Teeröl-DNAPL assoziierte vertikale biogeochemische Gradienten im Grundwasser
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Die Anwesenheit von schweren Teer√∂lphasen (DNAPL) im Aquifer beeinflusst die Grundwasserqualit√§t im unmittelbaren Abstrom, √ľber die Auspr√§gung von vertikalen Gradienten ist jedoch wenig bekannt. An einem ehemaligen Impr√§gnierwerk wurden die unterschiedlichen nat√ľrlichen Schadstoffminderungsprozesse einer Teer√∂l-DNAPL untersucht.

Verbesserung des Grundwasserschutzes bei Wärmepumpenanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Gut geplante W√§rmepumpenanlagen sind ein Segen f√ľr die Betreiber und die Umwelt, ohne das Grundwasser zu belasten. Anders sieht dies bei unsachgem√§√ü ausgef√ľhrten W√§rmepumpenanlagen aus. Untersuchungen von Beispielen aus der Praxis zeigen zum Teil erhebliche Kontaminationen des Grundwassers mit Glykol. Diese w√§ren mit dem Geo-Protector vermeidbar gewesen.

Effektiver Gewässerschutz durch einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Phosphor
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Phosphoreintr√§ge in die Gew√§sser tragen erheblich zum Verfehlen von Umweltzielen europ√§ischer Wasserrichtlinien bei. Obwohl die Ressource Phosphor nur noch begrenzt zur Verf√ľgung steht, wird in der Landwirtschaft mehr Phosphor ged√ľngt als notwendig. Ein sorgsamer Umgang bei der D√ľngung spart Kosten und dient langfristig dem Gew√§sserschutz.

Erreichbarkeit der Nährstoffreduzierungsziele in Niedersachsen fraglich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
In Niedersachsen wurden die Zielkonzentrationen der Europ√§ischen Wasserrahmenrichtlinie f√ľr Stickstoff und Phosphor bislang nicht erreicht. Der Modellverbund AGRUM wird fl√§chendeckend f√ľr Niedersachsen angewendet, um die N√§hrstoffsituation im zweiten Bewirtschaftungszyklus zu analysieren. Demnach werden f√ľr das Zieljahr 2021 weder die Stickstoffzielkonzentrationen f√ľr das Grundwasser noch f√ľr die Oberfl√§chengew√§sser erreicht.

Regelkonforme Grundwasserprobenahme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Erftverband untersucht regelm√§√üig rund 2.500 Grundwassermessstellen in variierenden Zeitabst√§nden. Hierbei k√∂nnen rund 600 verschiedene Inhaltsstoffe untersucht und nachgewiesen werden. Die Probenahmen werden nach exakten Vorgaben unter Ber√ľcksichtigung der Lage und der Beeinflussung der Messstellen durchgef√ľhrt. Fast 80 % dieser Messstellen haben einen Innendurchmesser von weniger als 80 mm und k√∂nnen unter Ber√ľcksichtigung der Anforderungen des Erftverbandes nach derzeitigem Stand der Technik ausschlie√ülich mit einer leistungsf√§higen 2‚Äú-Unterwasserpumpe beprobt werden, was die nachhaltige Bedeutung eines solchen Systems unterstreicht.

Risikobasiertes Grundwassermonitoring f√ľr Wasserschutzgebiete
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
F√ľr das Risikomanagement in Wasserschutzgebieten wird ein risikobasiertes Grundwassermonitoring vorgestellt, mit dem es m√∂glich ist, die G√ľte eines IST-Messnetzes zu bewerten und ein optimiertes ZIEL-Messnetz zu entwerfen. Hierzu wurde ein neues numerisches Werkzeug entwickelt, das Messnetze mit den Gr√∂√üen Detektionswahrscheinlichkeit, Nutzen der Vorwarnzeit und Kosten bewertet und optimiert. Der Beitrag basiert auf Arbeiten bei der Landeswasserversorgung und einem gerade abgeschlossenen DVGW-Forschungs- & Entwicklungsprojekt.

Erstellung von Horizontalfilterbrunnen und Drainagebohrungen mittels HDD-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit 1985 ist die verlaufsgesteuerte Horizontalbohrtechnik zum grabenlosen Verlegen von Leitungen regul√§r im Bauwesen der USA im Einsatz, seit 1986 gibt es die steuerbare Horizontalbohrtechnik (HDD-Verfahren) auch in Deutschland. Im Jahr 1988 wurde mit diesem Verfahren eine eigene Brunnenbautechnologie entwickelt. Ein erstes Einsatzgebiet war die hydraulische Altlastensanierung, sp√§ter kamen Anwendungen f√ľr Trinkwassergewinnungen, Hangentw√§sserungen, Tiefdrainagen und Tagebauentw√§sserungen hinzu. Besonders in S√ľdamerika und in den USA werden Trinkwasser- und Sanierungsbrunnen heute im HDD Verfahren hergestellt ‚Äď Grund genug, die Brunnenbaumethodik und den Wert, den sich der Auftraggeber damit einkauft, darzustellen.

Erhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern ‚Äď Versorgungssicherheit derzeit und k√ľnftig
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist f√ľr Verbraucher eine Selbstverst√§ndlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch k√ľnftig zu gew√§hrleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grunds√§tzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, z√§hlt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gew√§hrleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterst√ľtzen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen gro√üen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. √úber eine der zahlreichen Aktivit√§ten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die ‚ÄěErhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern‚Äú, wird hier berichtet.

Wasser f√ľr die Stadt am Meer: K√ľstenn√§he als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gef√§hrdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil √ľberdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Ma√ünahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erl√∂sstruktur.

Glasfaser-Manschetten f√ľr Trinkwasserbrunnen und Grundwassermessstellen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Wie lassen sich Sch√§den (z. B. in Form von Rissen, L√∂chern, offenen Rohrverbindungen und Rohrversatz) in vertikalen und horizontalen Brunnen sowie vertikalen Grundwassermessstellen reparieren? Seit rund 15 Jahren k√∂nnen ab einem Durchmesser DN 150 Schadstellen mit Edelstahl-Manschetten abgedichtet und saniert werden. F√ľr kleinere Durchmesser wurden nun √úberlegungen angestellt, ein Verfahren der partiellen Sanierung mit Manschetten aus Glasfasermatten im Brunnenbereich anzuwenden. Hierf√ľr musste jedoch zun√§chst ein geeignetes Harz gefunden werden. Der nachfolgende Artikel gibt eine √úbersicht √ľber die ersten Erfahrungen bei der Anwendung dieses neuen Verfahrens.

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