Untersuchungen zur Industrieabwasserbehandlung mit dem anaeroben Membran-Bio-Reaktor Verfahren© Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) (3/2014)
Der Einsatz von intelligenten Verfahren für die Abwasserreinigung ist gerade im Bereich der Industrieabwässer ein wichtiges Thema. Hier fallen zum Teil enorme Abwassermengen an, welche nicht selten starke Verunreinigungen aufweisen, diese gilt es zum Schutz der Oberflächengewässer und des Grundwassers zu behandeln, bevor sie eingeleitet werden. Auf Grund zunehmender Ressourcenverknappung nimmt die Bedeutung des Themas Recycling auch bei flüssigen Abfällen (= Abwasser) zu. Durch eine Wiederverwendung des aufgereinigten Abwassers im Produktionsprozess können so noch weitere Wassereinsparungen erzielt werden, wodurch sich Ressourcen sowie Kosten einsparen lassen.
Rechtliche Folgen der neuen Rückführungspflicht nebst Ausgangszustandsbericht für Industriekläranlagen© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2013)
Das am 2.5.2013 in Kraft getretene Regelungspaket zur Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen führt für eine Vielzahl von industriellen Anlagen zu wesentlichen Änderungen der umweltrechtlichen Rahmenbedingungen. Betroffen sind insbesondere auch industrielle Kläranlagen, die erstmals in einer eigens für sie geschaffenen Verordnung – Industriekläranlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung (IZÜV) – besonders geregelt werden. Das neue Recht verschärft dabei die Rückführungspflichten des Anlagenbetreibers bei Stilllegung der Anlage mit Blick auf die Umweltmedien Wasser und Boden. Soweit in industriellen Kläranlagen relevante gefährliche Stoffe verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden, unterliegen sie dem neuen Instrument eines Ausgangszustandsberichts (AZB), der künftig im Rahmen der Anlagengenehmigung und wesentlichen Änderung der Anlage zu erstellen ist. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet die wesentlichen Neuerungen, die seit dem 2.5.2013 für industrielle Kläranlagen im Hinblick auf Rückführungspflichten und die Erstellung eines Ausgangszustandsberichts entstanden sind.
Die Zulassung und Überwachung von Industriekläranlagen und ihren Einleitungen nach Umsetzung der Industrieemissionen-Richtlinie© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2013)
Die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen, kurz IED genannt, ist eine Neufassung der Richtlinie 2008/1/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008 über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie). Die Richtlinie 2008/1/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008 über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) regelte europäische Anforderungen an das Zulassungsrecht für bestimmte Industrieanlagen in Europa. Sie wurde im Jahre 1996 als Richtlinie 96/61/EG verabschiedet und im Jahre 2008 überarbeitet.
Die neuen Umweltqualitätsnormen nach dem Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinien 2000/60/EG und 2008/105/EG in Bezug auf prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Zu den vordringlichen Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie1
(WRRL) gehört das Erreichen eines guten
chemischen und ökologischen Zustands von Oberflächengewässern
und Grundwasserkörpern. Die Richtlinie wird von
den Mitgliedstaaten auf der Ebene der Flussgebietseinheiten
umgesetzt. Dazu waren die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis
2009 Bewirtschaftungspläne für ihre Einzugsgebiete sowie
Maßnahmenprogramme für jede Gebietseinheit zu verabschieden.
Die Vorgaben der WRRL wurden in Deutschland
legislativ durch die Siebte Novelle zum Wasserhaushaltsgesetz
und durch Änderung der Landeswassergesetze umgesetzt.
Um das Ziel eines guten chemischen Zustands zu erreichen,
müssen Wasserkörper die Umweltqualitätsnormen2
(UQN) einhalten, die auf EU-Ebene als sog. prioritäre und
prioritär gefährliche Stoffe festgelegt worden sind3.
Hygiene im Bodden – Deutsche Seuchenforschung mit neuer Abwasserbehandlung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2012)
Die Insel Riems ist Standort bundeseigener Tierseuchenforschung. Im Zug umfangreicher Erweiterungen musste das veraltete Institutsklärwerk einem Neubau Platz machen – ein Vorhaben, das sichere Prozesstechnik verlangt. Die Behandlung der Abwässer aus unterschiedlicher Herkunft mit teilweise sehr hohen Frachten erfolgt inmitten der Bade- und Erholungsregion Greifswalder Bodden in direkter Nachbarschaft zu Rügen.
Den Keimen den Garaus machen: Wasseraufbereitung© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Egal ob Oberflächenwasser, Grundwasser, Ablaufwasser von Kleinkläranlagen, gewerbliches Abwasser oder Grauwasser aus dem Haushalt – Aqualoop produziert keimfreies Wasser, das unter bakteriologisch Gesichtspunkten betrachtet Trinkwasserqualität erreicht.
Optimale Pumpenkombination: Busanbindung von Frequenzumrichtern zur Steigerung der Effizienz© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
In Wasserwerken werden frequenzgeregelte Pumpen eingesetzt, um bedarfsabhängig Frischwasser mit konstantem Druck an das Rohrleitungsnetz abzugeben. In der Regel werden mehrere Pumpen parallel eingesetzt. Die Stadtwerke Pinneberg ergänzten die Steuerung mit einer Busanbindung, um die optimalen Wirkungsgrade der einzelnen Pumpen und Pumpenkombinationen festzustellen.
Erfahrungen gesammelt: Problem-Abwässer aus Industrieparks bedürfen spezieller Behandlungsmethoden© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2011)
Immer wieder kam es zu Überschreitungen der strengen Ablaufgrenzwerte aus der gemeinsamen Kläranlage des Industrieparks in Rotterdam-Botlek. Um alle Optimierungspotentiale der bestehenden Anlage zu nutzen und um anstehende Erweiterungen umzusetzen, entschied sich der Betreiber des Industrieparks AkzoNobel, die Betriebsführung und Erweiterung an einen Contractor zu vergeben. Nun liegen die ersten Erfahrungswerte vor.
Mini-Fabriken für sauberes Wasser: Nanotechnologien helfen beim Umweltschutz© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2011)
Nur ein Milliardstel von einem Meter klein sind die Partikel und doch wird in sie große Hoffnung gesetzt. So wird gerade erforscht, wie Nanostoffe dabei helfen können, Grundwasserleiter von Chlorkohlenwasserstoffen zu befreien. Membran-Filter mit derart feinen Durchlässen sind bereits Stand der Technik in der Abwasserbehandlung.