Modellgestützte Entwicklung und Untersuchung des Wendelfischpasses
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2024)
Der kompakte und modulare Wendelfischpass (WFP) soll sowohl den Fischaufstieg als auch den Fischabstieg auf engstem Raum ermöglichen. Dank der wendelförmigen Linienführung bleiben die Strömungsbedingungen nahezu konstant, sodass Gefälleknicke oder Umlenkbecken nicht erforderlich sind. Die skalierbare Wendelform lässt sich an die Bedürfnisse verschiedener Fischarten sowie an standortspezifische Gegebenheiten anpassen.

Ethohydraulische Untersuchungen zur Passierbarkeit des Wendelfischpasses
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2024)
Der kompakte und modular aufgebaute Wendelfischpass (WFP) soll sowohl den Fischauf- als auch den Fischabstieg auf engstem Raum ermöglichen. Um das Konzept als Ergänzung zum Stand der Technik zu untersuchen, wurden neben hydraulischen Laborstudien in Zusammenarbeit mit Fischökologen des Instituts für angewandte Ökologie GmbH im Technikumsmodell des WFP an der TU Darmstadt ethohydraulische Tests zur Passierbarkeit sowie dem Bewegungsverhalten von eingesetzten Wildfischen durchgeführt.

Zur Bedeutung bioinspirierter Messtechnik in der Ethohydraulik
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
Die Ethohydraulik untersucht das Verhalten aquatischer Lebewesen in Strömungen, um Lösungen zu entwickeln, die diesen Lebewesen eine ungehinderte Durchwanderung der Binnengewässer ermöglichen.

Abschätzung des Tötungsrisikos durch Ökologische Flutungen beim Integrierten Rheinprogramm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
Der RHR Bellenkopf/Rappenwört liegt zum Teil auf der Gemarkung der Stadt Rheinstetten. Die Stadt hat gegen die geplanten ÖF geklagt, weil sie der Auffassung ist, dass die ÖF mehr Eingriffe und insbesondere Tötungen von besonders geschützten Arten erzeugen, als sie bei einer extrem seltenen Retentionsflutung (RF) vermeiden. Der Autor dieses Aufsatzes hat dazu für die Stadt ein Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist, das Tötungsrisiko mit und ohne ÖF abzuschätzen.

3-D-morphodynamisch-numerische Simulation eines großräumigen Verzweigungsgerinnes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
Das Verständnis von Sedimenttransport, besonders von Geschiebetransportprozessen, ist von großer technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Bedeutung, um Flüsse hinsichtlich ihrer natürlichen morphodynamischen Entwicklung zu analysieren und um Wasserbauwerke effektiv zu dimensionieren sowie zu betreiben.

Einfluss der Biber auf die Fischbestände kleiner Fließgewässer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2024)
Die Biberpopulation in Bayern hat sich im letzten Jahrzehnt mit geschätzten 25.000 Individuen hervorragend entwickelt. Der Biber ist mittlerweile in Bayern flächendeckend verbreitet. Nach den Aussagen der Biberberater sind mittlerweile fast alle in Bayern möglichen Biberreviere besiedelt. Die Kulturlandschaft bietet dem Biber ein gutes Nahrungsangebot, und auch in kleinen Fließgewässern ist festzustellen, dass einzelne Biberreviere erstaunlich kleinräumig sein können.

Ein Wechselsprung im Zulaufbereich eines Wehrs - wie geht das denn?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2024)
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) betreibt das Wehr Brischko zur Abflussregulierung zwischen dem Altlauf der Schwarzen Elster und der Flutmulde Wudra, welche die Ortslage Wittichenau vor Hochwasser schützt. Im Jahr 2007 begann der Ersatzneubau des baufälligen Schützenwehrs Brischko.

Kamerabasiertes Monitoring von Fischen in Deutschland und der Schweiz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2024)
Der Fachbeitrag gibt einen Überblick über den Einsatz von Unterwasserkamerasystemen für das Monitoring von Fischen in Fließgewässern mit einem Fokus auf Fischwanderung, Fischpassierbarkeit und Fischverhalten in Deutschland und der Schweiz.

Spitzenprädator Wels – wie stark beeinträchtigen große Individuen die Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2024)
Der Europäische Wels (Silurus glanis) ist der größte reine Süßwasserraubfisch Europas und findet sich mittlerweile in zahlreichen Gewässern quer durch Europa wieder. Das historische Verbreitungsgebiet des Welses liegt in Mittel- und Osteuropa. Dort besiedelt er die Flussgebiete und Seen zwischen dem Rhein im Westen - inklusive anderer Zuflüsse von Nord- und Ostsee (u. a. Elbe, Oder) - bis hin zu Flussgebieten des kaspischen und schwarzen Meeres (inkl. Donau) sowie dem Aral-See im Osten.

Fischschutz an Wasserkraftanlagen durch Vertikal- oder Horizontalrechen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2024)
Seit einigen Jahren setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein wirksamer Fischschutz an Wasserkraftanlagen mit physischen Barrieren, also Fischschutzrechen mit geringem und auf relevante Zielfischarten bemessenem Stababstand, erfolgreich sein kann. Konzepte, die allein auf Scheuchwirkung oder sonstige, reine Verhaltensbeeinflussung ausgelegt wurden, haben nach Auffassung der Autoren in der Praxis bisher nicht überzeugen können. Für den Einbau eines Fischschutzrechens existieren zwei Konzepte, die sich in ihrer Orientierung zur Strömung unterscheiden: Ein horizontal oder ein vertikal geneigter Rechen mit geringem lichten Stababstand (Angabe ≤ 20 mm), welche immer mit einem am Rechenende positionierten Abstiegsbypass kombiniert werden müssen.

< . .  3  4  5  6  7 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?