachtetes Thema abrupt in den Focus des allgemeinen Interesses gerückt. Die juristischen Grundstrukturen der rechtlich wie auch politisch komplexen Problematik werden skizziert.

Wasserpreise: Äpfel nicht mit Birnen vergleichen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2010)
Durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 2.2.2010 (Az.: KVR 66/08) ist die Diskussion über unterschiedliche Wasserpreise neu aufgeflammt. Der Bundesgerichtshof hatte mit diesem Urteil die Preissenkungsverfügung der hessischen Kartellbehörde gegen den Wasserversorger der Stadt Wetzlar (enwag Energie und Wassergesellschaft mbH) bestätigt. Aus diesem Urteil dürfen voreilig allerdings keine falschen Schlüsse gezogen werden.

Frischer Wind im Abwasser: Mess- und Regeltechnik in Kläranlagen hilft beim Energiesparen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2010)
Die Belüftung ist mit Abstand der größte Stromverbraucher in biologischen Kläranlagen. Sie lässt sich via Online-Messung von Ammonium bedarfsgerecht steuern. Und dabei kann der Betreiber jede Menge Strom einsparen.

Sinkender Wasserverbrauch: Reicht die Abwassergebühr noch aus?
© TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft (6/2010)
Unabhängig davon, dass es immer sinnvoll und vernünftig ist, mit Ressourcen sorgsam umzugehen, kann man sich die Frage stellen, ob es überhaupt etwas bringt, Trinkwasser zu sparen, um damit auch seine Abwassergebühren zu reduzieren.

Wie viel darf Wasser kosten? Ein historischer Abriss der Wasserpreispolitik in Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2010)
Was ist ein angemessener Wasserpreis? Seit 2007 sehen sich hessische Wasseranbieter mit Kartellverfahren wegen überhöhter Wasserpreise konfrontiert. Die Diskussion über angemessene Wasserpreise ist jedoch keine aktuelle Debatte. Als die Stadt Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert ihre moderne Wasserversorgung aufbaute, waren die Wasserpreise Grund für heftige Debatten im Stadtparlament. Das Ergebnis war außergewöhnlich und zeichnete den sozialen Weg Frankfurts in die Moderne ab.

Kritiker bleiben mobil - Zehn Jahre Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Nach zehn Jahren öffentlich-privater Partnerschaft in der Berliner Wasserwirtschaft legen die privaten Partner eine bemerkenswerte Bilanz vor. Die Kritik an Preisen und Renditen verstummt jedoch nicht. Der Senat erwägt gar den Rückkauf.

Logistik per Internet - Einsparungen durch zentralisierte Frachtvergabe
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2009)
Das weit gespannte Netzwerk der Sita Deutschland wurde in den letzten Jahren zum Problem für die Unternehmenslogistik. Jede Niederlassung kümmerte sich selbst um ihre Transporte. Leerfahrten und undurchsichtige Preiskalkulationen waren die Folge. Seit Anfang dieses Jahres kommt eine elektronische Transportbeauftragung zum Einsatz. Erste Einsparungen zeigten sich umgehend.

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